In Frankfurt beginnen die Arbeiten für die monumentale Skulptur „A Sky Full of Hope“ an der Konstablerwache. Das Werk von Janet Echelman soll im August eröffnet werden.

„A Sky Full of Hope“ (Konstablerwache)

© Titelbild: Atelier Markgraph

 

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Frankfurt baut an der Konstablerwache an einem neuen Blickfang im öffentlichen Raum. Die Stadt lässt dort die monumentale Netzskulptur „A Sky Full of Hope“ der US-amerikanischen Künstlerin Janet Echelman installieren. Das Werk entsteht im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und soll den Platz über mehrere Jahre prägen.

  • Bezirk: Frankfurt Innenstadt
  • Standort: Konstablerwache
  • Projekt: Netzskulptur „A Sky Full of Hope“
  • Künstlerin: Janet Echelman
  • Bauzeit: Ende Juni bis August 2026

Frankfurt installiert „A Sky Full of Hope“ an der Konstablerwache

Für die Errichtung der Skulptur müssen vier große Stahlpylonen an den Ecken des Plateaus eingelassen werden. Die Anlage erreicht nach Angaben der Stadt eine Höhe von bis zu 17,25 Metern. Wegen der Arbeiten zieht der Erzeugermarkt im Juli vorübergehend um. Der Markt findet bis einschließlich Samstag, 27. Juni, noch auf der Konstablerwache statt. Danach weicht er auf die nahe Hauptwache und den Roßmarkt aus.

Am Samstag, 1. August, soll der Markt an die Konstablerwache zurückkehren. Dann hängt das neue Kunstwerk bereits über dem Platz. Die Stadt erlässt den Marktleuten für die Zeit des Umzugs die Standmiete. Damit reagiert Frankfurt auf die Belastung durch die temporäre Verlegung.

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„A Sky Full of Hope“: Bauablauf für die Skulptur in Frankfurt

Der Aufbau erfolgt in mehreren Schritten. Von Mittwoch, 15. Juli, bis Samstag, 18. Juli, sollen die Stahlpylonen aufgestellt werden. Am Montag, 27. Juli, und Dienstag, 28. Juli, folgt die Montage der eigentlichen Netzskulptur in der Luft. Das erste offizielle Einleuchten ist für Freitag, 7. August, geplant.

Die feierliche Eröffnung soll am Dienstag, 11. August, durch Oberbürgermeister Mike Josef stattfinden. Für diesen Abend plant die Stadt eine Inszenierung mit Licht, Musik, 3D-Klangstrukturen und Bodenscheinwerfern. Liegestühle sollen Besucherinnen und Besucher dazu einladen, den Blick auf das leuchtende Netz über der Konstablerwache zu richten.

Janet Echelman schafft Skulptur für Frankfurt

Janet Echelman wurde 1966 in Tampa, Florida, geboren. Sie arbeitet mit traditionellen Knüpftechniken, 3D-Software und Luftfahrttechnologie. Ihre monumentalen Skulpturen waren bereits in Städten wie New York, London, Sydney, Dubai und Vancouver zu sehen. In Europa gab es ihre Arbeiten bisher vor allem als temporäre Installationen, etwa in Madrid, Amsterdam, Mailand und München.

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„A Sky Full of Hope“ gehört zur Earthtime-Serie der Künstlerin. Für Frankfurt entwickelte sie eine eigene Farbpalette. Warme und kühle Töne sollen ein Gleichgewicht bilden. Die Stadt beschreibt die Konstablerwache dabei als Ort von Durchgang, Begegnung und Reibung, der durch Licht, Bewegung und Nutzung zur „living sculpture“ werden soll.

Visualisierung des Neubaus, Frankfurter Justizzentrum

So soll ein Teil des neuen Justizzentrums an der Konstablerwache künftig aussehen. / © Visualisierung: archlab, Plan2 Architekten

Konstablerwache verändert sich an mehreren Stellen

Die neue Skulptur entsteht an einem Ort, der sich auch baulich stark verändert. In unmittelbarer Nähe wächst das neue Justizzentrum Frankfurt. Dort erreichten die Gebäude C und Z Anfang Juni einen weiteren Meilenstein: Der Rohbau ist abgeschlossen, die Arbeiten gehen in die nächste Bauphase. Das Projekt zählt zu den bedeutenden öffentlichen Bauvorhaben Hessens und soll mehrere Gerichte sowie Justizeinrichtungen an einem zentralen Standort bündeln.

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Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Kulturportal Frankfurt

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