Am Flughafen Frankfurt hat DHL Global Forwarding eine neue Luftfrachthalle mit modernster Infrastruktur in Betrieb genommen. Die Anlage ist ein zentraler Baustein von Fraports Masterplan „CargoHub“, der das Frachtaufkommen bis 2040 erheblich steigern soll.
© Titelbild: Fraport AG
Am Flughafen Frankfurt hat DHL Global Forwarding den Betrieb in einer neu errichteten Luftfrachthalle aufgenommen. In der „CargoCity Süd“ nahe Tor 31 konzentriert der Luft- und Seefrachtspezialist der DHL Group seine Aktivitäten nun an einem Standort und verfügt über eine Kapazität von jährlich bis zu 300.000 Tonnen Luftfracht. Bislang war das Unternehmen an drei verschiedenen Standorten innerhalb des Flughafens vertreten.
Ein Jahr Bauzeit: Neue DHL-Immobilie setzt Maßstab für die Weiterentwicklung des Luftfrachtdrehkreuzes Frankfurt
Fraport plante und errichtete die Immobilie laut eigenen Angaben eng am Bedarf des Kunden. Vom Spatenstich bis zur Übergabe an DHL verging etwas mehr als ein Jahr. Die Inbetriebnahme gilt als wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Frankfurter Flughafens als führendes Luftfrachtdrehkreuz.
„Die Aufnahme des vollen Betriebs in der hochmodernen Luftfrachthalle durch DHL Global Forwarding ist ein wichtiger Meilenstein zur Weiterentwicklung des führenden Luftfrachtdrehkreuzes Flughafen Frankfurt“, erklärt Anke Giesen, Vorständin Retail und Real Estate der Fraport AG.
Moderne Logistikinfrastruktur: Neue DHL-Frachthalle bietet 24.500 Quadratmeter Hallenfläche und flexible Büroflächen
Das neue Gebäude steht auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück. Es bietet 24.500 Quadratmeter Hallenfläche und 3.000 Quadratmeter Büro- und Aufenthaltsräume. Insgesamt verfügt die Anlage über 54 Tore und Truckdocks sowie großzügige Fahr- und Rangierflächen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch 25 Lkw- und rund 185 Pkw-Stellplätze, von denen 20 mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet sind.
Auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von zwei Megawatt. Der dort erzeugte Grünstrom wird nach Fertigstellung in das Stromnetz des Flughafens eingespeist.
Masterplan „CargoHub“: Fraport will Frachtvolumen bis 2040 auf drei Millionen Tonnen steigern
Die neue Halle markiert einen wichtigen Baustein in der langfristigen Wachstumsstrategie des Flughafens. Mit dem Masterplan „CargoHub“ verfolgt Fraport das Ziel, das jährliche Frachtaufkommen bis 2040 um rund 50 Prozent auf drei Millionen Tonnen zu steigern.
Dabei setzt der Flughafenbetreiber auf drei zentrale Initiativen: Optimierung und Entwicklung von Flächen sowie Digitalisierung und Prozessinnovation. Mit dieser Strategie entwickelt Fraport den Standort nachhaltig entlang der Nachfrage im Frachtsegment weiter. Partner und Kunden sollen in Frankfurt dadurch auch zukünftig ideale Bedingungen für weiteres Wachstum mit hoher Konnektivität, moderner Infrastruktur und effizienten Prozessen finden.
Quellen: Fraport AG
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