Die Finanzierung für den Umbau der Willi-Sänger-Sportanlage ist gesichert, nach jahrelangem Vorlauf. Der Bezirk Treptow-Köpenick rechnet mit dem Baubeginn im Sommer 2027.

Willi-Sänger-Sportanlage

© Titelbild: Wikimedia Commons, Sandro Halank, CC BY-SA 4.0

Die VSG Altglienicke kommt ihrem eigenen Regionalliga-Stadion einen wichtigen Schritt näher. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat die Finanzierung für den Ausbau der Willi-Sänger-Sportanlage gesichert. Die Kosten werden mit acht Millionen Euro beziffert. 1,3 Millionen Euro davon stammen aus der Bundesförderung. Der Baubeginn ist für Sommer 2027 vorgesehen.

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  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Anlage: Willi-Sänger-Sportanlage
  • Adresse: Köpenicker Landstraße 186, 12437 Berlin
  • Maßnahme: Sanierung und Ausbau zum regionalligatauglichen Stadion
  • Kosten: 8 Millionen Euro
  • Geplanter Baubeginn: Sommer 2027

Damit kann der Bezirk die Bauplanungsunterlage bei den prüfenden Stellen einreichen. Für die VSG Altglienicke bedeutet das einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg zu einem Stadion, das die Anforderungen des Regionalliga-Spielbetriebs erfüllen soll.

Sportstadtrat Marco Brauchmann (CDU) und Baustadträtin Dr. Claudia Leistner (Die Grünen) verkündeten die Nachrichten in einem kurzen Video und betonten, dass damit eine wichtige Zukunftsperspektive für die VSG Altglienicke sichergestellt sei. Eine entsprechende Zusage für die Entwicklung der Willi-Sänger-Sportanlage gab es bereits seit 2019, ab dem kommenden Jahr soll nun tatsächlich auch gebaut werden.

Marode Sportstätten, wie hier in Lichtenberg, gibt es in Berlin genug. Die VSG Altglienicke soll nun ein regionalligataugliches Stadion in Baumschulenweg bekommen.

Marode Sportstätten, wie hier in Lichtenberg, gibt es in Berlin genug. Die VSG Altglienicke soll nun ein regionalligataugliches Stadion in Baumschulenweg bekommen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Willi-Sänger-Sportanlage soll für VSG Altglienicke regionalligatauglich werden

Die Willi-Sänger-Sportanlage stammt aus den frühen 1930er Jahren und gehört zu den zentralen Sportstandorten in Treptow-Köpenick. Nach Angaben des Bundesministeriums nutzen mehr als 300 Sportlerinnen und Sportler die Anlage wöchentlich. Zu den Hauptnutzern zählen sechs ortsansässige Vereine sowie angrenzende Schulen, die dort trainieren, Schulsport anbieten und Veranstaltungen durchführen.

Der Sanierungsbedarf gilt als hoch. Die bestehende Versorgung reicht laut Bundesministerium bereits jetzt nicht aus. Zugleich wächst die Nachfrage durch den Bevölkerungszuwachs im Bezirk. Der Umbau soll deshalb nicht nur der VSG Altglienicke helfen, sondern auch den Schul- und Vereinssport in Baumschulenweg stärken.

VSG Altglienicke: Barrierefreiheit und LED-Flutlicht im neuen Stadion

Geplant sind die Sanierung und teilweise Neuerrichtung der Haupt- und Nebentribünen. Außerdem sollen die äußere Umfriedung ausgebessert, Toilettenanlagen installiert sowie neue Stellflächen für Autos und Fahrräder geschaffen werden. Für den Spielbetrieb der VSG Altglienicke sind vor allem zusätzliche Sitzplätze und eine sichere Abgrenzung des Gästebereichs wichtig.

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Ein Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit. Der Bezirk plant unter anderem ein Wege- und Orientierungssystem, barrierefreie Sitzplätze und barrierefreie Parkplätze. Damit soll die Willi-Sänger-Sportanlage künftig mehr Menschen offenstehen, auch Sportfans mit Behinderung.

VSG Altglienicke spielt derzeit im Stadion in Brandenburg

Zur geplanten Ausstattung gehört zudem eine Flutlichtanlage mit energiesparenden LED-Leuchten. Das neue Stadion soll damit bessere Bedingungen für Training, Spielbetrieb und Veranstaltungen bieten. 

Die VSG Altglienicke kann ihre Heimspiele seit Jahren nicht dauerhaft auf dem eigenen Platz austragen, weil die Anlage die Anforderungen der Regionalliga nicht erfüllt. Aktuell weicht der Verein deshalb für den Liga-Spielbetrieb nach Brandenburg aus. Der nun gesicherte Finanzierungsstand für die Willi-Sänger-Sportanlage schafft die Voraussetzung dafür, dass der Umbau in die nächste Verfahrensphase gehen kann.

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Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, rbb24

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One Comment

  1. Sebastian F. 11. Mai 2026 at 10:07 - Reply

    Herr Brauchmann ist nicht „Baustadtrat“ sondern Stadtrat der Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport. In dem hier genannten Kontext also „Sportstadtrat“. Im Übrigen ein sehr informativer Beitrag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian F.

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