In Steglitz-Zehlendorf wird die Filandastraße zwischen Südendstraße und Albrechtstraße 2026 grundhaft saniert. Ab August wird die Sanierung der Filandastraße besonders spürbar.
Filandastraße
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
In Steglitz-Zehlendorf steht bis Mitte Oktober eine weitere größere Straßenbaumaßnahme an. Das Bezirksamt plant eine grundhafte Sanierung der Filandastraße und der Neuen Filandastraße zwischen Südendstraße und Albrechtstraße. Besonders relevant wird die Sperrung der westlichen Fahrbahn ab August.
- Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
- Straße: Filandastraße / Neue Filandastraße
- Abschnitt: zwischen Südendstraße und Albrechtstraße
- Zeitraum: 1. Juni bis 12. Oktober 2026
- Einschränkung: Sperrung der westlichen Fahrbahn
Das Straßen- und Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf lässt den Abschnitt zwischen Südendstraße und Albrechtstraße in zwei Bauphasen erneuern. Die Verwaltung begründet die Arbeiten mit der Verkehrssicherungspflicht.
Steglitz: Keine Vollsperrung der Filandastraße
Der Verkehr soll während der Bauzeit über die jeweils freie Richtungsfahrbahn laufen. Damit bleibt nach bisheriger Planung je Richtung eine Fahrspur erhalten. Eine vollständige Sperrung des gesamten Straßenzugs ist nicht angekündigt. Die Einschränkungen werden dennoch spürbar.
Die Filandastraße hat für den motorisierten Verkehr eine hohe Bedeutung. Nach Angaben der Senatsverwaltung wurden 2019 werktäglich 21.200 Fahrzeuge auf der Filandastraße und 20.600 Fahrzeuge auf der Neuen Filandastraße gezählt. Der Straßenzug bildet die direkte Verbindung zur A 103.
Die Senatsverwaltung geht bisher nicht von einer sinkenden Verkehrsbelastung aus. Nach der Sanierung soll die Fahrstreifenaufteilung nach bisherigem Stand wieder dem Bestand entsprechen.
Sperrung der Filandastraße betrifft westliche Fahrbahn
Für Autofahrer wird vor allem die Bauphase mit Sperrung der westlichen Fahrbahn wichtig. Laut VIZ ist diese Maßnahme für den Zeitraum vom 6. August bis 12. Oktober 2026 vorgesehen. Der Verkehr soll dann über die Gegenfahrbahn geführt werden. Die Verwaltung will so die Verbindung im Straßenzug erhalten und zugleich den Arbeitsbereich sichern.
Bereits 2025 hatte der Bezirk den Abschnitt zwischen Bergstraße und Südendstraße saniert. Damals nannte das Bezirksamt gravierende Fahrbahnschäden als Grund. Für diese Maßnahme lag der Kostenrahmen bei knapp 600.000 Euro.
Filandastraße: Radverkehr bleibt politisches Thema in Steglitz
Parallel zur Straßensanierung läuft weiter die Debatte über Radverkehrsanlagen in der Filandastraße. Eine frühere Anordnung für eine Radverkehrsanlage wurde laut Senatsverwaltung nicht aufgehoben, sondern ausgesetzt. Als Grund nannte die Verwaltung, dass ein einzelner Abschnitt zwischen Bergstraße und Südendstraße allein noch keinen ausreichenden Netzanschluss schaffe. Erst weitere Teilabschnitte könnten einen übergeordneten Nutzen für den Radverkehr bringen.
Das Bezirksamt bewertet eine Radverkehrsanlage in diesem Bereich dennoch als wichtig. Es verweist auf die Verbindung vom Straßenzug Kaiser-Wilhelm-Straße/Attilastraße über Steglitzer Damm und Filandastraße Richtung Südendstraße und Schloßstraße. Im Umfeld liegen zudem mehrere Schulen, darunter das Gymnasium Steglitz, das Hermann-Ehlers-Gymnasium und die Helene-Lange-Sekundarschule.
Auch deshalb ist geplant, im Anschluss an die aktuellen Straßenbaumaßnahmen in der Filandastraße Radverkehrsanlagen zu markieren.
Quellen: Verkehrsinformationszentrale Berlin, Schriftliche Anfragen im Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 19-22268
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