In Panketal ist das Wohnquartier „Eichenring“ nach mehr als drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Auf dem Areal an der Berliner Stadtgrenze entstanden 221 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten. Nun hat der Projektentwickler TREUCON das Ensemble an die HOWOGE übergeben.

Mit den neuen Wohnungen in Panketal erweitert die HOWOGE ihren Bestand erstmals über die Berliner Landesgrenze hinaus. Auf dem 17.600 Quadratmeter großen Areal entstanden 221 Mietwohnungen und rund 840 Quadratmeter Gewerbefläche. / © Foto: TREUCON GRUPPE
© Fotos: TREUCON GRUPPE
In der Gemeinde Panketal, nur wenige hundert Meter von der Berliner Stadtgrenze entfernt, ist ein Neubauprojekt abgeschlossen worden. Auf einem rund 17.600 Quadratmeter großen Grundstück entstand das Wohnquartier „Eichenring“. Der Projektentwickler TREUCON hat die Anlage im Juli offiziell an die städtische Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE übergeben. Entworfen wurde das Ensemble von der Berliner Architektin Jessica Faskel, die sich bei der Gestaltung an der Form historischer Doppelhufeisen-Siedlungen orientierte.
Das Ergebnis ist eine großzügig angelegte Wohnanlage, die insgesamt 221 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten umfasst. Die Gebäude öffnen sich zu einem zentralen Innenhof, der als Aufenthalts- und Begegnungsfläche dient. Mit dieser Struktur fügt sich das Quartier in die kleinteilige Umgebung ein, die von Einfamilien- und Reihenhäusern geprägt ist, und bildet zugleich einen neuen städtebaulichen Akzent an der Schnittstelle zwischen Brandenburg und Berlin.
Neubauquartier nahe Berlin bietet unterschiedliche Wohnungsgrößen und barrierefreie Zugänge
Die insgesamt rund 15.700 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich auf Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Etwa 60 Prozent entfallen auf Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, die besonders Paare und kleine Familien ansprechen möchten. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse, was den Anspruch des Projekts auf eine hohe Wohnqualität unterstreichen soll.
Zusätzlich wurde eine Tiefgarage mit 153 Stellplätzen errichtet, die den künftigen Bewohnern ausreichend Parkmöglichkeiten bieten soll. Auch die barrierefreie Erschließung war ein zentrales Anliegen. Aufzüge und schwellenfreie Zugänge stellen sicher, dass die Wohnungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität problemlos erreichbar sind. Damit wird das Quartier für unterschiedliche Altersgruppen und Lebenssituationen nutzbar.
Bau unter schwierigen Bedingungen: Steigende Kosten und Lieferengpässe prägen die Entwicklung
Der Bau begann im Februar 2022 und fiel damit in eine Phase erheblicher internationaler Unsicherheiten. Fast zeitgleich mit dem Start des Projekts begann der Krieg in der Ukraine, der die Verfügbarkeit von Baumaterialien stark beeinträchtigte. Lieferengpässe traten in vielen Bereichen auf, was die Abläufe immer wieder verzögerte. Hinzu kamen deutlich steigende Preise, die die Umsetzung zusätzlich erschwerten.
Trotz dieser Hindernisse konnte das Projekt im Juni 2025 abgeschlossen werden. Möglich wurde dies durch die enge Kooperation zwischen den beteiligten Partnern, so TREUCON. Man habe auf ein Bauteamverfahren gesetzt, bei dem alle Akteure von Beginn an in die Planung eingebunden wurden. So ließen sich Schwierigkeiten schneller erkennen und Lösungen gemeinsam erarbeiten.
Wohnraum für das Berliner Umland: Entlastung des angespannten Marktes durch das Quartier „Eichenring“
Mit der Fertigstellung des Wohnquartiers in Panketal entsteht neuer Wohnraum in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt. Das Projekt will dazu beitragen, den Druck auf den Berliner Wohnungsmarkt abzumildern und zugleich die Entwicklung des Umlands zu fördern.
Die langfristige Finanzierung über die Investitionsbank des Landes Brandenburg stellt zudem sicher, dass das Quartier auch wirtschaftlich auf stabilen Grundlagen steht. Damit ist der „Eichenring“ ein Beispiel dafür, wie regionale Kooperationen zwischen Berlin und Brandenburg die Wohnungsversorgung verbessern können.
Quellen: Treucon Gruppe, HOWOGE, Architektur Urbanistik Berlin
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
2 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Es gibt nur eine Zufahrt. Total überlastete und gefährliche Kreuzung. Keine Lösung. Anständige Vorschläge werden abgelehnt.
Vermietung läuft schleppend. Zu teuer.
Wasserwerk schafft das jetzt schon nicht.
Verkehr öffentlich gibt es nicht.
Super Planung
Fehlt nur noch die Infrastruktur, Geschäfte, Straßen und Umgehungen, eine intakte zuverlässige Bahnanbindung, ausreichend Parkplätze…. dann wären 1300€ für 70qm vielleicht angemessen