Die Fertigstellung der neuen Zentrale der Frankfurter Sparkasse an der Hauptwache wurde auf Anfang 2028 verschoben, wodurch das Areal der früheren Sportarena noch über zwei Jahre als Baustelle bestehen bleibt. Das moderne Büro- und Geschäftshaus wird künftig als Hauptsitz der Bank dienen und zentrale Verwaltungsfunktionen bündeln.

Die OFB-Projektentwicklung übernimmt die Umsetzung des neuen Sparkassen Hauptzentrale und realisiert das Bauvorhaben in enger Abstimmung mit der Sparkasse. Das Bild zeigt Arne Berg und Dr. Bernd Schade, beide OFB, und Dr. Ingo Wiedemeier sowie Dr. Arne Weick, Vorstände der Frankfurter Sparkasse. / © Foto: Frankfurter Sparkasse
© Fotos: Frankfurter Sparkasse
Mitten in Frankfurt bleibt die Baustelle an der Hauptwache noch auf absehbare Zeit ein prägendes Bild. Die Frankfurter Sparkasse wird ihre neue Zentrale auf dem Gelände der früheren Sportarena an der Katharinenkirche nach aktueller Planung erst Anfang 2028 beziehen.
Auf dem Areal entsteht ein modernes Büro- und Geschäftshaus, das künftig als Hauptzentrale des Instituts dienen wird. Das Gebäude ist speziell auf die Anforderungen der Bank zugeschnitten, bündelt zentrale Verwaltungsfunktionen und soll der Sparkasse einen deutlich sichtbaren Markenauftritt im Herzen der Stadt ermöglichen.
Neues Verwaltungsgebäude der Sparkasse: Moderne Arbeitsbereiche und enge Projektkoordination mit der OFB
Geplant sind moderne Arbeitsbereiche, die Flexibilität und Effizienz für die Mitarbeitenden bieten. Die OFB-Projektentwicklung übernimmt jetzt die Umsetzung und realisiert das Bauvorhaben in enger Abstimmung mit der Sparkasse.
Die Sparkasse hatte das Grundstück „An der Hauptwache 1“ samt Rohbau eines Büro- und Geschäftshauses im Juni 2024 nach einem Bieterwettbewerb von einer Gesellschaft der Signa-Gruppe erworben.
Von 2026 auf 2028: Verzögerungen bei der Fertigstellung des neuen Sparkassen Verwaltungsgebäudes
Ursprünglich war vorgesehen, dass das Gebäude nach bankspezifischen Anpassungen bereits ab 2026 genutzt werden könnte. Die Sparkasse verfolgte das Ziel, ihre Präsenz im Zentrum Frankfurts zu stärken und das Umfeld rund um Hauptwache und Zeil weiterzuentwickeln, wie Vorstandsvorsitzender Ingo Wiedemeier damals mitgeteilt hatte.
Zwischenzeitlich hat sich die geplante Fertigstellung verschoben, sodass der ursprüngliche Zeitplan nicht mehr eingehalten werden kann. Der Bezug der neuen Zentrale wurde auf Anfang 2028 verlegt, wodurch das Areal noch über zwei Jahre Baustelle bleibt, bevor der Einzug erfolgen kann.
Neugestaltung an der Neuen Mainzer Straße: Abriss des alten Hauptgebäudes für Schauspielhaus und Hochhaus
Mit dem Umzug der Sparkasse wird zudem das bisherige Hauptgebäude an der Neuen Mainzer Straße im Bankenviertel frei. Auf diesem Areal ist der Abriss des bestehenden Gebäudes vorgesehen, um Platz für ein neues Schauspielhaus und ein Hochhaus mit bis zu 175 Metern Höhe zu schaffen.
Das Schauspielhaus ist Teil der geplanten „Kulturmeile“, die entlang der Wallanlagen eine neue kulturelle Achse in der Frankfurter Innenstadt schaffen soll. Dort sollen moderne Theaterflächen für das Schauspiel Frankfurt entstehen, ergänzt durch öffentliche Freiflächen, die das Ensemble in die Umgebung einbinden.
Quellen: Sparkasse, Frankfurter Neue Presse, Immobilienmanager
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