Landsberger Allee 357 in Lichtenberg: Nach dem Abriss des früheren Autohauses Dürkop soll auf dem Grundstück ein neues Quartier entstehen. Das ist bisher bekannt.

Die Adresse Landsberger Allee 357 markiert das frühere Autohaus-Gelände, für das neue Pläne vorliegen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
An der Landsberger Allee 357 in Lichtenberg ist vom früheren Autohaus Dürkop kaum noch etwas zu sehen. Die Fläche liegt brach, Teile des Geländes sind geräumt, andere Bereiche sind stark bewachsen. Die aktuellen Fotos zeigen Container, Absperrungen, offene Asphaltflächen und Wildwuchs. Arbeiten an einem Neubau sind dort noch nicht zu erkennen.
- Bezirk: Lichtenberg
- Adresse: Landsberger Allee 357, 13055 Berlin
- Frühere Nutzung: Autohaus
- Pläne: Mixed-Use-Ensemble
Das Grundstück an der Landsberger Allee 357 liegt an einer städtebaulich auffälligen Stelle zwischen Landsberger Allee, Rhinstraße, Allendorfer Weg und Ferdinand-Schultze-Straße. Früher befand sich dort ein Autohaus der Dürkop GmbH. Das aufgegebene Gebäude stand zuletzt leer und entwickelte sich zu einem Lost Place. Inzwischen ist der frühere Autohaus-Standort weitgehend beräumt. Auf dem Grundstück hat sich dichter Bewuchs entwickelt.
Geplant ist dort kein reines Wohnhaus, sondern ein gemischt genutztes Stadtquartier. PB Projekt Berlin nennt Wohnungen, eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, Außenanlagen sowie zwei Tiefgaragen. Das Unternehmen begleitet das Projekt nach eigenen Angaben seit 2020 technisch und im Bebauungsplanverfahren.

Die Landsberger Allee 357 in Lichtenberg zeigt sich nach dem Abriss des früheren Autohauses als überwachsene Baufläche. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Nach Autohaus-Abriss: Das sind die Pläne für die Landsberger Allee 357
Vorhabenträger ist die Notos/Gewobag Projektentwicklung Landsberger Tor GmbH. Nach Angaben von Primfo geht es in frühen Planungen um fünf Bauteile mit rund 54.300 Quadratmetern Bruttogrundfläche auf einem Grundstück von 15.986 Quadratmetern. An der Ecke Rhinstraße/Landsberger Allee war demnach ein Hochhaus mit 16 Geschossen vorgesehen.
Andere Angaben zeigen, dass die Planung noch nicht endgültig feststeht. In einem Rundbrief des Abgeordneten Dennis Haustein hieß es 2024, dem Bezirksamt lägen zwei Entwürfe vor. Danach solle die bisherige Gewerbefläche weiterentwickelt werden; geplant seien bis zu zwölfgeschossige Wohngebäude mit Platz für Gewerbe.
Autohaus an Landsberger Allee: Bauarbeiten noch nicht gestartet
Der aktuelle Zustand vor Ort spricht für eine frühe Phase. Dort ist keine laufende Baustelle zu sehen. Das Gelände wirkt vorbereitet, Bauarbeiten für einen Neubau haben aber noch nicht begonnen. Sichtbar sind freie Asphaltflächen, Absperrungen, Baucontainer und dichter Bewuchs auf Randflächen.
Gegenüber entsteht bereits ein deutlich weiter fortgeschrittenes Wohnquartier der Gewobag an der Landsberger Allee 341–343. Dort sind 1.548 Wohnungen, Gewerbe, eine Kita und Außenanlagen geplant. Die Gesamtfertigstellung nennt die Gewobag mit dem vierten Quartal 2026 beziehungsweise dem ersten Quartal 2027.

Eine Visualisierung zeigt das geplante Wohnquartier mit mehreren Innenhöfen und Photovoltaikanlagen auf den Dächern. / © Visualisierung: Gewobag
ehemaliges Autohaus
Quellen: Berliner Morgenpost, PB Projekt Berlin, Primfo, Gewobag, Rundbrief Dennis Haustein
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.
Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag
One Comment
Hinterlasse einen Kommentar Antwort abbrechen
Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.



Ein grüner Park mit Schwimmhalle oder Erholungszentrum wäre sinnvoll. Auch sollten Gewerberäume in anderen Bezirken, die leer stehen, als Wohnungen umgebaut und genutzt werden. Hört endlich auf Wohnungen an lärmintensiven Straßen zu bauen. Das ist auf Dauer unnötig und sinnfrei.