Am ehemaligen Bürogebäude in der Rudi-Dutschke-Straße sind erstmals deutliche Fortschritte des geplanten Hostelumbaus zu erkennen. Baucontainer, ein montiertes Gerüst und schweres Gerät auf dem Gelände zeigen, dass die Arbeiten für Europas größtes Hostel nun sichtbar angelaufen sind.

Am künftigen Hostelstandort in der Rudi-Dutschke-Straße haben die Arbeiten sichtbar begonnen. Bis 2027 entsteht hier Europas größtes Hostel mit rund 2.500 Betten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Mit rund 2.500 geplanten Betten soll nahe dem Checkpoint Charlie bis 2027 Europas größtes Hostel entstehen. Nachdem die Pläne im Frühjahr vorgestellt wurden, sind am ehemaligen Bürogebäude in der Rudi-Dutschke-Straße inzwischen deutliche Bauaktivitäten zu beobachten.
Ein großer Kran ragt über das Gelände, Baucontainer wurden aufgestellt und an Teilen des Gebäudes ist bereits ein Gerüst montiert worden. Ein weithin sichtbares Banner mit der Aufschrift „a&o Hostels coming soon“ weist zudem auf die künftige Nutzung des seit Jahren weitgehend leerstehenden Bestandsbaus hin.
Hostel an der Rudi-Dutschke-Straße: Erste Vorbereitungen auf der Baustelle erkennbar
Die aktuellen Arbeiten markieren den sichtbaren Beginn der umfassenden Umnutzung des Bestandsgebäudes. Das Gebäude verfügt über eine Fläche von rund 31.000 Quadratmetern und soll im Zuge der Bauarbeiten grundlegend modernisiert werden. Geplant sind etwa 610 Zimmer, darunter klassische Mehrbettzimmer, aber auch Doppel- und Familienzimmer.
Für das Vorhaben sind Investitionen von rund 40 Millionen Euro vorgesehen. Statt eines Neubaus setzt der Betreiber auf die Umwandlung der bestehenden Struktur. Damit reiht sich das Projekt in eine Reihe von Entwicklungen ein, bei denen leerstehende Büroflächen neuen Nutzungen zugeführt werden.

Auf dem Gelände an der Rudi-Dutschke-Straße sind die ersten Bauaktivitäten sichtbar: Baucontainer stehen bereit, ein Gerüst wurde montiert und ein Kran ragt weit über das Gelände hinaus. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Zwischen Checkpoint Charlie und Friedrichstraße: Touristische Nutzung in zentraler Innenstadtlage
Der Standort zählt zu den am stärksten frequentierten Bereichen der Berliner Innenstadt. Zwischen Checkpoint Charlie, Friedrichstraße und dem Axel-Springer-Campus treffen täglich Touristen, Beschäftigte und Anwohner aufeinander. Die geplante Hostelnutzung erscheint vor diesem Hintergrund nachvollziehbar und entspricht den planungsrechtlichen Vorgaben für das Gebiet; warf aber auch Fragen nach der Verträglichkeit für den Kiez auf.
Das Bezirksamt hatte bereits im Frühjahr darauf verwiesen, dass Beherbergungsbetriebe an diesem Standort grundsätzlich zulässig sind. Zusätzliche Verkehrsgutachten wurden nicht gefordert. Die Erschließung soll vor allem über die nahegelegene U-Bahn-Linie U6 sowie mehrere Busverbindungen erfolgen. Reisebusse sollen künftig über eine eigens vorgesehene Haltezone abgewickelt werden.
Quellen: a&o Hostels, Presseportal, Deal Magazine
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2.500 Betten.
Die Gegend um den Checkpoint Charlie ist bereits voll mit Touristen. Mit weiteren Massen Quellen die endgültig über. Dann stehen die Touristen-Fußgänger auf der Straße. Sicherheitsgefährdung. Stau.
Es werden dringend breitere Gehwege und eine Touristen-Wege-Strategie inkl. Umsetzung zwischen den Touristen-Hot-Spots gebraucht.