Der Estrel-Tower in Neukölln nähert sich sichtbar seiner Vollendung. Während der zweite Kran allmählich zurückgebaut wird, zeigen sich Fassade, Sockel und Verbindungsbau deutlich weiterentwickelt. Aus der Distanz wirkt das Ensemble bereits nahezu fertig.
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Der Bau des Estrel-Towers in Neukölln schreitet weiter voran. Schritt für Schritt verändert sich das Erscheinungsbild des Hochhauses, das inzwischen mit seiner nahezu vollständig montierten Fassade die Silhouette im Berliner Südosten prägt. Nachdem bereits im vergangenen Sommer der erste Kran abgebaut worden war, wird derzeit offenbar auch der zweite Kran Stück für Stück zurückgebaut.
Aus größerer Entfernung entsteht mittlerweile der Eindruck, das Projekt sei nahezu abgeschlossen. Die Fassadenarbeiten am Turm sind weitgehend beendet, die vertikale Gliederung klar ablesbar. Im direkten Umfeld wird jedoch deutlich, dass weiterhin an Details gearbeitet wird; etwa im Bereich der technischen Aufbauten sowie an einzelnen Fassadenabschnitten in den unteren Etagen.
Fortschritte am Sockelbau schreiten voran, Fassadenarbeiten deutlich erkennbar
Auch am Sockelbau zeigt sich ein deutlicher Fortschritt. Noch vor wenigen Monaten präsentierte sich dieser Bereich überwiegend im Rohbauzustand. Inzwischen ist die Fassade weitgehend angebracht. Gestalterisch orientiert sie sich klar am Turm, sodass sich beide Baukörper zunehmend als zusammengehöriges Ensemble lesen lassen.
Der Verbindungsbau nimmt ebenfalls klar Form an, Kubatur und Fassadenstruktur sind inzwischen deutlich erkennbar. So zeigt sich, wie sich die einzelnen Bauabschnitte zusammenfügen – auch wenn bis zur endgültigen Fertigstellung weiterhin zahlreiche Arbeitsschritte anstehen.
Ein Blick auf die Baustelle:
Quellen: Architektur Urbanistik, Estrel Tower Webcam, Estrel Berlin
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6 Kommentare
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Schön der Fortschritt des Bauvorhabens. Auf den Bildern sehen die Flachbauten nicht ganz so überzeugend aus.
Fassade und äußerliche Erscheinung ist das eine. Wie sieht es mit der ganzen Technik innen aus? Das ist genauso entscheidend!!!
42. und 43. Etage ist noch nicht viel ausser ein bisschen rigips. Aber ab 22. Etage werden die Zimmer langsam fertig
Hässlichster Schandfleck der Stadt.
Niemand wollte ihn und niemand braucht den.
Führen Sie mal aus, woher Sie wissen, dass ihn „niemand“ wollte!?! Komischerweise steht er trotzdem!
Finde es grundsätzlich eine Berechnung der Stadt, wenn auch der Turm etwas einsam in Neukölln rumsteht. Wahrscheinlich wäre langfristig ein Assemble harmonischer.