Frankfurt baut mit dem neuen „Games Hub“ seine Rolle als Standort für digitale Spieleentwicklung gezielt aus. Eine umfassende Förderstruktur unterstützt Gründerinnen und Gründer der Games-Branche mit Infrastruktur, Beratung und Netzwerkanbindung.
Gaming Controller

Mit dem neuen „Games Hub“ positioniert sich Frankfurt klar als attraktiver Standort für junge Unternehmen der digitalen Kreativwirtschaft. Bereits ansässige Firmen wie Nintendo of Europe und das Entwicklerstudio Keen Games sowie etablierte Branchenevents wie die GermanDevDays und die Massif Games Convention stärken die lokale Infrastruktur. / © Foto: Pixabay, Romy_Deckel

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© Titelbild: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Michael Braunschädel

 

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Die Wirtschaftsförderung Frankfurt und game Hessen haben zum 1. Juli 2025 den ersten Frankfurt „Business Games Hub“ im Frankfurter Gründerzentrum gestartet. Die neue Einrichtung richtet sich gezielt an die wachsende Games-Entwicklerszene und unterstützt deren Ansiedlung und Entwicklung in der Mainmetropole. Die Initiative basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit der Branche und bündelt Expertise, technische Infrastruktur und Förderstrukturen an einem zentralen Standort.

Technische Infrastruktur, Beratung & Branchennetzwerke: Frankfurts „Games Hub“ unterstützt Gründerinnen und Gründer in allen Entwicklungsphasen

Im Mittelpunkt des Hubs stehen drei zentrale Angebote: Gründerinnen und Gründer erhalten Zugang zu einem gemeinsamen Arbeitsraum mit professioneller technischer Ausstattung für die Entwicklung digitaler Spiele. Ergänzend bietet das Kompass-Zentrum für Existenzgründung, eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderung Frankfurt, eine umfassende Beratung zu Gründungs- und Projektfragen. Fachleute aus der Games-Branche begleiten die Teams mit branchenspezifischem Know-how.

Darüber hinaus organisiert der Hub regelmäßig Workshops, Vorträge und Netzwerktreffen, die dem fachlichen Austausch und dem Ausbau von Kooperationen dienen.

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„Games Hub“ ergänzt bestehende Förderangebote und stärkt Frankfurts Position im digitalen Gründungsökosystem

Mit dem neuen „Games Hub“ positioniert sich Frankfurt klar als attraktiver Standort für junge Unternehmen der digitalen Kreativwirtschaft. Bereits ansässige Firmen wie Nintendo of Europe und das Entwicklerstudio Keen Games sowie etablierte Branchenevents wie die GermanDevDays und die Massif Games Convention stärken die lokale Infrastruktur.

Der Hub ergänzt bestehende städtische Förderinstrumente wie den Gründerpreis und den Gründerfonds und bietet speziell auf die Games-Branche zugeschnittene Unterstützung für Gründungsteams.

Frankfurt und Darmstadt bündeln ihre Stärken zur Entwicklung digitaler Spieleunternehmen

Hessenweit wird der Frankfurter „Games Hub“ durch eine enge Zusammenarbeit mit einem parallelen Projekt in Darmstadt ergänzt. Während der Standort Darmstadt den Fokus auf technologieorientierte Projektentwicklung legt, konzentriert sich Frankfurt auf unternehmerische Themen wie Geschäftsmodellentwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen und Zugang zu Märkten.

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Diese arbeitsteilige Struktur soll Synergien zwischen beiden Hubs erzeugen und die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Games-Industrie langfristig stärken.

15.000 Beschäftigte und Milliardenumsätze: Digitale Spielewirtschaft gewinnt in Frankfurt weiter an Bedeutung

Die wirtschaftliche Relevanz der Games- und Softwarebranche in Frankfurt zeigt sich in den aktuellen Beschäftigungs- und Umsatzzahlen. Rund 15.000 Menschen sind in diesem Bereich tätig, was etwa 42 Prozent der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt ausmacht.

Der jährliche Umsatz liegt bei etwa 8,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 verzeichnete die Kreativwirtschaft in Frankfurt ein Wachstum von 2,1 Prozent, was die Bedeutung des Sektors für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt unterstreicht.

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Games Hub

Quellen: Stadt Frankfurt am Main

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