Im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt entsteht Schritt für Schritt ein neuer, durchgängiger Uferweg entlang der Spree. Ein erster Abschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Schillingbrücke ist nun fertiggestellt und wird Ende Juni feierlich eröffnet.

Im Bereich des Holzuferblocks ist der neue Weg als schmale, barrierefreie Verbindung zwischen Kiez und Spreeufer angelegt.

Im Bereich des Holzuferblocks ist der neue Weg als schmale, barrierefreie Verbindung zwischen Kiez und Spreeufer angelegt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Zwischen Schillingbrücke und Wilhelmine-Gemberg-Weg ist ein weiterer Abschnitt des künftigen Spreeuferwegs fertiggestellt worden.

Im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt im Bezirk Mitte entsteht damit ein durchgängiger Fuß- und Radweg entlang der Spree, der das Ufer schrittweise für die Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Die Eröffnung des Abschnitts ist für den 26. Juni 2026 im Rahmen eines Kiezfestes vorgesehen.

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Am Übergang zum Spreeuferweg nahe der Schillingbrücke verbindet eine neu angelegte Treppenanlage das höher gelegene Niveau mit dem Uferweg.

Am Übergang zum Spreeuferweg nahe der Schillingbrücke verbindet eine neu angelegte Treppenanlage das höher gelegene Niveau mit dem Uferweg. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Zurückhaltende Gestaltung am Wasser – Beteiligung und historische Bezüge

Der neue Weg folgt laut Bezirksamt einem „bewusst zurückhaltenden Gestaltungsansatz“. Bestehende Vegetation, Nutzungen und denkmalgeschützte Strukturen wurden weitgehend integriert. Die Planung entstand in enger Abstimmung mit dem Anlieger durch das Büro gruppe F, während die Projektsteuerung beim Ingenieurbüro Döring lag. Als treuhändischer Sanierungsträger ist STATTBAU eingebunden, die Prozesssteuerung im Gebiet übernimmt KoSP.

Ein zentrales Element des Projekts sind die sogenannten Geschichtsinseln, die entlang des neuen Abschnitts entstehen. Sie greifen die industrielle Entwicklung des Quartiers sowie die Nutzungsgeschichte des ehemaligen Grenzraums auf. Die Umsetzung erfolgte durch die Exponaten und minigram Studio für Markendesign. Ziel ist es, die Geschichte des Ortes im Stadtraum sichtbar zu machen.

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Entlang des Uferwegs zwischen Schillingbrücke und Paula-Thiede-Ufer wurden zusätzliche Bäume gepflanzt, die den Grünzug entlang der Spree ergänzen.

Entlang des Uferwegs zwischen Schillingbrücke und Paula-Thiede-Ufer wurden zusätzliche Bäume gepflanzt, die den Grünzug entlang der Spree ergänzen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Weiterbau in Etappen – Abschnitt bis zur Michaelkirchbrücke

Der Uferweg wird abschnittsweise weitergeführt. Bis zur Michaelkirchbrücke soll zunächst eine provisorische Verbindung entstehen, bevor langfristig eine endgültige Gestaltung erfolgt.

Technische Rahmenbedingungen wie Uferwandsanierungen und bestehende Infrastrukturen verzögern in Teilbereichen die Umsetzung. Dennoch soll der Weg bereits jetzt eine durchgehende Verbindung entlang der Spree ermöglichen.

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Am Abschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Schillingbrücke verläuft der Uferweg direkt entlang der Spree und bleibt dabei bewusst nah am Wasser geführt.

Am Abschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Schillingbrücke verläuft der Uferweg direkt entlang der Spree und bleibt dabei bewusst nah am Wasser geführt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Paula-Thiede-Ufer
Quellen: BV Nördliche Luisenstadt Berlin, Architektur Urbanistik, Bezirksamt Mitte

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One Comment

  1. Mario 14. Juni 2026 at 09:34 - Reply

    In den letzten Jahren ist doch irgendwie viel passiert in Berlin was mich doch hin und wieder positiv stimmt. Bei all dem negativen was Berlin zu bieten hat.
    Als gebürtiger Berliner kenne ich noch viele schmuddel Ecken die heute kaum wieder zu erkennen sind.
    Wenn jetzt Berlin noch ein wenig sauberer wird wäre das wirklich grandios.

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