Im Erna-Proskauer-Park in Schöneberg läuft die Sanierung weiter. Bis Ende September werden eine Mauer instandgesetzt und die Pergola entfernt.

Der Rosengarten gehört zu den begrünten Bereichen des Erna-Proskauer-Parks in Schöneberg. Die Grünanlage am Innsbrucker Platz wird derzeit schrittweise saniert. / © Foto: Wikimedia Commons, Bildarbeiter, CC BY-SA 4.0
© Titelbild: Wikimedia Commons, Bildarbeiter, CC BY-SA 4.0
Erst im März erhielt die Grünanlage am Innsbrucker Platz ihren heutigen Namen. Nun geht die Sanierung des Erna-Proskauer-Parks weiter. Dabei nimmt sich der Bezirk einen Bereich vor, dessen Schäden im Detail liegen.
- Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
- Standort: Innsbrucker Platz, zwischen Hauptstraße und Rubensstraße
- Projektstatus: Arbeiten laufen
- Fertigstellung aktueller Abschnitt: voraussichtlich Ende September 2026
Der Erna-Proskauer-Park liegt unmittelbar südlich des Innsbrucker Platzes und damit an einem stark vom Verkehr geprägten Ort. Seine Sanierung ist kein völlig neues Vorhaben. Bereits vor dem jetzt begonnenen Bauabschnitt ließ das Straßen- und Grünflächenamt sechs Parkbänke erneuern. Außerdem kamen neue Parkschilder und Schilder hinzu, die den Namen der Anlage erläutern. Im Bereich der Pergola entfernte der Bezirk zudem Schlingpflanzen und Wildkräuter.
Schon im Bezirkshaushalt für 2024 und 2025 waren Mittel für die Vorbereitung vorgesehen. Für 2025 standen 20.000 Euro zweckgebunden für Planungsleistungen am Erna-Proskauer-Park und am Lichtenrader Graben bereit. Damit finanzierte der Bezirk die planerische Vorbereitung.
Sanierung im Erna-Proskauer-Park: Schäden an der Beetumrandung
Im aktuellen Abschnitt konzentrieren sich die Arbeiten auf ein Mauersegment der vorhandenen Beetumrandung. Der Bezirk will es instand setzen und dauerhaft sichern. Zugleich soll die Pergola in diesem Bereich verschwinden. Ihr Abriss soll nach Angaben des Bezirksamts die Sichtachsen innerhalb der Grünanlage verbessern. Die Arbeiten haben begonnen und sollen voraussichtlich bis Ende September 2026 dauern.
Dabei geht es nicht nur um oberflächliche Reparaturen. Die Beetumrandungen besitzen einen Betonkern, der mit hellgrauem Granit verkleidet ist. An mehreren Stellen fehlen Abdeck- und Blendplatten. Diese Teile sollen im Zuge der Sanierung erneuert werden. Andere Natursteinplatten sitzen nicht mehr ausreichend fest am Betonkern und müssen deshalb fachgerecht neu befestigt werden.
Erna-Proskauer-Park in Schöneberg: Auch die Fugen werden erneuert
Auch zwischen den Natursteinplatten hat die Zeit Spuren hinterlassen. Nach Angaben des Straßen- und Grünflächenamts ist das Fugenmaterial stellenweise brüchig oder fehlt bereits vollständig. Die betroffenen Fugen sollen deshalb erneuert und wieder geschlossen werden.
Die Arbeiten sind Teil einer schrittweisen Aufwertung der Grünanlage. Bereits in der politischen Vereinbarung für die laufende Wahlperiode gehörte der Park am Innsbrucker Platz zu den Grünflächen, die weiterentwickelt werden sollten. Später stellte die Bezirksverordnetenversammlung zusätzlich Geld für die Projektplanung bereit. Damit reicht die Vorbereitung der heutigen Sanierung mehrere Jahre zurück.
Sanierung des Erna-Proskauer-Parks
Quellen: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
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2 Kommentare
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Schön, dass da was gemacht wird aber die Grünanlage ist ja vollkommen sinnlos. Direkt neben A100 und Ringbahn, neben einer riesengroßen hässlichen Kreuzung versteht man sein eigenes Wort nicht, wenn man sich in dieser Grünanlage befindet und atmen kann man auch nicht. Der Innsbrucker Platz hat seinen Namen ehrlicherweise auch nicht verdient, da ist kein Platz sondern nur eine Kreuzung. Vielleicht könnten Lärmschutzwände an der A100 helfen 👀
Ich hätte es nicht besser formulieren können. Ich bin generell dafür das man allen diesen Plätzen per Verordnung das „Platz“ streicht. Dazu gehört auch der Heidelberger“platz“ und der Bundes“platz“. Es müsste eine Definition geben, was sich Platz nennen darf. Demnach wäre es Heidelbergerkreuzung, Insburger Kreuzung und Bundeskreuzung. So wäre es auch für Menschen einfacher zu wissen, wo es sich lohnt auszusteigen und welche Orte man lieber meiden kann.