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In Sachsenhausen entsteht aus zwei ehemaligen Verwaltungsgebäuden ein moderner Schulcampus für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler. Bis 2027 sollen Unterrichts- und Fachräume, Sport- und Bewegungsflächen, Mensa, Außenanlagen sowie eine energieeffiziente Versorgung fertiggestellt werden.

Ehemaliges Behördenzentrum Frankfurt Gerbermühlstraße, künftiges Gymnasium Süd

Entkernung des Behördenzentrums an der Gerbermühlstraße im Juni 2025: Mittlerweile befindet sich hier nur noch ein Betonskelett, das die Basis für den eigentlichen Umbau bildet. Bis hier der neue Schulstandort 2027 fertiggestellt ist, ist das Gymnasium Süd auf zwei Interimsstandorte verteilt. / © Foto: Wikimedia Commons, Brandrodungswanderfeldhackbau, CC BY-SA 4.0

© Foto Titelbild: ABG, Jochen Müller
© Foto: Wikimedia Commons, Brandrodungswanderfeldhackbau, CC BY-SA 4.0

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Auf dem Areal zwischen Seehofstraße und Gerbermühlstraße in Sachsenhausen entsteht ein neuer Schulcampus für das Gymnasium Süd. Zwei ehemalige Verwaltungsgebäude werden dafür umfassend umgebaut und zu einem zusammenhängenden Bildungsstandort entwickelt, der künftig rund 1.500 Schülerinnen und Schüler aufnehmen soll. Geplant und realisiert wird das Projekt durch die ABG FRANKFURT HOLDING.

Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen, sodass der Schulbetrieb zum Schuljahr 2027/2028 aufgenommen werden kann. Bis dahin findet der Unterricht übergangsweise in der ehemaligen Wallschule in Sachsenhausen sowie in einer Modulanlage im Tiroler Park statt.

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Planung und Umsetzung aus einer Hand: ABG realisiert den zukünftigen Schulstandort

Die vorbereitenden Arbeiten für den Umbau sind bereits abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden beide Bestandsgebäude vollständig entkernt, sämtliche technischen Anlagen entfernt und vorhandene Schadstoffe ausgebaut und entsorgt. Erhalten blieb allein das Betonskelett der acht und sechsgeschossigen Hochbauten aus den 1980er Jahren. Dieses bildet die Grundlage für die weitere bauliche Entwicklung. Mehrere Kräne sind inzwischen errichtet und dienen dem Rückbau der bisherigen Fassadenelemente mit einem Einzelgewicht von bis zu vier Tonnen.

Nach Abschluss der Rückbauarbeiten folgen die Abdichtung der Untergeschosse sowie der Aufbau der neuen Fassaden. Die Gebäude erhalten eine neue äußere Struktur, wobei großflächige Fensterbänder und farbige Faserbetonelemente künftig das Erscheinungsbild der Anlage prägen sollen.

Vielfältige Bewegungs- und Erholungsflächen ergänzen die neuen Schulgebäude

Im Inneren entstehen rund 50 Klassenräume sowie zahlreiche Fachräume. Eine Mensa mit Vollküche ermöglicht die tägliche Zubereitung und Ausgabe von bis zu 1.000 Mahlzeiten. Das Foyer steht für kleinere Veranstaltungen zur Verfügung, während die Sporthalle einen Bühnenanbau für Konzert und Theateraufführungen erhält.

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Ergänzt wird der Campus durch eine teilbare Sporthalle mit vier Spielfeldern, die direkt an das Schulgebäude anschließt; ihre Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Das Freiflächenkonzept umfasst einen neu gestalteten Schulhof mit Gründächern, schattigen Aufenthaltsbereichen und einem grünen Klassenzimmer. Hinzu kommen Sport- und Bewegungsflächen, eine Weitsprungbahn, Spielgeräte, Calisthenics-Bereiche, Sitzstufenanlagen sowie ein Schulgarten mit Bäumen und Pflanzflächen, die den Campus zu einem vielseitigen Lern- und Bewegungsort machen sollen.

Die Bauphasen des Gymnasium Süd: Vom Bestandsgebäude zu modernen Lernräumen

Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt schrittweise in mehreren Bauphasen. Zunächst werden die bestehenden Fassaden zurückgebaut, anschließend werden die Untergeschosse abgedichtet und das Gelände aufgefüllt. Danach erfolgen die Gerüst- und Dacharbeiten, bevor der Rohbau fertiggestellt und die neuen Fenster eingesetzt werden.

Ab Herbst 2026 beginnen die Arbeiten im Innenbereich, parallel dazu startet der Bau der neuen Sporthalle. Das Schulbauprojekt ergänzt damit die Reihe neuer Schulgebäude in Frankfurt, die in den kommenden Jahren entstehen, um zusätzlichen modernen Bildungsraum zu schaffen.

Quellen: Stadt Frankfurt am Main, ABG FRANKFURT HOLDING

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