Der Neubau der Emma-Kann-Grundschule im Frankfurter Europaviertel steht kurz vor der Fertigstellung und bietet moderne Lernräume sowie flexible Erweiterungsmöglichkeiten. Nach Jahren des Unterrichts in Containern schafft die neue Einrichtung beste Voraussetzungen für Bildung und Betreuung in einem wachsenden Stadtquartier.
Außenansicht des Schulgebäudes mit Baustellenfahrzeugen.

Der Neubau der „Emma-Kann-Grundschule“ wird als fünfzügige Grundschule mit Kapazität für bis zu fünf Klassen pro Jahrgang realisiert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Der Neubau der „Emma-Kann-Grundschule“ im Frankfurter Europaviertel steht kurz vor der Fertigstellung, sodass das Gebäude nach jahrelanger Verzögerung voraussichtlich im Sommer 2025 bezogen werden kann.

Ursprünglich war die Fertigstellung für das Jahr 2023 vorgesehen, musste jedoch aufgrund von Lieferschwierigkeiten und steigenden Kosten mehrfach verschoben werden.

Europaviertel: Neubau der „Emma-Kann-Grundschule“ am Maastrichter Ring auf 14.660 Quadratmetern

Die Schule entsteht am Maastrichter Ring im westlichen Europaviertel, einem neuen Stadtquartier auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs. Der Neubau wird als fünfzügige Grundschule mit Kapazität für bis zu fünf Klassen pro Jahrgang realisiert. Neben den allgemeinen Unterrichtsräumen umfasst das Gebäude auch Räume für die ganztägige Betreuung, eine Mensa, Verwaltungs- und Lehrerbereiche sowie eine Zweifeldsporthalle. Zusätzlich ist eine Kindertagesstätte für Kinder unter und über drei Jahren in den Bau integriert.

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Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Büro dasch zürn + partner. Die Planung sieht eine kompakte Bauweise mit klar gegliederten Funktionsbereichen vor. Die Sporthalle ist teilweise im Boden versenkt, um die Höhenentwicklung des Baukörpers zu reduzieren. Insgesamt entstehen rund 14.660 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Frankfurt: Langfristiger Provisoriumsbetrieb in Containern prägt den Schulalltag seit 2017

Seit dem Schuljahr 2017 findet der Unterricht der Grundschule in provisorischen Containern statt. Die Interimslösung sollte ursprünglich nur für einen kurzen Zeitraum dienen, wurde jedoch durch die langwierige Bauentwicklung über Jahre hinweg verlängert. Inzwischen sind in nahezu allen Jahrgängen vier Klassen untergebracht.

Raum für Differenzierungsangebote, Fachunterricht oder Rückzugsmöglichkeiten war im Provisorium nicht ausreichend vorhanden. Der Sportunterricht musste mangels eigener Halle an externe Standorte ausgelagert werden. Ein von der Stadt gestellter Schulbus sorgte zeitweise für den Transport der Kinder zum Unterricht in einer benachbarten Einrichtung.

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Umbenennung zur „Emma-Kann-Grundschule“ als Symbol pädagogischer Werte und Identifikation

Mit der baulichen Fertigstellung der neuen Schule geht auch eine Umbenennung einher. Die bisher als „Grundschule Europaviertel“ bekannte Einrichtung trägt künftig den Namen „Emma-Kann-Grundschule“. Die Namensgebung erfolgte auf Initiative der Schulgemeinde und wurde von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Emma Kann war eine Frankfurter Pädagogin, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts für Reformpädagogik und die Rechte von Kindern einsetzte. Die Namenswahl soll ein pädagogisches Zeichen setzen und die Identifikation der Schulgemeinde mit der neuen Schule stärken.

Ende des Provisoriums nach sieben Jahren Containerunterricht im Europaviertel

Das Schulgebäude ist Teil der städtischen Schulbauoffensive, die angesichts steigender Schülerzahlen und wachsender Stadtteile umfangreiche Investitionen in Bildungsinfrastruktur vorsieht.

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Die finalen Bauarbeiten an der Emma-Kann-Grundschule sollen im Laufe des Sommers abgeschlossen werden. Die Stadt Frankfurt rechnet mit einer Übergabe rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres. Damit endet nach mehr als sieben Jahren der Provisorienbetrieb in Containerklassen.

Spielplatz vor Schulgebäude mit Bauzaun umgeben

Neben den allgemeinen Unterrichtsräumen umfasst das Gebäude auch Räume für die ganztägige Betreuung, eine Mensa, Verwaltungs- und Lehrerbereiche sowie eine Zweifeldsporthalle. Zusätzlich ist eine Kindertagesstätte für Kinder unter und über drei Jahren in den Bau integriert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Außenansicht Schulgebäude

Damit künftig ausreichend Plätze für Schülerinnen und Schüler vorhanden sind, wurde der Neubau so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung möglich ist. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse, Wikipedia, dasch zürn + partner

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