In Prenzlauer Berg entsteht ein neues Funktionsgebäude für Schul- und Vereinssport. Mit der Grundsteinlegung auf der Sportanlage Ella-Kay-Straße startet ein Projekt, das moderne Räume, Barrierefreiheit und nachhaltige Standards verbindet. Bis 2027 soll ein Treffpunkt für Bildung, Sport und Nachbarschaft entstehen.
Eine Sporthalle mit Markierungen auf dem Boden für verschiedene Vereinssportarten.

Das neue barrierefreie Funktionsgebäude auf der Sportanlage Ella-Kay-Straße, soll künftig sowohl für den Schulsport als auch für verschiedene Vereinssportarten genutzt werden. /© Foto: pixabay, hpgruesen

© Fotos: pixabay, hpgruesen

 

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Das Bezirksamt Pankow hat am 16. September 2025 die Grundsteinlegung für den Ersatzneubau des Funktionsgebäudes auf der Sportanlage Ella-Kay-Straße gefeiert. Geplant ist ein zweigeschossiges, barrierefreies Gebäude mit modernen Umkleide- und Sanitärräumen. Es soll künftig nicht nur dem Schul- und Vereinssport dienen, sondern auch zusätzliche Flächen für die Grundschule am Planetarium und Sportvereine bereitstellen.

Der Bau ersetzt ein Bestandsgebäude aus den 1950er-Jahren, das den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Abrissarbeiten haben bereits Anfang 2025 begonnen, die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt unter anderem durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Neues Funktionsgebäude verbindet Sport, Bildung und Nachbarschaft in Prenzlauer Berg

Mit dem Neubau wird die Versorgungssituation für den Schul- und Vereinssport in Prenzlauer Berg deutlich verbessert. Das Gebäude soll gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für Schulklassen, Vereine und die Kiezgemeinschaft werden. Damit entsteht ein Ort, der Sport, Bildung und Nachbarschaft miteinander verbindet.

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Bezirksstadtrat Jörn Pasternack erklärte, mit dem Projekt werde ein energieeffizientes, barrierefreies Gebäude geschaffen, das moderne Bedingungen für den Sport biete. Darüber hinaus solle es ein zentraler Anlaufpunkt für das soziale Miteinander im Kiez werden.

Nachhaltiges Energiekonzept und CO₂-neutrale Bauweise für die Sportanlage Ella-Kay-Straße

Das neue Gebäude wird nach den Standards der Effizienzgebäude-Stufe 40 geplant. Es soll CO₂-neutral betrieben werden und ein Gründach erhalten, das einen Beitrag zum Stadtklima leistet. Erneuerbare Energien wie Solarenergie und eine ressourcenschonende Gebäudetechnik sind fester Bestandteil des Konzepts.

Auch die Wasser- und Energieversorgung wird nachhaltig organisiert. Neben der Reduzierung des Energiebedarfs wird die Wiederverwendung von Ressourcen für das Gebäude und die angrenzenden Sportflächen berücksichtigt.

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Sportanlage Ella-Kay-Straße: Wichtiger Baustein für Sportflächen und Gemeinschaft in Prenzlauer Berg

Die Sportanlage Ella-Kay-Straße wird bereits heute intensiv genutzt. Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Planetarium sowie der Verein SG Rotation Prenzlauer Berg trainieren dort regelmäßig. Schon 2016 wurde der Naturrasen durch einen Kunstrasen mit Beleuchtungs- und Beregnungsanlage ersetzt, was die Nutzbarkeit erheblich gesteigert hat.

Angesichts der dichten Bebauung und des Mangels an Sportflächen im südlichen Prenzlauer Berg gilt der Neubau als wichtiger Baustein. Er soll nicht nur zusätzliche Kapazitäten schaffen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil fördern.

Quellen: Bezirksamt Pankow, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

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