Im Monumentenkiez ordnet der Bezirk die Verkehrsführung neu. Zwei Straßen werden zu Einbahnstraßen, Parkplätze verlagert. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr zu verringern und die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern.

Hochkirchstraße
Bautzener Straße

© Titelbild: Wikimedia Commons, Lienhard Schulz, CC BY-SA 3.0 

 

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Im Monumentenkiez stehen Veränderungen an: Mit neuen Einbahnstraßenregelungen will der Bezirk auf anhaltende Diskussionen über Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität reagieren. Betroffen sind die Hochkirchstraße sowie die Bautzener Straße zwischen Monumenten- und Großgörschenstraße. Die neuen Vorgaben sollen voraussichtlich in Kalenderwoche 8 mit dem Austausch der Verkehrszeichen in Kraft treten.

Künftig wird die Bautzener Straße nur noch in eine Richtung befahrbar sein – von Süd nach Nord, also in Richtung Yorckstraße. Die Hochkirchstraße hingegen wird als Einbahnstraße von Nord nach Süd zur Monumentenstraße geführt. Für den Radverkehr bleibt die Durchfahrt in beide Richtungen weiterhin möglich.

Bautzener Straße und Hochkirchstraße werden neu geordnet

Mit der Neuordnung verfolgt das Bezirksamt das Ziel, den Durchgangsverkehr insbesondere in der Bautzener Straße zu reduzieren. In der Hochkirchstraße wird die Maßnahme zusätzlich mit der geringen Straßenbreite begründet, die immer wieder zu unübersichtlichen Situationen geführt habe.

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Ein weiterer Schritt betrifft die Parkordnung: In der Bautzener Straße werden die bislang auf dem Gehweg angeordneten Stellplätze auf die Fahrbahn verlegt. Die derzeitige Gehwegbreite entspricht nach Angaben des Bezirks nicht den geltenden Anforderungen an Barrierefreiheit und sichere Fußwege.

Mehr Sicherheit und Lebensqualität im Monumentenkiez: Bezirk greift Anliegen aus der Nachbarschaft auf

Die Änderungen gehen auch auf einen Einwohnerantrag zurück, der von der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg beschlossen wurde. Damit greift der Bezirk ein Anliegen aus der Nachbarschaft auf, das seit Längerem diskutiert wurde.

Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck betont, dass sich mit den Maßnahmen die Situation für den Fußverkehr verbessere. Zugleich solle die Verkehrssicherheit steigen und die Lebensqualität im Quartier gestärkt werden. Ob die neuen Regelungen die gewünschte Entlastung bringen, wird sich nach ihrer Umsetzung im Alltag zeigen.

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Quellen: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

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2 Kommentare

  1. Kevin 18. Februar 2026 at 10:22 - Reply

    Diese Stadt koennte auch noch sehr viel mehr Einbahnstrassen vertragen! Ein sehr simples Mittel um Flaechenanspruch zu reduzieren und verschiedene Nutzungen konfliktarm unterzubringen.

  2. Charlottenburger 19. Februar 2026 at 12:52 - Reply

    Durch die Sperrung der Monumentenstraße bzw. Fahrradstraße arbeitet die Politik weiter gegen die Bevölkerung und nur noch für eine kleine laustarke Lobby-Gruppe mit viel Tagesfreizeit. Traurig, dass mit seinen Steuerzahlungen dazu beitragen muss, wie die Lebensqualität jeden Tag durch die Politik weiter gesenkt wird.

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