Die Frankfurter Konstablerwache hat seit Dienstagabend ein neues Wahrzeichen: Die US-Künstlerin Janet Echelman hat ihre mehr als 200 Quadratmeter große Netzskulptur „A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt“ eingeweiht.

Die schwebende Netzskulptur „A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt“ überspannt die Konstablerwache und soll dort für die kommenden drei Jahre den öffentlichen Raum prägen. / © Foto: Stadt Frankfurt am Main
© Titelbild: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Die Konstablerwache in Frankfurt ist um eine ungewöhnliche Installation reicher. Am Dienstagabend wurde die mehr als 200 Quadratmeter große Netzskulptur „A Sky Full of Hope – Earthtime 1.78 Frankfurt“ der US-amerikanischen Künstlerin Janet Echelman offiziell eingeweiht. Rund 3.000 Menschen kamen, um die erste Illumination des Kunstwerks zu erleben.
Bereits am Nachmittag waren die Liegestühle unter der Konstruktion weitgehend besetzt. Mit Einbruch der Dunkelheit füllte sich der Platz weiter. Gegen 21.30 Uhr begann schließlich die eigens für die Skulptur entwickelte Licht- und Klanginszenierung. Das filigrane, aus Seilen geknüpfte Netz schwebt mehr als sieben Meter über dem Platz und bewegte sich leicht im Sommerwind.
„A Sky Full of Hope“: Licht und Klang machen das Netz sichtbar
Für die Beleuchtung wurde eine eigene Lichtpartitur entwickelt. Fließende Lichtbewegungen ließen die Struktur des Netzes in der Dunkelheit immer wieder anders erscheinen. Dazu kam eine räumliche Klangkomposition des Komponisten und Sounddesigners Parviz Mir Ali, die über ein 360-Grad-Audiosystem auf dem Platz ausgespielt wurde.
Die Eröffnung fand im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt. Oberbürgermeister Mike Josef übergab das Kunstwerk gemeinsam mit Janet Echelman offiziell an die Stadtgesellschaft.

Die Visualisierung zeigt die Skulptur „A Sky Full of Hope“ über der Konstablerwache in Frankfurt. Inzwischen ist das Projekt Realität geworden. / © Visualisierung: Atelier Markgraph
Kunstwerk über der Konstabler Wache soll drei Jahre bleiben
Mit der Installation soll sich auch die Wahrnehmung der Konstablerwache verändern. Der zentrale Platz ist heute vor allem ein stark frequentierter Umsteige- und Durchgangsort. Für die kommenden drei Jahre soll das farbige Netz darüber einen neuen Mittelpunkt schaffen.
Echelman versteht die miteinander verbundenen Fasern als Sinnbild für die vielfältige Frankfurter Stadtgesellschaft mit ihren 178 Nationalitäten. Auch die Nutzung des Platzes unterhalb der Skulptur soll künftig vielfältiger werden. Neben dem bereits etablierten Erzeugermarkt sind kulturelle, sportliche und gemeinschaftliche Veranstaltungen vorgesehen. Vereine, Kulturschaffende und andere Gruppen aus Frankfurt sollen den Raum dafür nutzen können.
Damit ist die Installation nicht nur als Kunstwerk gedacht, sondern auch als Anlass, einen der zentralen öffentlichen Räume Frankfurts anders zu erleben. Wie stark dieser Effekt im Alltag tatsächlich ausfällt, wird sich in den kommenden drei Jahren zeigen.
„A Sky Full of Hope“ (Konstablerwache)
Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Kulturportal Frankfurt
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3 Kommentare
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Und unsere Rentner verglühen in den unterbesetzten Altersheimen, aber für sowas ist Geld da…
Naja, da haben die Tauben wenigstens was Schönes zum draufkacken.
Geld Verschwendung braucht kein Mensch und schön ist es auch nicht
Frankfurt sollte lieber mal seine ganzen Baustellen fertig stellen als Geld im großen Stil zu verschwenden