Der Estrel Tower prägt die Berliner Skyline schon heute – doch hinter der markanten Fassade laufen die Arbeiten weiter. ENTWICKLUNGSSTADT zeigt, wie Hotelzimmer, Suiten und Skybar im künftigen höchsten Gebäude der Hauptstadt aussehen sollen.

Die Suiten im Estrel Tower sollen mit großzügigen Grundrissen, hochwertiger Ausstattung und einem besonderen Blick über Berlin künftig ein exklusives Übernachtungserlebnis bieten. / © Estrel Berlin
© Titelbild: Estrel Berlin
Der Estrel Tower gehört längst zum Berliner Stadtbild. Mit seinen 176 Metern ragt das Hochhaus weit über die Dächer Neuköllns hinaus und wird nach seiner Fertigstellung nicht nur das höchste Gebäude der Hauptstadt, sondern auch das höchste Hotel Deutschlands sein. Während die äußere Hülle inzwischen nahezu vollendet wirkt, läuft im Inneren der Ausbau auf Hochtouren.
Viele Berlinerinnen und Berliner fragen sich bereits, wie das neue Wahrzeichen künftig von innen aussehen wird und welche Räume sich hinter der markanten Fassade verbergen. Bis Gäste die Zimmer, Suiten und die geplante Skybar in den oberen Etagen erleben können, ist jedoch noch etwas Geduld gefragt. Bis dahin geben Visualisierungen einen Vorgeschmack darauf, welche Atmosphäre und Gestaltung im Inneren des Turms künftig entstehen sollen.

Im Estrel Tower entstehen neben Hotelzimmern und Suiten auch Veranstaltungsflächen, Gastronomieangebote sowie eine Skybar in den oberen Etagen. Über 500 Zimmer und Suiten verteilen sich auf die mittleren und oberen Geschosse des Hochhauses. / © Estrel Berlin
Zimmer und Suiten verteilen sich auf mehrere Ebenen
Die Hotelzimmer sind auf unterschiedliche Bereiche des Hochhauses verteilt. In den Etagen 14 bis 19 entstehen die sogenannten Urban Rooms & Suites sowie Longstay-Apartments für längere Aufenthalte. Darüber folgen zwischen dem 20. und 39. Obergeschoss die Sky Rooms und Sky Suites, die vor allem durch ihre Lage und den weiten Blick über Berlin geprägt werden sollen.
Auf der 40. Etage sind die großzügigeren Signature Suites vorgesehen. In den darüberliegenden Geschossen entstehen öffentliche Bereiche wie Boardrooms, Veranstaltungsflächen, eine Skybar mit Terrasse sowie ein Restaurant. Besonders die Skybar setzt auf raumhohe Verglasungen, offene Sitzbereiche und einen nahezu ungehinderten Blick über die Stadt.

Dank der großen Fensterflächen rückt in den Zimmern des Estrel Towers vor allem der Blick über Berlin in den Mittelpunkt. / © Estrel Berlin
Estrel Tower setzt auf natürliche Materialien statt kurzlebiger Trends
Für den architektonischen Entwurf zeichnet das Berliner Büro Barkow Leibinger verantwortlich, das den Wettbewerb bereits 2014 für sich entscheiden konnte. Das Gestaltungskonzept verzichtet bewusst auf auffällige Themenwelten oder modische Inszenierungen. Stattdessen setzen die Architekten auf klare Linien, warme Materialien, natürliche Holzoberflächen, dezente Farben und eine zurückhaltende Formensprache.
In den Zimmern sollen bodentiefe Fenster den Ausblick in den Mittelpunkt rücken, während integrierte Möbel und eine reduzierte Gestaltung für ein zeitloses Erscheinungsbild sorgen.

Hoch über Neukölln können Gäste künftig den Sonnenuntergang über der Berliner Skyline aus besonderer Perspektive erleben. / © Estrel Berlin
Atrium und Gastronomieflächen werden offen zugänglich
Auch die öffentlichen Bereiche folgen diesem Ansatz. Das Atrium und die Gastronomieflächen sind als offen zugängliche Aufenthaltsorte konzipiert, die Hotelgäste, Büroangestellte und Besucher gleichermaßen nutzen können. Der Nutzungsmix aus Hotel, Büros, Gastronomie und Veranstaltungsflächen zählt zu den prägenden Merkmalen des Gebäudes.
Bis Gäste die Aussicht aus den oberen Etagen genießen können, sind allerdings noch einige Arbeiten abzuschließen.

Die Dachterrasse des Estrel Towers soll einen außergewöhnlichen Aufenthaltsort mit weitem Panoramablick über die Berliner Skyline schaffen. / © Estrel Berlin/EVE

Die Skybar im Estrel Tower soll als besonderer Gastronomie- und Aufenthaltsort mit stilvollem Ambiente in den oberen Etagen des Hochhauses entstehen. / © Estrel Tower/EVE
Estrel Tower
Quellen: Estrel Berlin, Barkow Leibinger
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