Das Energieunternehmen Mainova realisiert gemeinsam mit Goldbeck umfangreiche Baumaßnahmen an einem Lagerstandort im Frankfurter Ostend. Im Rahmen des Projekts sollen drei neue Hallen entstehen und die Bürobereiche modernisiert werden.

Anja Knura (Geschäftsführerin der Goldbeck Südwest GmbH), Peter Arnold (Vorstand der Mainova AG), Dr. Michael Maxelon (Vorstand der Mainova AG), Alexander Arnold (Niederlassungsleiter der Niederlassung Rhein-Main, Goldbeck Südwest GmbH) (v.l.n.r.) besiegeln mit dem Spatenstich das gemeinsame Bauprojekt in der Franziusstraße. / © Foto: Mainova AG
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Mainova baut auf: In Frankfurt fällt der Startschuss für ein neues Bauvorhaben, das die Logistik und Infrastruktur des regionalen Energieversorgers Mainova stärken soll. Gemeinsam mit dem Projektentwickler Goldbeck läutet das Unternehmen den Beginn einer umfassenden Modernisierung auf einem Betriebsgelände ein.
Am vergangenen Mittwoch, den 21, Januar 2026, trafen sich die Projektbeteiligten zum gemeinsamen Spatenstich. Vor Ort wurden die strategische Rolle des Standorts im Frankfurter Hafengebiet und die künftigen Vorteile einer verbesserten Lager- und Büroinfrastruktur betont.
Drei neue Hallen & Bürosanierung: Goldbeck möchte Mainova-Standort bis Anfang 2027 transformieren
Der Standort der umfangreichen Baumaßnahmen ist die Mainova-Lagerstelle in der Franziusstraße im Ostend. Geplant sind drei neue Hallen mit unterschiedlichen Höhen, die zusammen rund 3.350 Quadratmeter Lagerfläche bieten. Dabei erreicht das größte Gebäude eine Höhe von 25 Metern, ergänzt werden zwei kleinere Hallen mit zehn beziehungsweise sechs Metern.
Parallel wird ein bestehendes zweigeschossiges Bürogebäude kernsaniert. Auf einer Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern entstehen flexible Büroräume nach modernen Standards. Die Fertigstellung des gesamten Ensembles ist für Januar 2027 vorgesehen, woraus sich eine Bauzeit von nur etwa einem Jahr ergibt.
Geringe Bauzeit: Goldbeck und Mainova setzen auf industriell vorgefertigte Bauelemente
Der Neubau auf dem Firmengelände im Ostend dient dem städtischen Energieversorger als Regionallager und soll die logistischen Abläufe deutlich verbessern. Um die geringe Bauzeit und eine schnelle Inbetriebnahme zu gewährleisten, setzt Goldbeck auf industriell vorgefertigte Bauelemente.
Goldbeck und Mainova legen laut eigenen Angaben außerdem einen besonderen Fokus auf Energieeffizienz: Geplant sind eine Photovoltaikanlage mit bis zu 167 kWp, begrünte Fassaden, ein Gründach und flexibel nutzbare Büroflächen.
Industriepunkt Franziusstraße: Modernisierung der Straße läuft bis November 2028
Die Franziusstraße bietet ideale Voraussetzungen für Lager und Logistik: Sie verbindet zentrale Verkehrsknoten wie Osthafen- und Honsellbrücke und ermöglicht optimale Anbindung für Lkw, Schiene, Wasserwege sowie Rad- und Fußverkehr. Aktuell wird die historische Straße bis November 2028 für rund 8,7 Millionen Euro modernisiert, mit zusätzlichen Rad- und Gehwegen und effizienteren Verkehrsabläufen.
Quellen: Goldbeck, Mainova, FNP
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