In der „Macherei“ in Berlin-Kreuzberg sind 337 landeseigene Mietwohnungen fertiggestellt und bereits bezogen. Während im Quartier weiter gebaut wird, sind im ruhigeren nördlichen Bereich begrünte Innenhöfe, Spielplätze und neue Wohngebäude entstanden.

Spielplatz mit blauem Fallschutzbelag, Spiel- und Kletterelementen sowie Grünflächen zwischen den neuen Wohnhäusern der Macherei in Kreuzberg.

Mehrere Spielbereiche wurden direkt zwischen den neuen Wohngebäuden angelegt. Damit ist der nördliche Teil der Macherei deutlich stärker auf Wohnen und Familien ausgerichtet als die gewerblich geprägten Bereiche am Halleschen Ufer. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Während an einigen Stellen im neuen Stadtquartier „Die Macherei“ in Berlin-Kreuzberg noch gebaut wird, ist ein wichtiger Teil des Projekts bereits abgeschlossen: Im nördlichen Bereich des Areals hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO sechs Wohngebäude mit insgesamt 337 Mietwohnungen fertiggestellt. Die Wohnungen sind inzwischen bezogen und bilden damit schon heute den ruhigeren, stärker auf Wohnen ausgerichteten Teil des neuen Quartiers.

Entstanden sind Wohneinheiten mit Größen zwischen rund 33 und 101 Quadratmetern. Das Angebot reicht von kleinen Apartments für Alleinwohnende bis zu größeren Familienwohnungen, wie das landeseigene Unternehmen mitteilt. Ein Großteil der Wohnungen ist öffentlich gefördert, zudem sind zahlreiche Einheiten barrierefrei zugänglich.

Kreuzberg: Landeseigene Wohnungen im ruhigen Teil der „Macherei“

Ein wesentlicher Vorteil der neuen Wohngebäude ist ihre Lage innerhalb des Quartiers. Während sich das ehemalige Postscheckamt, neue Bürogebäude sowie größere Gewerbe- und Einzelhandelsflächen vor allem zum Halleschen Ufer orientieren, befinden sich die DEGEWO-Häuser im nördlichen Grundstücksbereich.

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Dadurch liegen die Wohnungen deutlich abgeschirmter vom Verkehr entlang des Landwehrkanals und der dort verlaufenden Hochbahntrasse. Zwischen den sechs Neubauten sind begrünte Innenhöfe mit jungen Bäumen, Sitzmöglichkeiten, Fahrradstellplätzen und gemeinschaftlich nutzbaren Freiflächen entstanden. Mehrere Spielbereiche ergänzen das Angebot für Familien. Hinzu kommt eine Kindertagesstätte mit knapp 50 Plätzen.

Neue mehrgeschossige Wohnhäuser der Macherei Berlin-Kreuzberg mit Balkonen, begrünten Außenflächen und Fahrradstellplätzen.

Die landeseigenen Wohngebäude liegen im ruhigeren nördlichen Teil der Macherei Berlin-Kreuzberg. Zwischen den Häusern führen autofreie Wege durch das bereits fertiggestellte Wohnquartier. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Wohnraum: Begrünte Innenhöfe und Spielplätze zwischen den Wohnhäusern

Die Freiräume bilden einen bewussten Gegenpol zur dichten Bebauung des gesamten Areals. Balkone und Terrassen öffnen die Wohnungen zu den Innenbereichen, während die Wohnhäuser selbst vergleichsweise kompakt angeordnet sind. Geplant wurden die Gebäude vom Berliner Büro Dahm Architekten + Ingenieure.

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Für die Bewohnerinnen und Bewohner bietet die Macherei zugleich kurze Wege im Alltag. Direkt auf dem Areal sind bereits erste gastronomische Angebote entstanden, ein REWE-Supermarkt übernimmt einen wichtigen Teil der Nahversorgung. Weitere Einzelhandels- und Gastronomieflächen sollen mit der schrittweisen Fertigstellung des Quartiers folgen.

Nahversorgung und U-Bahn liegen praktisch vor der Haustür

Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist für ein innerstädtisches Neubauquartier ausgesprochen günstig. Direkt vor der Macherei verläuft die Hochbahnstrecke der U1 und U3 entlang des Halleschen Ufers; der U-Bahnhof Möckernbrücke befindet sich in unmittelbarer Nähe. Auch der Mehringplatz und die Friedrichstraße sind schnell erreichbar.

Während der Wohnbereich damit bereits weitgehend fertiggestellt und mit Leben gefüllt ist, bleibt das Gesamtprojekt noch eine Baustelle. Insbesondere die Revitalisierung des markanten ehemaligen Postscheckamt-Hochhauses und weitere Gewerbeflächen werden noch fertiggestellt. Schon jetzt zeigt sich jedoch, wie Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und öffentliche Infrastruktur auf dem früher weitgehend abgeschlossenen Büroareal miteinander verzahnt werden sollen.

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Begrünter Fußweg mit Bäumen, Sträuchern und Sitzmöglichkeiten zwischen den Gebäuden der Macherei Berlin-Kreuzberg.

Zur Seite des Halleschen Ufers zeigt sich die Macherei deutlich urbaner: Großzügig begrünte Wege und Aufenthaltsbereiche verbinden die verschiedenen Gebäude und Nutzungen des neuen Kreuzberger Quartiers. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neue Wohnhäuser und begrünte Freiflächen neben einem Gewerbegebäude im Quartier Macherei Berlin-Kreuzberg.

Wohnen und Gewerbe liegen in der Macherei dicht beieinander: Während links die neuen Wohnhäuser mit begrünten Außenbereichen zu sehen sind, schließen unmittelbar daran die gewerblich genutzten Gebäude des Quartiers an. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: DEGEWO, Architektur Urbanistik Berlin, Dahm Architekten + Ingenieur

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