Für das künftige Kulturhaus in der Hauptstraße 44 in Alt-Hohenschönhausen steht nun der Name fest. Nach einem mehrstufigen Beteiligungsprozess mit großer Resonanz aus dem Kiez fiel die Entscheidung eindeutig aus. 

Gutshaus Hohenschönhausen, Berlin

Ein Blick auf die Baustelle im Februar 2026: im Erdgeschoss entstehen ein gastronomisches Angebot sowie Ausstellungsräume. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Die künftige Bezeichnung für das historische Gutshaus in der Hauptstraße 44 in Alt-Hohenschönhausen steht fest: „KulturGut 44“ hat sich im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung klar durchgesetzt. 956 Menschen beteiligten sich an der Entscheidung, nachdem zuvor über 150 Namensvorschläge aus dem Kiez eingegangen waren. Eine Jury hatte daraus vier Optionen entwickelt, die schließlich zur Wahl standen.

Mit 41,1 Prozent der Stimmen lag „KulturGut 44“ deutlich vor den Alternativen „Kiezforum 44“, „GUT 44“ und „WIR 44“. Das Ergebnis zeigt eine klare Präferenz für einen Namen, der historische Bezüge und künftige Nutzung des Hauses miteinander verbindet.

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„KulturGut 44“: Name mit Bezug zum Ort und zur Geschichte

Der neue Name greift mehrere Ebenen des Projekts auf. „Kultur“ verweist auf die geplante Nutzung des Hauses als Ort für Begegnung, Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten. „Gut“ knüpft an die lange Geschichte des Gebäudes an, das als ehemaliges Gutshaus seit Jahrhunderten prägend für den Standort ist. Die „44“ wiederum verortet das Projekt eindeutig in der Hauptstraße und damit im direkten Umfeld des Kiezes.

Mit der Entscheidung über den Namen ist ein zentraler Schritt im Beteiligungsverfahren abgeschlossen. Der Prozess war geprägt von breiter Beteiligung und zahlreichen Vorschlägen aus der Nachbarschaft. Das Ergebnis bildet nun die Grundlage für die weitere Entwicklung des Projekts, das sich schrittweise zu einem offenen Kultur- und Begegnungsort im Stadtteil entwickeln soll.

Quellen: Wohnungsbaugenossenschaft NEUES BERLIN eG, Stolzenberg Architekten, Christof Schubert Architekten, Förderverein Schloss Hohenschönhausen, ZRS Ingenieure

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3 Kommentare

  1. Löwe 29. April 2026 at 06:43 - Reply

    Ich würde vor dem Haus noch zwei große Bäume setzen, das würde dem Ort helfen sich in die komplexe Kulisse mit hoher Platte einzufinden. Es würde das Anwesen interessanter gestalten und mehr Volumen geben.

  2. S.Baedt 29. April 2026 at 15:12 - Reply

    Dieses Haus war früher einmal Entbindungseinrichtung.. wurde 1958 in Hohenschönhausen, Hauptstr.44 geboren. Finde es gut ,das es als Kultur und Begegnungsstätte genutzt werden sollte.

  3. Mielke 30. April 2026 at 14:58 - Reply

    Ich bin auch in diesem Haus geboren 1964. Da ich ab 1982 bis 1985 dort selbst als Krankenschwester (Gyn)gearbeitet habe ist es für mich besonders interessant diesen Ort nun bald wieder besichtigen zu können. Ich weiss noch sehr genau wo und was in allen Räumen untergebracht war.
    Habe damals, im Zuge der abgelaufenen Frist, sogar meine Geburtsurkunde im Keller gefunden und habe sie seit damals zu Hause. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich diesen Ort bald wieder besuchen kann.
    Mit freundlichen Grüßen Ariane Mielke

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