Die degewo informiert Anwohner Anfang April über ein Neubauprojekt in Biesdorf: An der Wuhlestraße 28 wird bis 2028 ein Wohn- und Geschäftshaus mit 114 Wohnungen, Gewerbeflächen und Tiefgarage errichtet.

Ein Banner der degewo hängt an einem Bauzaun in der Wuhlestraße in Biesdorf, wo demnächst neue Wohnungen gebaut werden sollen.

Mit einem Banner weist die degewo auf neue Wohnungen hin, die hier in Biesdorf in der Wuhlestraße gebaut werden sollen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Biesdorf, im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, plant die Wohnungsbaugesellschaft degewo einen Neubau an der Wuhlestraße 28. Auf dem bereits eingezäunten Grundstück entsteht zwischen Oktober 2026 und Frühsommer 2028 ein moderner Neubau mit Wohn- und Gewerbenutzung. Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Nahversorgung im Umfeld zu ergänzen.

Das Projekt umfasst zwei achtgeschossige Wohngebäude, die über ein gemeinsames Erdgeschoss verbunden sind. Insgesamt sind 114 Wohnungen vorgesehen. Etwa die Hälfte dieser Wohnungen wird als geförderter Wohnraum realisiert und unterliegt damit einer Mietpreisbindung.

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Wohnungen in Biesdorf: Nutzung und Ausstattung des Wuhlestraße-Neubaus

Die beiden Gebäude werden über ein Sockelgeschoss erschlossen, in dem sich neben den Hauseingängen auch Fahrradabstellräume und Gewerbeflächen befinden. Im Erdgeschoss ist unter anderem ein Drogeriemarkt geplant. Damit soll das bestehende Angebot im Stadtteil sinnvoll ergänzt werden.

Außerdem sind für den ruhenden Verkehr sowohl oberirdische Pkw-Stellplätze als auch eine Tiefgarage vorgesehen. Zusätzlich entsteht im Eingangsbereich ein kleiner Platz mit Aufenthaltsflächen, Begrünung und Spielmöglichkeiten. Diese Freiflächen sollen die Aufenthaltsqualität für Bewohner und Nachbarschaft erhöhen.

Bauablauf und Einschränkungen im Umfeld

Anfang April hat die degewo dazu Anwohner-Informationsschreiben verteilt und aufgehängt. Die vorbereitenden Maßnahmen werden zeitnah beginnen. In diesem Zusammenhang wird auch eine bestehende Trinkwasserleitung verlegt. Während dieser Arbeiten wird die Wuhlestraße deshalb im Bereich des Fred-Löwenberg-Platzes zeitweise nur einspurig befahrbar sein. Auch der Gehweg wird teilweise gesperrt. Ziel ist es, die Einschränkungen so kurz wie möglich zu halten.

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Der eigentliche Baustart für den Wohnungs-Neubau in Biesdorf ist für Oktober 2026 geplant. Die Fertigstellung soll im Frühsommer 2028 erfolgen. Für Anwohner bedeutet das eine mehrjährige Bauphase, verbunden mit temporären Einschränkungen im Straßenraum.

Das Grundstück in der Wuhlestraße, auf dem neue Wohnungen in Biesdorf gebaut werden sollen, ist schon eingezäunt.

Das Grundstück in der Wuhlestraße, auf dem neue Wohnungen in Biesdorf gebaut werden sollen, ist schon eingezäunt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neubau in der Wuhlestraße: Historisches Relief bleibt erhalten

Der Neubau in Biesdorf wird als Effizienzhaus 40 errichtet. Das bedeutet einen deutlich reduzierten Energieverbrauch und geringere CO₂-Emissionen im Betrieb. Geplant sind dafür unter anderem eine hochwertige Fassadendämmung, begrünte Fassaden sowie ein kombiniertes Grün- und Solardach.

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Ein bestehendes Element auf dem Grundstück bleibt erhalten: das historische Wandrelief „Brandenburgischer Volkstanz“ an der östlichen Grundstücksgrenze. Die Sicherung erfolgt in Abstimmung mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Das Bauvorhaben an der Wuhlestraße 28 ist Teil einer größeren Entwicklung im Bezirk. Grundlage ist ein positiver Bauvorbescheid nach § 34 BauGB. Dieser ermöglicht die Umnutzung bislang überwiegend gewerblich genutzter Flächen hin zu Wohnraum. Hintergrund ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen in Berlin.

degewo-Neubau Wuhlestraße 28

Quellen: degewo, marzahn-hellersdorf.com

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