Anzeige

Zum 80. Jubiläum stellt sich der Cornelsen Verlag räumlich neu auf. In Berlin-Wilmersdorf wird das Verlagshaus an der Mecklenburgischen Straße grundlegend revitalisiert und bis 2027 zu einem zeitgemäßen Arbeitsort umgebaut.

Schlüsselübergabe Goldbeck / Cornelsen

Bei der feierlichen Schlüsselübergabe des Verlagsgebäudes trafen Ende Januar Vertreterinnen und Vertreter von Cornelsen und GOLDBECK zusammen. / © Foto: Goldbeck GmbH

© Foto Titelbild: Cornelsen Verlag

ANZEIGE

 

Acht Jahrzehnte nach seiner Gründung nutzt der Cornelsen Verlag sein Jubiläumsjahr, um einen markanten Schritt nach vorn zu machen. Das Berliner Verlagshaus an der Mecklenburgischen Straße wird ab Februar 2026 umfassend revitalisiert. Mit der Übergabe des Gebäudes an das Bau- und Dienstleistungsunternehmen GOLDBECK beginnt ein Umbau, der nicht nur baulich, sondern auch organisatorisch neue Akzente setzen will. Die Fertigstellung ist für Februar 2027 vorgesehen.

Der Standort in Wilmersdorf ist seit Jahren ein zentraler Arbeitsort des Bildungsanbieters. Nun soll er den veränderten Anforderungen an zeitgemäße Büro- und Arbeitswelten angepasst werden. Der Umbau versteht sich dabei weniger als kosmetische Sanierung, sondern als strukturelle Neuausrichtung.

ANZEIGE

Verlagshaus in Wilmersdorf: Abschied von klassischen Bürostrukturen

Das L-förmige Gebäude an der Ecke Mecklenburgische Straße und Friedrichshaller Straße umfasst sechs Vollgeschosse sowie eine Tiefgarage. Auf rund 13.000 Quadratmetern dominierten bislang Einzelbüros, klassische Besprechungsräume und Archivflächen. Dieses Raumkonzept wird künftig aufgebrochen. Geplant ist ein offenes, flexibles Arbeitsumfeld, das Austausch, Teamarbeit und kreative Prozesse erleichtert.

Die neue Struktur folgt dem Leitbild moderner Wissensarbeit. Statt klar abgegrenzter Arbeitsplätze entstehen unterschiedlich nutzbare Zonen, die konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglichen wie informelle Begegnungen. Ziel ist ein Umfeld, das sich an wechselnde Bedürfnisse anpassen lässt.

„Cornelsen New Space“: Ganzheitliche Umsetzung aus einer Hand

GOLDBECK übernimmt bei dem Projekt die Rolle des Generalübernehmers. Dazu zählen Planung, Realisierung und Möblierung des sogenannten „Cornelsen New Space“. Neben der räumlichen Neugestaltung werden auch Brandschutz und Gebäudetechnik auf den aktuellen Stand gebracht. Damit soll das Gebäude technisch wie funktional für die kommenden Jahrzehnte gerüstet sein.

ANZEIGE

Seitens des Verlags wird der Umbau als Investition in die eigene Unternehmenskultur verstanden. Die neue Arbeitsumgebung solle Zusammenarbeit stärken und den Wandel der Arbeitsweisen unterstützen, ließ die kaufmännische Geschäftsführung wissen. Gleichzeitig knüpfe man damit an die eigene Tradition an, verlässliche Rahmenbedingungen für Innovation zu schaffen.

Revitalisierung statt Neubau: Fertigstellung bis Februar 2027 geplant

Auch aus Sicht von GOLDBECK steht das Projekt exemplarisch für einen strategischen Umgang mit Bestandsimmobilien. Revitalisierung bedeute, bestehende Gebäude wirtschaftlich, nachhaltig und effizient weiterzuentwickeln, erklärte die Berliner Niederlassungsleitung. Grundlage dafür seien digitale Bestandserfassungen, integrale Planung und klar strukturierte Prozesse.

Durch die Koordination aller Gewerke und den Einsatz eigener Bauelemente sollen Termin- und Kostensicherheit gewährleistet werden. Der Umbau des Cornelsen-Verlagshauses will damit zeigen, wie sich Tradition und zeitgemäße Arbeitswelten in einem gewachsenen Berliner Stadtraum verbinden lassen.

Cornelsen Verlag GmbH – Zentrale

Quellen: Goldbeck GmbH

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

One Comment

  1. a.t. 30. Januar 2026 at 12:42 - Reply

    So eine runde Segmentecke hätte man sich doch für den Modulwohnungsbau in Köpenick auf dem Gelände der ehemaligen Union-Tanke gewünscht… Und papplapapp Module – das wäre alles gegangen.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.