Die Magnetschwebebahn erlebt in Deutschland ein unerwartetes Comeback. Mit der neuen Betriebsgenehmigung des Eisenbahn-Bundesamts für das System von Max Bögl hat die Technologie erstmals seit Jahrzehnten einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Damit stellt sich bundesweit die Frage neu: Wird die Magnetbahn künftig wieder eine Rolle im öffentlichen Verkehr spielen?

Stefan Dernbach, Präsident des Eisenbahn-Bundesamts, überreicht Stefan Bögl die Betriebsgenehmigung für den Betrieb öffentlicher Magnetschwebebahnstrecken (v. l. n. r.). Damit ist die TSB Betriebs GmbH das erste und bislang einzige Unternehmen in Europa mit einer behördlichen Zulassung für den Betrieb kommerzieller Magnetbahnstrecken. / © Foto: Firmengruppe Max Bögl
© Visualisierung Titelbild: GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH
Die Magnetschwebebahn erlebt in Deutschland eine bemerkenswerte Wiederbelebung. Die TSB Betriebs GmbH der Firmengruppe Max Bögl erhielt als erstes Unternehmen in Europa die offizielle Betriebsgenehmigung für öffentliche Magnetschwebebahnstrecken. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) bestätigte, dass das Unternehmen mit seinem Transport System Bögl langjährige Betriebserfahrung und ein funktionierendes Gesamtsystem vorweisen kann. Die Genehmigung gilt als Grundvoraussetzung, um in Deutschland erstmals eine reguläre Magnetbahnstrecke realisieren zu können.
Max Bögl sieht darin einen entscheidenden Schritt für innovative Verkehrslösungen. In der Mitteilung wurde betont, die Zulassung markiere einen Meilenstein für die Verkehrswende und eröffne die Möglichkeit, das System künftig auch zu betreiben. Städte wie Nürnberg, Hamburg und Herrenberg prüfen bereits den Einsatz.
Berlins Verkehrssenatorin will Magnetbahn im neuen Mobilitätskonzept mit Pilotstrecke vom ICC zum BER prüfen
Parallel zu diesen Entwicklungen erhält die Debatte in Berlin neue politische Aufmerksamkeit. Verkehrssenatorin Ute Bonde kündigte im Sommer an, ein umfassendes Konzept zur Zukunftsmobilität vorzulegen, das ausdrücklich auch die Magnetschwebebahn einbezieht. Sie erklärte, Berlin müsse offen für moderne Technologien bleiben, zumal der Bund die Magnetbahn erstmals über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz fördern will.
Bonde brachte bereits eine mögliche Pilotstrecke ins Gespräch: vom ICC über die Stadtautobahn bis zum Flughafen BER. Diese Verbindung könnte sowohl den Flughafenverkehr als auch Gütertransporte entlasten, da viele Logistikzentren im Berliner Umland liegen. Der Vorschlag ist jedoch erst der Beginn einer breiteren Debatte.
Rückbau nach der Wiedervereinigung: Warum die Berliner Magnetbahn verschwand
Berlin blickt auf mehrere Anläufe zurück, die Technologie in der Hauptstadt zu etablieren. Bereits in den 1970er Jahren erprobte AEG ein Nahverkehrssystem auf Magnetschwebetechnik, in den 1980er Jahren folgte ein Pilotprojekt in Berlin. Die Stadt war damit eine der frühen Testregionen für Magnetbahnen im urbanen Raum. Anfang der 1980er-Jahre beschloss das Abgeordnetenhaus, eine Magnetbahn auf der stillgelegten U-Bahn-Trasse am Gleisdreieck zu erproben.
Die Magnetbahn verband später den Bahnhof Gleisdreieck mit dem Kemperplatz und erreichte nach mehreren Ausbaustufen und Testphasen eine vorläufige Zulassung für den Fahrgastbetrieb. Mit der Wiedervereinigung und der Reaktivierung der U-Bahn-Strecke wurde die Anlage jedoch Anfang der 1990er-Jahre wieder abgebaut. Heute erinnert vor Ort nichts mehr an das Projekt.
Neue Betriebsgenehmigung: Max Bögl darf Magnetbahnstrecken in Deutschland betreiben
Mit der neuen Betriebsgenehmigung erhält die Magnetschwebebahn in Deutschland erstmals seit Jahrzehnten eine realistische Perspektive. Mehrere Städte prüfen konkrete Anwendungen und mit dem zugelassenen System von Max Bögl wären Planung und Betrieb grundsätzlich möglich. Ob daraus jedoch ein tatsächlicher Ausbau entsteht, hängt von politischen Entscheidungen, regionalem Bedarf und belastbaren Wirtschaftlichkeitsprüfungen ab.
Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Magnetbahnprojekte in Deutschland oft an äußeren Rahmenbedingungen scheiterten, nicht an der Technik selbst. Die aktuelle Entwicklung könnte einen vorsichtigen Neustart markieren. Erst konkrete Pilotstrecken werden zeigen, welche Rolle die Technologie künftig im deutschen Nahverkehr spielen kann.
Quellen: Berliner Verkehrsseiten, Firmengruppe Max Bögl, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dpa, Tagesspiegel, rbb, magnetbahn.org, Wikipedia, Berliner Morgenpost, CDU Berlin, GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH
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32 Kommentare
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„Sie ist kostengünstiger als die U-Bahn“: Bekommt Berlin eine Magnetschwebebahn vom ICC zum BER? https://www.tagesspiegel.de/berlin/sie-ist-kostengunstiger-als-die-u-bahn-bekommt-berlin-bald-eine-magnetschwebebahn-14188571.html
In Shanghai bin ich damit gefahren. Der Zug startet irgendwo in einem Vorort und dann geht’s mit gut 300 km zum Flughafen Pudong. Wenn sich die beiden Züge auf der Hälfte begegnen scheppert es wegen des Luftdrucks ganz schön. Das in der Innenstadt und die Glaserinnung schickt vielleicht eine große Dankadresse an die Verkehrsbehörde? Shanghai hat die Strecke also nicht in die Innenstadt verlängert, nicht wahr? Könnte das gute Gründe haben? Und warum baut man nicht gleich ein zweites, effizienteres ICC in Schönefeld? Wäre das billiger?
Aber Sie sind nicht mit diesem System gefahren und es hat auch nichts mit diesem System zu tun. Bögl hat kein Technikgeschlamsel mehr im Fahrweg und seine Bahn wird auch nicht diese Geschwindigkeiten erreichen (Muss sie ja auch nicht)…Wundere mich, dass sie mit dem Maglev „nur 300km/h“ gefahren sind. Während meiner Zeit ging die regelmäßig über 400…
Der Transrapid als Fahrzeug ist super. In Shanghai kann er aber seinen einzigen Vorteil, die Geschwindigkeit, schon allein wegen der Stummelstrecke kaum ausspielen.
Er wurde den Chinesen praktisch als Teststrecke geschenkt. Trotzdem wollte ihn danach niemand haben, selbst die Chinesen nicht. Und aus dem gleichen Grund ist auch die Bögl-Bahn Wahnsinn. Denn mit dem Bau ist man bei Fahrweg und Fahrzeug auf ewig an einzigen Hersteller gebunden, weil der Motor im Fahrweg liegt.
Achja: Für etwas mehr als Straßenbahntempo vom ICC zum BER wäre die Magnetschwebebahn vielleicht zu schade, oder?
Dass nun die Bondebahn in Machbarkeitsstudien AUCH noch berücksichtigt werden muss, macht diese doch nur viel aufwändiger, verzögert also alle Straßenbahn, Ubahn und Sbahn Projekte? Vor allem wenn es aktuell nur einen zugelassenen Anbieter gibt, Max Bögl, der regelmäßig die CDU hofiert… Es wird vielleicht zu einem Pilotprojekt kommen, aber da wird sich herausstellen, dass das ganze für Berlin keinen Sinn macht. Max Bögl wird Fördergelder abgegriffen haben, andere Projekte verzögert haben, und bei der CDU sind die Taschen von einigen vielleicht auch ein bisschen voller.
Die Magnetschwebebahn zum BER muss nicht sein. Es sollten die vorhandenen Verkehrsmittel ertüchtigt werden.
Bei Quatsch Ideen, da ist auch der Name Ute Bonde nicht weit. Die neu konzepierte Magnetschwebebahn von Mögl (nicht zu verwechseln mit der 300 km/h schnellen) mag ihre Anwendungsfälle haben (hier fällt mir vor allem Lärm ein), aber in einer Großstadt wie Berlin mit bereits vielen vorhandenen Systemen (U Bahn, S Bahn, Regio, Tram, Bus) macht ein weiteres System erstmal überhaupt keinen Sinn. Die vorhanden erfüllen das komplette Einsatzprofil komplett. Dann lieber Optimierung und Erweiterung der vorhandenen Systeme. Aber bereits das scheint ja die Verkehrsverwaltung in Berlin zu überfordern.
Man scheint zudem vergessen zu haben, dass der FEX jetzt auch nur noch 20 min vom Hfb oder Südkreuz zum BER braucht. Das sollte erstmal reichen.
Falls Sie aus Berlin kommen. Haben Sie überhaupt keinerlei Ahnung von den Verkehrsproblemen dieser Stadt. Das ist erschreckend. Es gibt bis heute keine schnelle Anbindung an den BER für die Außenbezirke. Was bringt es mir, dass man vom Südkreuz oder HBF 20 min braucht. Wenn man erstmal 40 min oder länger aus den Aussenbezirken bis dorthin braucht?
Zudem haben auch andere Großstädte mehr als nur Bus, U, S und Straßenbahn. Die Magnetbahn könnte als alleiniger BER Zubringer einen sehr guten Job leisten. Als normales Verkehrsmittel wird sie wirklich nicht benötigt. Aber als Express Shuttle sehr wichtig.
„Was bringt es mir, dass man vom Südkreuz oder HBF 20 min braucht. Wenn man erstmal 40 min oder länger aus den Aussenbezirken bis dorthin braucht?“
Sorry, aber wollen Sie jetzt in sämtliche Außenbezirke Magnetschwebebahnen leiten? Die möglichst auch überall dazwischen halten? Das ist doch unrealistisch.
Wer zum Flughafen will, kann durchaus über Hauptbahnhof fahren.
Zeigen Sie mir eine Millionenstadt, in der Sie von jedem Außenbezirk in 20 min beim Flughafen sind. Und welche Millionenstädte haben mehr als genau diese Systeme, die kann man ja an einer Hand abzählen. Ihre Vorstellung ist komplett unrealistisch und 20 bis 40 min zum Flughafen sind völlig normal für eine Stadt dieser größe. Das wird mit einer Magnetschwebebahn wie dieser hier im übrigen nicht viel besser. Die fährt auch nicht viel schneller als der Regio. Alternative wäre ein Flughafen in der Stadt (Tempelhof hat ja super funktioniert, so mit Lärm), mehrere Flughäfen (teuer) oder wir bauen ein Verkehrsnetz was ausschließlich auf den Flughafen ausgerichtet ist (für was anderes wäre dann nämlich kein Geld mehr da).
Die innerstädtische Anwendung finde ich auch nicht sinnvoll. Immer noch zu teuer. Eine filigrane Einschienenbahn mit kleinen Einheiten die in sehr kurzem Takt fahren wäre sinnvoller. Da wären die Baukosten und Trassenführung auch wesentlich besser.
Die MSB wäre auch bei Flughafen Standort Sperenberg sinnvoll gewesen, denn der wäre 60 km entfernt, da wären Geschwindigketen von 200 km/h nützlich. 300 muss gar nicht sein. Dort hätte man auch 24 h Flugbetrieb machen können.
Die Chinesen werden uns schon zeigen was mit dieser Technologie alles möglich ist.
Am besten Technologie teuer verkaufen, um sie noch teurer zurück zu kaufen (Satire)
Bei der Magnetschwebebahn in Shanghai handelt es sich um den Shanghai Transrapid. Auf der Strecke schaffte der Transrapid bei einem Test den Rekord von 501,5 km/h.
Das Transport System Bögl (TSB) ist für eine Geschwindigkeit von 150 km/h ausgelegt.
Neulich sah ich was on YouTube, dass sie auch nach Modifizierung bis 250.. ausgelegt werden könnte. Auf einer Teststrecke in ChengDu (China) hat sie z.B. auch schon 180km/h hingelegt. Wie auch immer der Anfang wäre mit diesem System schon mal gemacht.
Bin mir nicht sicher, ob Frau Bonde hier auch schwierigkeiten bei der Unterscheidung hat. Einige Kommentatoren haben diese aber ganz offensichtlich.
Ja,sehr gut! Weiter so! Es wird Zeit das deutsche Projekte wieder ins Gespräch kommen.Wir haben damals mit dem Transrapid schon Mal einen großen Fehler gemacht,die Technologie nicht zu bauen.Das wäre Phänomenal gewesen.
Die Magnetschwebebahn sollte gebaut werden, nicht nur für Berlin, sondern auch für Langstrecken. Sie ist dort eine umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug und zum Auto. Deutschland sollte in solche Zukunftstechnologien unbedingt investieren.
Vielleicht könnte Frau Bonde mal aufhören Hirngespinsten hinterher zu laufen und sich um die aktuellen Probleme kümmern. Wir brauchen keine schnellere Verbindung vom ICC zum BER (da fährt schon die Ringbahn / S9 und ab Südkreuz der FEX) sondern vernünftige Verbindungen aus den Randbezirken in die Innenstadt, sichere Fahrradstellplätze an S/U Bahnhöfen und Parkmöglichkeiten an den Rändern der Randbezirke, damit die Menschen aus dem Umland mit den Öffis in die Innenstadt fahren WOLLEN. Und natürlich zuverlässigere S-Bahnen und Trams mit eigener Trasse im Westen der Stadt, denn elendige Busse, die mit den Autos im Stau stehen, sind keine Alternative für Menschen mit Terminen.
Aber Frau Bonde scheint ihren Job nicht ernst zu nehmen und schleust lieber zehntausende PKW ohne Verkehrskonzept in Wohngebiete und schafft das 9€ Ticket ab. Ich dachte nach Frau Schreiner kanns nicht schlimmer werden aber die CDU hats geschafft. Anscheinend ist Fachverstand ein Ausschlusskriterium für einen Senatorenposten.
Senatorin Bonde zur Strecke ICC -BER: „Da habe ich die Trasse mit der Autobahn und setze da die Träger drauf“. Ach ja? Und wie komme ich mit der Magnetbahn durch die Tunnel, von denen es entlang der Stadtautobahn einige gibt? Und warum überhaupt eine weitere Linie zum BER, obwohl dieser bereits recht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden ist?
Herrlich, wie hier diese typisch deutsche Miesepeter- und Reingrätscherstimmung in den Beiträgen sich umgehend Bahn bricht. Da weißt du sofort wieder, was bei den Planverfahren abgeht. Überall auf der Welt würde sofort Enthusiasmus ausbrechen. Nur hier wird sofort der Mi-mi-mi-Chor getriggert.
Was haben sachliche Gegenargumente mit „Miesepeterstimmung“ zu tun? Die Magnetbahn-Idee ist aus zahlreichen Gründen einfach nur balla-balla.
Die deutsche Wirtschaft hinkt seit Jahrzehnten immer hinterher nun hat endlich einer eine Idee schon wird alles zerredet!in diesem Zusammenhang kann man noch erwähnen unser wunderbarer Flughafen TEGEL könnte in diesem Zusammenhang auch gleich wieder in Betrieb genommen werden!!!
Jede Großstadt hat mindesten 2-3 Flughäfen
Wir steuern auf 4 000 0000 Einwohner zu, und Qualen uns mit einem ab! Das wäre doch ein grossartiger umsteige internationaler Flughafen (Paris ca 3 000 000 Einwohner 3 Flughäfen) Die Magnet Schwebebahn könnte doch beide Flughäfen verbinden
Ihre Vergleich hinken gewaltig.
Paris hat mit seinen vielen großen Vororten über 10 Millionen Einwohner. Somit kommen auf etwa gleich viele Personen ein Flughafen.
Zudem scheinen Sie zu vergessen, dass es rein rechtlich nicht möglich ist, den Flughafen Tegel zu öffnen bzw. diesen offen zu halten. Ganz abgesehen von den großen Investitionen, die nötig wären, da der Flughafen in den letzten Jahren nur noch auf Verschleiß gefahren wurde.
Vorher sollten Sie zudem die Bundesregierung und Berlin davon überzeugen, dass mehr Geld für den ÖPNV ausgeben werden sollte, sonst brauchen wir aufgrund fehlender Finanzierung gar nicht mit solchen Ideen kommen.
Das wäre rechtlich sicher gegangen, als General Aviation und Regierungsflugshafen mit einer Landbahn. Dann hätte man auch eine Notlandebahn gehabt. Die Bundeswehr ist ja auch immer noch dort.
Max Bögl ist ohnehin sehr umtriebig, wenn man mal sieht, in welchen Feldern die Truppe Antworten anbietet anstatt sich mit Lamentieren und Rumheuelen über Politik aufzuhalten. Respekt!
Das Teil auf 250 modifiziert und entlang der Autobahnen aufgestellt….Endlich würden wir ein pünktliches Schnellbahnsystem haben, was wie in China und Japan sein Streckennetz für sich allein hat und sich die Gleise nicht mehr mit allerlei Verspätung erzeugenden Zugsystemen (sogar Güterzügen!) teilen müßte. So etwas würde mir als erste Investition im Rahmen der 1 Bill. Euro Neuverschuldung einfallen… Also wäre ich Grüner, die ja am liebsten alles elektrifizieren wollen, würde ich sprichwörtlich auf diesen Zug aufspringen,. Denn in Sachen Transrapid haben gerade die was gutzumachen…
Vielleicht ist den Magnetbahn-Fans nicht klar, dass eine solche Bahn auch eine Trasse braucht, die man in eine extrem dichtbesiedelte Stadt erst mal bauen muss. Das würde gerade bei anvisierten Höchstgeschwindigkeiten von 250 kmh extrem gerade Strecken bedeutet, wofür zahlreiche Gebäude abgerissen werden müssten und unzählige Straßen umgeleitet.
Auch würden Stationen in sinnvollen Abständen zwangsläufig Halte bedeuten, wodurch diese fantasierte Bahn nicht schneller als jede U-Bahn wäre.
Besonders drollig ist die Idee, eine Strecke entlang der Autobahn zu fordern. Da gibt es bereits die Ringbahn.
Innerhalb der Stadt fährt Nix 250 km/h. Da schleichen auch die ICEs!
Ich denke das ist eh eine Nebelkerze, um auf die eigentlichen Probleme bei den bestehenden ÖPNV Angeboten abzulenken. Nach dem Motto, mit der Magnetschwebrbahn wird alle wieder gut!
Magnetbahnen scheiterten bisher nicht an den äußeren Rahmenbedingungen, sondern eben genau an der Technik!
Nicht dass eine solche Bahn nicht funktioniert. Durch die Konstruktion mit dem Fahrweg als Teil des Antriebs ist man jedoch dauerhaft an einen einzigen Anbieter – und damit an entsprechende Monopolpreise gebunden. Weder die Fahrwege noch die Fahrzeuge können bei Wartung, Erweiterung, Ersetzung oder Erneuerung durch Konkurrenten erfolgen. Auch aus diesem Grund setzte sich die Technik nie durch.
Ute Bonde sollte stattdessen endlich weitere neue U-Bahn-Wagen bestellen. Denn die derzeitigen Bestellungen reichen für einen Ersatz der bisherigen und bald zu verschrottenden U-Bahn-Wagen nicht aus.
Bonde ist eine komplette Fehlbesetzung. Es ist mir unbegreiflich, wie eine solche Person eine Verkehrssenatorin werden konnte.