Der Bau des „Equalizer“ in der Berliner City West steht kurz vor der Fertigstellung. Letzte Arbeiten am Bürgersteig sind im Gange und erste Pflanzungen wurden vorgenommen.

Die Fassade des Gebäudes "Equalizer" in Mitte zeigt sich in unterschiedlichen Rottönen.

Die Fassade des Gebäudes „Equalizer“ in Mitte zeigt sich in unterschiedlichen Rottönen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG

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In der Berliner City West, unweit des Tiergartens, steht das Büroprojekt „Equalizer“ kurz vor der Fertigstellung. Aktuell laufen die letzten Arbeiten im Außenbereich. Dazu zählen insbesondere die Fertigstellung der Gehwege sowie erste Pflanzungen entlang des Gebäudes.

Der Neubau befindet sich an der Ecke Kurfürstenstraße und Schillerstraße im Bezirk Mitte. Mit seiner markanten roten Fassade ist das Gebäude bereits aus größerer Entfernung erkennbar und prägt das Straßenbild. Für Anwohner bedeutet der fortschreitende Baufortschritt vor allem eine absehbare Entlastung durch das Ende der Bauarbeiten im öffentlichen Raum.

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14-geschossigen Bürobau „Equalizer“ mit grünem Innenhof

Der „Equalizer“ umfasst einen 14-geschossigen Bürobau mit Tiefgarage. Der Entwurf nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Umgebung. Das Gebäude gliedert sich in drei ineinander verschachtelte Baukörper mit unterschiedlichen Höhen. Der mittlere Teil bildet mit 14 Geschossen den Hochpunkt, während die angrenzenden Gebäudeteile mit 12 und 7 Geschossen abgestuft sind.

Der „Equalizer“ bietet Büroflächen sowie ergänzende Aufenthaltsbereiche. Im Erdgeschoss entstehen Flächen mit Zugang zu begrünten Außenbereichen im Innenhof. Diese sollen das Mikroklima verbessern und einen Ausgleich zu den stark versiegelten Flächen im Umfeld schaffen.

Das Bild zeigt das Bauprojekt „Equalizer“ in der in einer früheren Bauphase hinter einem Gerüst.

Ein Blick auf die Baustelle vor einem Jahr: Mittlerweile ist der Neubau in der Landgrafenstraße 3-6/Wichmannstraße 23 fast fertig. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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„Equalizer“ bringt City West standortgerechte Bepflanzung

Die Gestaltung der Außenflächen greift die klare, vertikale Struktur der Fassade des „Equalizer“ auf und überträgt diese in den Freiraum. Gleichzeitig soll eine gezielt eingesetzte, dichte Begrünung für einen bewussten Kontrast zur reduzierten Formensprache und den verwendeten Materialien des Gebäudes sorgen. Die Außenanlagen sind dabei nicht nur als gestalterisches Element, sondern auch als funktionale Erweiterung der Büroflächen gedacht. Sie bieten Raum für Pausen, informelles Arbeiten und Aufenthalt nach Feierabend.

Bei der Bepflanzung wurde auf standortgerechte und robuste Arten gesetzt, überwiegend aus heimischen Beständen. Ziel ist es laut Projektverantwortlichen, sowohl die Pflegeanforderungen zu optimieren als auch die ökologische Qualität zu erhöhen. Die Vegetation soll Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen und zur Förderung der Biodiversität im dicht bebauten Umfeld der City West beitragen. Ergänzt wird das Konzept durch extensiv begrünte Dachflächen, die unterschiedliche Strukturen ausbilden und so ein kleinteiliges Netz an Lebensräumen im urbanen Raum entstehen lassen.

DGNB-Zertifizierung in Gold für „Equalizer“ in der City West

Blick auf das John Jahr Hochhaus in der City West.

In unmittelbarer Nähe zum „Equalizer“ wurde im März 2026 das Hochhausprojekt „John Jahr Haus“ planmäßig fertiggestellt. / © Foto: John Jahr Gruppe

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Auf den oberen Etagen sind Loggien, Dachterrassen und Dachgärten vorgesehen. Zusätzlich werden die Dachflächen für Solaranlagen genutzt und mit Retentionsflächen ausgestattet. Das Gebäude erfüllt die Voraussetzungen für eine DGNB-Zertifizierung in Gold und verfügt über ein Vorzertifikat des ECARF-Qualitätssiegels.

Das Projekt ist Teil eines umfassenden Wandels in der City West. Entlang der Kurfürstenstraße entstehen mehrere größere Bauvorhaben, die das Quartier nachhaltig verändern. Der „Equalizer“ trägt dazu bei, die Gegend stärker als Büro- und Geschäftsstandort zu profilieren.

Bürogebäude „Equalizer“ (Mitte)

Quellen: Architektur Urbanistik, FUGMANN JANOTTA PARTNER, kadawittfeldarchitektur

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One Comment

  1. Matfort 8. April 2026 at 19:52 - Reply

    Sieht super aus. Die Farbe in combination mit Glasfronten machen das Gebäude spannend. Hingucker!

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