In Berlin-Mitte verändert sich die Nutzung des Bürohauses an der Chausseestraße 117. Der Flex-Office-Anbieter „1000 Satellites“ übernimmt dort Flächen und betreibt den Standort künftig als „Satellit Chaussee“.

„Satellit Chaussee“

 

© Titelbild: Wikimedia Commons, Gtelloke, CC BY-SA 3.0

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In der Chausseestraße 117 in Berlin-Mitte entsteht kein neues Bürohaus. Trotzdem verändert sich der Standort deutlich. Der Flex-Office-Anbieter „1000 Satellites“ startet dort seinen ersten Berliner Standort und übernimmt Flächen in einem bestehenden Gebäude, das schon heute von Unternehmen genutzt wird.

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Chausseestraße 117, 10115 Berlin
  • Nutzung: Bürohaus mit Flex-Office-Konzept
  • Eröffnung: 30. September 2026
  • Umfang: sechs Etagen

Der Anbieter spricht von seinem ersten Standort in Berlin. Die Flächen umfassen rund 7.000 Quadratmeter auf sechs Etagen. Unternehmen können dort künftig private Büros, vollständig ausgestattete Büroetagen, Coworking-Bereiche sowie Meeting- und Eventräume nutzen.

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Chausseestraße 117: Klarna und andere Unternehmen bleiben

Nach Angaben von „1000 Satellites“ war ein Fintech-Unternehmen bereits vorher Mieter im Gebäude und bleibt auch künftig im „Satellit Chaussee“. Property Magazine nennt dieses Unternehmen als Klarna und berichtet, dass die Chausseestraße 117 seit 2019 unter anderem als Deutschland-Sitz des schwedischen Finanzdienstleisters genutzt wurde.

Auch PPRO bleibt am Standort. Damit handelt es sich nicht um einen vollständigen Mieterwechsel. Vielmehr organisiert ein neuer Betreiber Teile des Bürohauses neu und öffnet sie für weitere Nutzer.

Das Bild zeigt die denkmalgeschützte Fassade des Bürohauses an der Chausseestraße 117 in Berlin-Mitte mit den charakteristischen Figuren auf dem Dachgesims. Das historische Gebäude wird im Zuge des Wandels der Büronutzung künftig als Flex-Office-Standort „Satellit Chaussee“ betrieben.

Die historische Fassade des Bürohauses an der Chausseestraße 117 in Berlin-Mitte mit ihren markanten Figuren steht unter Denkmalschutz. / © Foto: Wikimedia Commons, Gtelloke, CC BY-SA 3.0

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Berlin-Mitte: Das Haus in der Chausseestraße 117 entstand bereits 1913

Aus klassischen Büroflächen sollen in der Chausseestraße 117 somit flexible Arbeitsbereiche entstehen. Zum Konzept gehören ein Community Hub im Erdgeschoss, Arbeitsplätze für einzelne Nutzer und Teams, ausgestattete Büroetagen für größere Einheiten sowie Räume für Besprechungen und Veranstaltungen. „1000 Satellites“ nennt ergonomische Ausstattung, moderne Medientechnik, Bildschirme und leistungsfähige Infrastruktur.

Der Fall zeigt einen Wandel am Berliner Büromarkt. In Mitte entsteht bei diesem Projekt kein zusätzliches Bürohaus. Stattdessen passt ein Betreiber ein bestehendes Gebäude an neue Arbeitsmodelle an. Hybrides Arbeiten, projektbezogene Teams und flexible Mietmodelle prägen damit zunehmend auch Bestandsgebäude.

Hinzu kommt die Geschichte des Hauses. Laut Berliner Denkmaldatenbank handelt es sich bei der Chausseestraße 117 um ein Baudenkmal. Das frühere Wohn- und Geschäftshaus der AG für Automobilunternehmungen entstand 1913/1914. Zum Komplex gehört eine historische Hochgarage.

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Wann eröffnet „Satellit Chaussee“ in der Chausseestraße 117?

Die offizielle Eröffnung des „Satellit Chaussee“ ist für den 30. September 2026 angekündigt. Auf der Standortseite von „1000 Satellites“ wird die Adresse bereits geführt. Dort nennt der Betreiber Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr.

Für Berlin ist es der erste Standort von „1000 Satellites“. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben bereits Arbeitsorte in München, im Rhein-Neckar-Gebiet, Hamburg und Bremen.

 

Quellen: 1000 Satellites, Landesdenkmalamt Berlin, Property Magazine

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