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Die Oberpostdirektion in Charlottenburg erstrahlt nach umfassender Revitalisierung in neuem Glanz. Stoke Park Capital hat das expressionistische Baudenkmal in einen modernen, nachhaltigen Bürostandort verwandelt. 80 Prozent des Gebäudes sind bereits vermietet. So wurde ein Stück Berliner Geschichte zur Zukunft der Arbeitswelt.

Oberpostdirektion in Charlottenburg aus der Luftperspektive im Sonnenuntergang. Im Hintergrund der Berliner Funkturm.

Vier Jahre lang wurde die Oberpostdirektion in Berlin-Charlottenburg entkernt, saniert und umgebaut. Nun stehen 29.000 Quadratmeter moderne Bürofläche zur Verfügung. / © Foto: Stoke Park Capital

© Fotos: Stoke Park Capital

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Die ehemalige Oberpostdirektion in Berlin-Charlottenburg erlebt derzeit eine beeindruckende Wiedergeburt: Das denkmalgeschützte Gebäude an der Dernburgstraße 50 wurde vollständig revitalisiert und zu einem modernen Bürostandort umgebaut. Damit wollen der Immobilieninvestmentmanager Stoke Park Capital und die Fortress Investment Group ein Zeichen für moderne Stadtentwicklung und nachhaltiges Bauen setzen.

Oberpostdirektion: Berliner Baudenkmal wird zu modernem Bürostandort mit 29.000 Quadratmeter Fläche

Das zwischen 1926 und 1928 nach Plänen von Willy Hoffmann errichtete Gebäude zählt zu den bedeutendsten Beispielen des Berliner Expressionismus. Ursprünglich als zentrale Oberpostdirektion für über 1.000 Beschäftigte der Deutschen Reichspost konzipiert, wurde das Ensemble bis 2019 zuletzt von der Deutschen Telekom genutzt. Seit 2020 wurde der Gebäudekomplex umfassend entkernt und umgebaut. Der Grundausbau wurde 2022 abgeschlossen, der finale Mieterausbau erfolgte 2024 für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

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Nun zeigt sich das historische Gebäude nach umfassender Sanierung als zeitgemäßer Bürostandort mit rund 29.000 Quadratmetern Fläche, verteilt über acht Etagen. Die vier Flügel des Gebäudes und der charakteristische Saalbau wurden denkmalgerecht restauriert und die historische Fassade und das Dach wieder in Stand gesetzt. Im Inneren wurden durch die Entkernung neue Loftstrukturen geschaffen. Diese ermöglichen flexible Nutzungskonzepte von Open-Space-Strukturen bis zu kleinteiligen Einheiten. Eine vollständige Schadstoffsanierung, neue Kälte- und Lüftungsanlagen, moderne Elektroinstallationen und eine leistungsfähige Glasfaseranbindung sollen die technische Zukunftsfähigkeit des Hauses garantieren. Neu sind außerdem barrierefreie Zugänge und ein Aufzug.

Charlottenburg: 80 Prozent der neuen Oberpostdirektion sind bereits vermietet

Besondere Aufmerksamkeit galt laut Projektverantwortlichen der nachhaltigen Gestaltung: Mit der LEED-Platin-Zertifizierung erfüllt die Oberpostdirektion höchste ökologische Standards. Energieeffiziente Systeme, barrierefreie Zugänge, ein Aufzug, moderne Duschräume für Radpendler sowie ein begrünter Parkbereich mit Ladesäulen für Elektromobilität unterstreichen den ganzheitlichen Ansatz. Geplant wurde der Umbau von Bollinger + Fehlig Architekten.

Das Gebäude ist bereits zu 80 Prozent vermietet: Neben der BImA haben die Internetunternehmen mobile.de und Kleinanzeigen ihre Firmenzentralen bezogen. Noch verfügbar sind rund 7.000 Quadratmeter Bürofläche im Gebäudeteil 3.

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Zeitgemäße Stadtentwicklung: Denkmalgeschützter Bau wurde nachhaltig revitalisiert

Christoph Unger, Geschäftsführer von Stoke Park Capital, betont: „Die Revitalisierung der Oberpostdirektion war eine anspruchsvolle und zugleich begeisternde Aufgabe. Die Verbindung von historischer Substanz, Nachhaltigkeit und moderner Nutzung ist für uns Ausdruck zeitgemäßer Stadtentwicklung. Besonders erfreulich ist für uns das durchweg positive Feedback der Mieter – sie erleben das Haus als inspirierenden, dynamischen Ort mit historischem Charakter und hoher Aufenthaltsqualität.

Die Oberpostdirektion zeigt, wie die Transformation historischer Bauten in moderne, funktionale Arbeitswelten gelingen kann. Das Projekt möchte beweisen, dass Denkmalschutz und Zukunftsfähigkeit kein Widerspruch sein müssen, sondern sich gegenseitig bereichern können. Mit der Wiederbelebung eines der letzten expressionistischen Gebäude Berlins wird so nicht nur die urbane Infrastruktur gestärkt, sondern auch ein neues Kapitel der Stadtentwicklung aufgeschlagen.

Innenraum der Oberpostdirektion Berlin mit moderner, heller Bürofläche

© Foto: Stoke Park Capital

Treppenhaus der Oberpostdirektion Berlin in Charlottenburg mit alten Statuen.

© Foto: Stoke Park Capital

Quellen: Stoke Park Capital GmbH, Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA, Bauverlag BV GmbH, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Wikipedia

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One Comment

  1. Böhme 11. November 2025 at 10:41 - Reply

    Schön, dass das architektonisch wertvolle Gebäude – wenn auch jetzt „zweckentfremdet“ – derart gut restauriert wurde. Die öffentliche Hand hätte das nicht so hinbekommen! Eigentlich erschreckend.

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