Der „Central Business Tower“ in Frankfurt wächst im Bankenviertel sichtbar nach oben. Der künftig 205 Meter hohe Büroturm soll 52 Obergeschosse bekommen und ab 2028 von der Commerzbank genutzt werden.

Auf dem Bild ist die Baustelle des „Central Business Tower“ in Frankfurt mit Gerüsten, Kran und wachsendem Hochhausrohbau zwischen modernen Glasfassaden zu sehen.

Die Baustelle des „Central Business Tower“ in Frankfurt zeigt den eingerüsteten Sockel und den wachsenden Hochhausrohbau im Bankenviertel. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Frankfurter Bankenviertel geht es am „Central Business Tower“ deutlich voran. Der Hochbau über dem Sockel wächst sichtbar. Vom künftigen 52-geschossigen Hochhaus ist bereits etwa die Hälfte sichtbar.

  • LageFrankfurt Innenstadt
  • Adresse: Neue Mainzer Straße 57–59
  • Höhe: 205 Meter
  • Geschosse: 52 Obergeschosse, 5 Untergeschosse
  • Nutzung: Büro, Gastronomie, Kultur, öffentliche Bereiche
  • Fertigstellung: Anfang 2028

Der „Central Business Tower“ wächst an einer der sichtbarsten Baustellen Frankfurts. Zwischen Neuer Mainzer Straße, Junghofstraße und Taunusanlage schiebt sich der Rohbau inzwischen deutlich über den historischen Sockel. Vor Ort fällt vor allem die enge Lage auf: Glasfassaden, Bestandsbauten, Verkehr, Kräne und Gerüste stehen dicht nebeneinander. Der Turm zeigt bereits seine künftige Doppelform. Etwa die Hälfte der oberirdischen Geschosse ist bereits errichtet.

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„Central Business Tower“ Frankfurt: 205 Meter Hochhaus im Bankenviertel

Geplant ist ein 205 Meter hoher Büroturm mit 52 Obergeschossen und fünf Untergeschossen. Die Bruttogeschossfläche liegt laut Projektdaten bei rund 114.500 Quadratmetern. Der Standort Neue Mainzer Straße 57–59 gehört zu den zentralen Hochhauslagen der Stadt. Geplant sind ein Hochhausturm, ein Sockelbau sowie öffentlich zugängliche Bereiche. Die Planung stammt von KSP Engel. Die Helaba ist Bauherrin und Eigentümerin, die OFB Projektentwicklung steuert das Projekt, Züblin führt die Bauarbeiten aus.

Der Entwurf verbindet den Neubau mit historischer Substanz. Der denkmalgeschützte Sockelbau an der Neuen Mainzer Straße stammt aus den Jahren 1889 bis 1892. Künftig soll dort auch eine Dependance des Weltkulturen Museums Platz finden. Dazu kommen Gastronomie, ein Café und Passagen, die den Bereich stärker mit der Taunusanlage verknüpfen sollen.

Auf dem Bild ist der „Central Business Tower“ in Frankfurt zu sehen, dessen Rohbau über dem eingerüsteten Sockel im Bankenviertel wächst.

Blick auf den „Central Business Tower“ in Frankfurt mit historischem Sockel, Rohbau und angrenzenden Hochhäusern. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Commerzbank zieht ab 2028 in den „Central Business Tower“

Die Commerzbank wird Hauptmieterin im „Central Business Tower“. Der Vertrag läuft 15 Jahre und umfasst mehr als 73.000 Quadratmeter. Im 205 Meter hohen Büroturm sollen rund 3.200 Arbeitsplätze entstehen. Die Bank nutzt damit künftig neben dem Commerzbank-Tower am Kaiserplatz einen zweiten großen Standort im Frankfurter Zentrum.

Der Bau des „Central Business Tower“ in Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte. Die Hochhauspläne gehen bis in das Jahr 2001 zurück. Damals gewann KSP Engel den Wettbewerb für das Grundstück. 2018 übernahm die Helaba das Areal von der Frankfurter Sparkasse. Danach folgten Rückbau, Spezialtiefbau und Gründungsarbeiten. Für den Neubau wurden 86 Gründungspfähle mit 1,80 Meter Durchmesser gesetzt. Züblin nennt für die Baugrube eine Tiefe von rund 26 Metern.

„Central Business Tower“ in Frankfurt

 

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Quellen: Skyline Atlas, Helaba, Commerzbank, Züblin, STRABAG

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