Das „WORKHUB“ auf dem Campus am Jungfernsee entwickelt sich aktuell zu einem festen Bürostandort im Potsdamer Norden. Moderne Architektur, flexible Flächen und neue Vermietungserfolge unterstreichen die wachsende Bedeutung des Ensembles für Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Die Gebäude WORKHUB 1 und WORKHUB 2 am Konrad-Zuse-Ring bilden gemeinsam einen Büro-Campus auf dem Jungfernsee und fügen sich mit klar gegliederter Fassade in das wissenschaftlich geprägte Umfeld im Potsdamer Norden ein. / © Lena Fingerle
© Titelbild: Maximilian Otto für Berlin Income One
Mit dem „WORKHUB Potsdam“ ist am Konrad-Zuse-Ring ein Büroensemble entstanden, das sich bewusst als Teil des Campus am Jungfernsee positioniert. Die Gebäude WORKHUB 1 und WORKHUB 2 sind klar gegliedert und fügen sich in das Umfeld aus Wissenschaft, Bildung und Arbeiten ein. Als Campus mit zwei eigenständigen Baukörpern angelegt, entsteht ein zusammenhängender Bürostandort mit gemeinsamen Außenräumen und kurzen Wegen.
Das Projekt wird von Berlin Income One gemanagt. Ziel ist es, Büroflächen für unterschiedliche Unternehmensgrößen anzubieten und zugleich einen langfristig tragfähigen Standort zu etablieren. WORKHUB versteht sich dabei als integraler Bestandteil des „Campus am Jungfernsee“ und nicht als isoliertes Bürogebäude.
Architektur und Räume im „WORKHUB“ Potsdam: Flexible Grundrisse und klare Gestaltung

Das zentrale Atrium verbindet die Ebenen der beiden Gebäude und dient als offener Begegnungsraum, der Austausch und informelle Nutzung im Arbeitsalltag ermöglicht. Auf dem Campus werden auch regelmäßig Events und Workshops angeboten. / © Lena Fingerle
Architektonisch setzen WORKHUB 1 und 2 auf eine Stahlbeton-Skelettbauweise, die offene Grundrisse und flexible Raumaufteilungen ermöglicht. Bodentiefe Fenster sorgen für viel Tageslicht, während die klar strukturierte Fassade dem Ensemble eine ruhige und zeitlose Erscheinung verleihen sollen. Die Büroflächen lassen sich an unterschiedliche Nutzungen anpassen und reagieren damit auf veränderte Arbeitsmodelle.
Ein prägendes Element ist das zentrale Atrium, das als Begegnungsraum dient und die Ebenen visuell miteinander verbindet. Gemeinschaftlich nutzbare Bereiche, sowie eine geplante Gastrofäche im Erdgeschoss sollen das Raumangebot ergänzen. Der Entwurf stammt von Bollinger + Fehlig Architekten.
Vermietungserfolge am Campus Jungfernsee: Neue Mieter und zusätzliche Arbeitsplätze
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, zeigen auch die Vermietungszahlen eine positive Entwicklung des Standorts. Im Jahr 2025 habe man rund 1.680 Quadratmeter Bürofläche neu vergeben können. Zusätzlich sicherte eine Vertragsverlängerung etwa 330 Quadratmeter langfristig. Zum Start ins Jahr 2026 beziehen mehrere neue Mieterinnen und Mieter ihre Flächen.
Die Unternehmen stammen aus Handel, Dienstleistung, Planung, Bau und Fitness. Insgesamt entstehen dadurch bis zu 80 neue Arbeitsplätze auf dem Campus. Nach Angaben des Asset-Managements spielten vor allem die flexible Flächengestaltung, die Lage sowie der Campus-Charakter eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für den „WORKHUB“.
Perspektiven für den Bürostandort Potsdam-Nord: Umfeldentwicklung und Campus-Leben

Der begrünte Innenhof bildet das räumliche Zentrum des Campus und ergänzt die Büroflächen um einen begrünten Aufenthaltsbereich, der den Campus-Charakter des WORKHUB unterstreicht. / © Lena Fingerle
„WORKHUB“ profitiert von der weiteren Entwicklung seines Umfelds. Mit dem neuen Stadtquartier Krampnitz sowie dem benachbarten Gymnasium, das 2027 eröffnen soll, gewinnt der Standort an zusätzlicher Bedeutung. Gleichzeitig stärkt die Nähe zu Wissenschaft und Forschung die Position des Campus am Jungfernsee.
Auch das Mobilitätsangebot unterstützt die Standortqualität. Fahrrad-Stellplätze, Pkw-Stellplätze und E-Ladestationen befinden sich direkt auf dem Gelände. Regelmäßige Community-Formate sollen den Austausch zwischen den ansässigen Unternehmen fördern. Perspektivisch soll ein Gastronomieangebot das Campus-Leben ergänzen und das „WORKHUB“ langfristig als Bürostandort im Potsdamer Norden festigen, wie das in der Praxis konkret aussehen wird, werden die nächsten Jahre zeigen.
Konrad-Zuse-Ring 11, 14469 Potsdam
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