Mit dem Neubau „B-One“ hat die Berlin Hyp ihre neue Unternehmenszentrale in der Budapester Straße offiziell eröffnet. Der moderne Bürokomplex in Tiergarten will flexible Arbeitswelten mit einem konsequent umgesetzten Nachhaltigkeitskonzept verbinden und städtebaulich einen neuen Akzent am Landwehrkanal setzen.
B-One, Außensicht

Die Fassade des Neubaus ist mit Naturstein verkleidet, in die zudem Photovoltaikelemente zur Energiegewinnung integriert wurden. Bepflanzte Terrassen und teilweise selbstverschattende Bereiche sollen zur Aufenthaltsqualität beitragen und das Mikroklima rund um das Gebäude verbessern. / © Berlin Hyp/Franz Brück

© Titelbild: Berlin Hyp/Franz Brück

 

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Die Berlin Hyp hat ihre neue Unternehmenszentrale in der Budapester Straße offiziell in Betrieb genommen. Das elfgeschossige Gebäude trägt den Namen „B-One“ und bietet rund 500 Arbeitsplätze sowie offene Kommunikations- und Begegnungsflächen. Mit dem Neubau verfolgt der gewerbliche Immobilienfinanzierer der LBBW das Ziel, moderne Arbeitswelten mit einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit zu verbinden.

Der Bürokomplex entstand auf einem gut 3.000 Quadratmeter großen Grundstück am Landwehrkanal. Entworfen wurde er vom dänischen Architekturbüro C.F. Møller Architects, das sich bereits 2020 in einem Auswahlverfahren durchsetzen konnte. Mit einer abgestuften Höhenentwicklung reagiert der Baukörper auf die benachbarte historische Villa an der Budapester Straße und will sich damit in den städtebaulichen Kontext einfügen.

Am Landwehrkanal: Flexible Arbeitswelten für 500 Mitarbeitende und mehrstöckige „Townhall“

Im Inneren setzt „B-One“ auf ein Konzept, das Kommunikation und Rückzug gleichermaßen ermöglichen soll. Neben klassischen Büroarbeitsplätzen stehen den Mitarbeitenden 250 Sitzflächen in Open-Space-Bereichen zur Verfügung. Herzstück des Gebäudes ist eine mehrstöckige „Town Hall“ mit Freitreppe und Sitzgelegenheiten, die künftig als zentraler Treffpunkt für Austausch und Veranstaltungen dienen soll.

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Die Planung und Umsetzung des Neubaus wurde umfassend digital koordiniert. Sämtliche Prozesse wurden durch Building Information Modelling abgebildet, was laut Projektverantwortlichen eine papierlose Kommunikation und eine schnellere Freigabe von Planungsschritten ermöglicht habe. Auch auf der Baustelle sorgte ein digitales LEAN-Board für den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten.

Bürokomplex „B-One“ soll mindestens 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als der Vorgängerbau

Die Berlin Hyp verfolgt nach eigenen Angaben bereits seit Jahren eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sich nun auch architektonisch manifestiere. „B-One“ soll mindestens 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als das Bestandsgebäude. Zum Energiekonzept gehören eine Geothermieanlage mit über 60 Erdsonden, eine Betonkernaktivierung sowie in die Fassade integrierte Photovoltaikmodule. Ziel ist eine Zertifizierung in DGNB-Platin und Diamant.

Neben der Energieeffizienz spielt auch die Begrünung eine Rolle. Das Gebäude will damit nicht nur Arbeitsflächen, sondern auch Aufenthaltsqualität bieten.

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„In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk und Senat“: Berlin Hyp nimmt neue Unternehmenszentrale in Betrieb

Die bdp real estate GmbH übernahm die Bauherrenvertretung und koordinierte das Projekt gemeinsam mit den Architekten und dem Generalübernehmer Züblin. Laut der Geschäftsführung von bdp sei der Erfolg des Projekts auch auf eine enge Zusammenarbeit mit Bezirk und Senat zurückzuführen.

Für die Berlin Hyp stelle der Neubau nun einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Unternehmens dar. Vorstandsvorsitzender Sascha Klaus erklärte, das Gebäude ermögliche optimale Arbeitsbedingungen und spiegele die Unternehmenswerte in den Bereichen Transparenz und Nachhaltigkeit wider. Wie die neuen Strukturen und Raumkonzepte von „B-One“ dann tatsächlich den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden prägen und sich gleichzeitig in das Quartier am Landwehrkanal einfügen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

B-One, die neuen Arbeitswelten der Berlin Hyp, zu sehen ist ein offenes Foyer mit Sitzmöglichkeiten und indoor Pflanzen

© Berlin Hyp/Franz Brück

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B-One, die neuen Arbeitswelten der Berlin Hyp, zu sehen sind Schreibtische und Monitore

© Berlin Hyp/Franz Brück

B-One, die neuen Arbeitswelten der Berlin Hyp

© Berlin Hyp/Franz Brück

B-One, die neuen Arbeitswelten der Berlin Hyp

© Berlin Hyp/Franz Brück

B-One, die neuen Arbeitswelten der Berlin Hyp - zu sehen ist eine Cafe-Bar

© Berlin Hyp/Franz Brück

Quellen: bdp real estate GmbH, Berlin Hyp, C.F. Møller Architects

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2 Kommentare

  1. XYZ123 20. September 2025 at 14:08 - Reply

    Na Hurra. Wir haben ja in Berlin so wenige leer stehende Bürogebäude und soooo viele freie Wohnungen. Da kann man ruhig noch einen Bürokomplex bauen. Wer braucht schon bezahlbaren Wohnraum wenn man stattdessen lieber leere Bürogebäude bauen kann.
    Wer sowas genehmigt hat den Schuss nicht gehört und sollte schnellstens seines Postens enthoben werden!

    • Angelo0811 10. Oktober 2025 at 10:26 - Reply

      @XYZ123
      Geben Sie immer solche undurchdachten Kommentare ab?
      Kleine Tipp:
      1.Wer lesen und recherchieren kann (will) hätte ja ohne großen Aufwand ermitteln können, dass hier kein leerer
      Bürokomplex gebaut wurde, sondern die neue Zentrale der BerlinHyp – also kein leerstehendes Bürogebäude!
      2.Wären hier an dieser „exklusiven“ Adresse Wohnungen gebaut worden, dann könnten wir „Normalos“ bestimmt
      nicht die Miete oder den Kauf einer solchen Wohnung leisten – oder?
      MFG

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