In der Berliner City West hat der Projektentwickler Quantum Immobilien einen wichtigen Vermietungserfolg erzielt. Im Büroprojekt „P1″ wurden rund 5.700 Quadratmeter Bürofläche vergeben.

So soll das neue Ensemble direkt gegenüber vom KaDeWe nach seiner Fertigstellung 2027 aussehen. / © Visualisierung: Quantum Immobilien AG, Signa Real Estate
© Visualisierung Titelbild: Alt/Shift
In der Berliner City West nimmt der Büroturm „P1“ immer weiter Gestalt an: Erst im Dezember 2025 wurde die Fassade vollständig installiert. Nun teilt der Projektentwickler Quantum Immobilien mit, dass rund 5.700 Quadratmeter Bürofläche in dem Neubau am Kudamm vermietet sind. Das Projekt entsteht direkt gegenüber dem KaDeWe und zählt zu den prominentesten Neubauten in der Gegend.
City West: Erste Flächen im Neubau „P1“ gehen an Publicis-Gruppe
Nach Angaben des Unternehmens verteilen sich die vermieteten Flächen auf mehrere Etagen des insgesamt 13-geschossigen Bürogebäudes. Der neue Mieter ist die Publicis-Gruppe. Der Einzug ist für Dezember 2026 geplant.
„Wir freuen uns, ein so renommiertes Medienunternehmen wie Publicis als langfristigen Mieter für unser P1 gewonnen zu haben“, sagt Daniel J. Gedack, Geschäftsführer von Quantum Immobilien. Der Projektentwickler wertet die erfolgreiche Vermietung als Bestätigung für das Standortkonzept.
Wittenbergplatz: Bürogebäude „P1“ liegt in direkter Nachbarschaft zum KaDeWe
Das Projekt „P1“ entsteht nur wenige Schritte vom KaDeWe und dem Wittenbergplatz entfernt. Der Neubau ergänzt das bestehende Gefüge aus Nachkriegs- und Nachwendearchitektur um einen zeitgenössischen Hochpunkt. Mit seiner klar gegliederten Fassade und der vertikalen Betonung will sich der Bau bewusst von der umliegenden Bebauung abheben, ohne deren Maßstab vollständig zu verlassen.
Insgesamt bietet das Gebäude circa 15.600 Quadratmeter Bürofläche. Ergänzt werden diese durch 4.750 Quadratmeter Einzelhandelsmietflächen im Erdgeschoss, die zur Belebung des Stadtraums beitragen sollen. Großzügige Fensterflächen, flexible Grundrisse und moderne Gebäudetechnik zielen auf Unternehmen, die Wert auf zentrale Lage, Repräsentanz und zeitgemäße Arbeitsbedingungen legen.
Projektentwickler Quantum will „P1“ bis Anfang 2027 fertigstellen
Quantum Immobilien hatte das Projekt „P1“ im Spätsommer 2024 nach der Insolvenz der Signa-Gruppe im Rohbau übernommen und seitdem konsequent weiterentwickelt. Nach monatelanger Baupause nahm das Projekt wieder an Fahrt auf und befindet sich nun in der Phase des Innenausbaus. Bis Anfang 2027 soll das Gebäude fertiggestellt werden.
Beim Ausbau liegt der Fokus unter anderem auf der technischen und energetischen Qualität des Gebäudes. Eine 250 Quadratmeter große Photovoltaikanlage soll auf dem begrünten Dach des Vorderhauses installiert werden. Dazu sollen eine Wärmepumpe sowie ein Blockheizkraftwerk Energie für das Gebäude liefern.
„P1“ am Kudamm: City West bleibt gefragter Bürostandort
Die Vermietung der ersten Flächen im „P1“ unterstreicht die Bedeutung der City West als Alternative zu den etablierten Büroclustern in Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg. Die Kombination aus hervorragender Verkehrsanbindung, gewachsener Infrastruktur und hoher Aufenthaltsqualität macht den Standort insbesondere für Unternehmen attraktiv, die eine zentrale Adresse suchen, ohne auf moderne Flächenstandards verzichten zu wollen.
Quellen: Quantum Immobilien AG, Signa Real Estate
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2 Kommentare
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Zitat: „Eine 250 Quadratmeter große Photovoltaikanlage soll auf dem begrünten Dach des Vorderhauses installiert werden. Dazu sollen eine Wärmepumpe sowie ein Blockheizkraftwerk Energie für das Gebäude liefern.“
Sehr schön, wieviele der Berliner Gebäude nach Bezirken verfügt über vergleichbare autarke – sprich Stromausfall vorbeugende Sicherheit?
Soweit ich weiß müssen in Berlin seit 2023 alle Neubauten Solaranlagen auf dem Dach unterbringen. Das hat aber weniger mit Autarkie zu tun sondern vor allem mit der Gesamtenergiebilanz des Gebäudes. Denn das bisschen Solarenergie was dabei rumkommt reicht nicht mal ansatzweise um das Gebäude zu versorgen. Und das BHKW dürfte in erster Linie für die Beheizung des Bauwerks gedacht sein und nicht zur Stromproduktion. Bei einem Stromausfall wird die Hütte also genauso dunkel sein wie jede andere.