Das Frankfurter Hochhaus „ONE“ nähert sich seiner Vollvermietung. Mit zwei neuen Mietabschlüssen wächst der Anteil der belegten Flächen auf 98 Prozent, darunter eine deutliche Erweiterung eines Bestandsmieters und der Einzug eines traditionsreichen Finanzinstituts.
ONE Frankfurt, Europaviertel Blick von Süd-West/Skyline Plaza;

Das „ONE“ wurde 2022 am Eingang zum Europaviertel fertiggestellt. Entworfen von Meurer Architektur + Stadtplanung, zeichnet sich das 190 Meter hohe Gebäude durch eine polygonale Form mit markanter Kopfausbildung aus. / © Foto: CA Immo/Klaus Helbig

© Fotos: CA Immo/Klaus Helbig

 

ANZEIGE

Das von CA Immo entwickelte Frankfurter Hochhaus „ONE“ hat mit weiteren Vertragsabschlüssen seine Auslastung fast vollständig erreicht. Zwei Finanzinstitute mieten zusätzliche Flächen, sodass das Gebäude mit seinen insgesamt rund 68.000 Quadratmetern nun zu 98 Prozent vermietet ist.

Ein Großteil der neuen Verträge entfällt auf die Crédit Agricole Corporate and Investment Bank. Das Unternehmen ist bereits seit 2023 im „ONE“ ansässig und hat seine Mietfläche nun um 1.621 Quadratmeter erweitert. Insgesamt nutzt die Bank damit künftig etwa 4.600 Quadratmeter.

Traditionsbank verlegt ihren Standort: Wer nun in das Frankfurter Hochhaus „ONE“ einzieht

Neben der Crédit Agricole zieht mit der Merck Finck a Quintet Private Bank ein weiterer Finanzakteur in das Gebäude. Das traditionsreiche Institut hat einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen und wird seinen Frankfurter Sitz vom Westend in das Europaviertel verlagern.

ANZEIGE

Nach Angaben von CA Immo zeige die Flächenerweiterung von Crédit Agricole ebenso wie der Standortwechsel von Merck Finck die Attraktivität des Hochhauses. Noch verfügbar seien lediglich zwei Einheiten von jeweils rund 800 Quadratmetern in der 34. und 46. Etage. Eine Fläche könne aufgeteilt werden, um auch kleinere Mietgesuche zu bedienen.

Architektur und Nachhaltigkeit: „ONE“ im Frankfurter Europaviertel mit besonderen Auszeichnungen

Das „ONE“ wurde 2022 am Eingang zum Europaviertel fertiggestellt. Entworfen von Meurer Architektur + Stadtplanung, zeichnet sich das 190 Meter hohe Gebäude durch eine polygonale Form mit markanter Kopfausbildung aus. Ergänzt wird es durch ein Nebengebäude mit 470 Stellplätzen, das gemeinsam mit dem Turm zwei städtebaulich prägnante Plätze bildet.

In der Entwicklung standen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, so die Projektverantwortlichen. Das Hochhaus erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Platin-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und die seltene DGNB-Diamant-Auszeichnung für architektonische und städtebauliche Qualität. Außerdem ist es das erste Hochhaus in Zentraleuropa, das sowohl das SmartScore- als auch das WiredScore-Zertifikat in Platin erhielt.

ANZEIGE

Mit Hotel, Skybar und Café: Im Hochhaus „ONE“ entstand ein Nutzungsmix über Büros hinaus

Neben den Büroflächen bietet das „ONE“ auch ein 4-Sterne-Superior-Hotel der Marke nhow, ein Coworking-Angebot und verschiedene öffentliche Einrichtungen. Dazu zählen eine Skybar mit Blick auf die Frankfurter Skyline sowie ein Café in der Lobby, das zur Belebung des Erdgeschosses beitragen soll.

Mit dieser Mischung aus Arbeits-, Hotel- und Freizeitnutzung will das „ONE“ ein Konzept verfolgen, das klassische Bürogebäude erweitert und stärker in den städtischen Kontext einbindet. Beim Abschluss des Mietvertrags mit Merck Finck war das Immobilienberatungsunternehmen Colliers als Vermittler tätig.

Quellen: CA Immobilien, Skyline Atlas

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.