Jahrelang war das frühere Bürgerbräu in Friedrichshagen für die Öffentlichkeit kaum zugänglich. Nun konnten Hunderte Menschen das historische Gelände am Müggelsee besichtigen. Gleichzeitig wird der geplante Umbau des Industriedenkmals konkreter.

Visualisierung des begrünten Innenhofs im „BürgerBräuQuartier“ in Friedrichshagen mit Spielplatz, Bäumen und den sanierten Brauereigebäuden.

Zwischen den historischen Gebäuden der Bürgerbräu soll ein begrünter Innenbereich mit Spiel- und Aufenthaltsflächen entstehen. / © Visualisierung: PROFI PARTNER Aktiengesellschaft / Quelle: Grundstücksgesellschaft BürgerBräuQuartier am Müggelsee mbH

© Titelbild: PROFI PARTNER Aktiengesellschaft

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Direkt am Müggelsee steht eines der markanten Industriedenkmäler im Berliner Südosten. Seit dem Ende der Bierproduktion wartet die frühere Bürgerbräu-Brauerei auf eine dauerhafte neue Nutzung. Anfang September öffnete das künftige BürgerBräuQuartier nun seine Tore für einen Tag der offenen Tür, und gab einen seltenen Einblick in das bislang weitgehend abgeschlossene Gelände.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Adresse: Josef-Nawrocki-Straße 8 / Müggelseedamm 164–166, 12587 Berlin
  • Projektstatus: Vermarktung läuft, Baustart angekündigt
  • Bauzeit: Frühjahr 2027 bis voraussichtlich 2028/2029
  • Wohnungen: 41
  • Atelierlofts: 32 gewerbliche Einheiten

Rund 400 Menschen kamen nach Angaben von Profi Partner am 5. September. Damit folgte auf den bereits im August gestarteten Verkauf der Wohnungen und die Vermietung der Gewerbeflächen erstmals eine größere öffentliche Besichtigung. In einer alten Lagerhalle informierte eine Ausstellung über die Geschichte der Brauerei. Ein Film zeigte zudem die geplante Umgestaltung.

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Visualisierung des geplanten „BürgerBräuQuartiers“ in Friedrichshagen mit historischen Brauereigebäuden, neuen Wohnungen und begrünten Außenflächen.

Wohnen und Gewerbe sollen künftig die sanierten Gebäude der Bürgerbräu in Friedrichshagen nutzen. / © Visualisierung: PROFI PARTNER Aktiengesellschaft / Quelle: Grundstücksgesellschaft BürgerBräuQuartier am Müggelsee mbH

BürgerBräuQuartier: Sichtachse zur Bölschestraße soll wieder geöffnet werden

Neu ist vor allem ein Detail zu den Außenanlagen. Nach Angaben der Projektentwickler soll die Sichtachse von der Bölschestraße auf das BürgerBräuQuartier wieder geöffnet werden. Geplant sind außerdem Grünflächen und ein Spielplatz. Bereits bekannt sind die geplante Steganlage sowie Tiefgaragen für Wohnen und Gewerbe.

Das Projekt umfasst 28 frei vermarktete Wohnungen mit 53 bis 202 Quadratmetern sowie 13 anfangsmietpreisgebundene Wohnungen mit 35 bis 72 Quadratmetern. Hinzu kommen 32 möblierte gewerbliche Atelierlofts. Für klassische Gewerbenutzungen stehen nach Angaben der Projektgesellschaft weitere 5.135 Quadratmeter zur Verfügung. Denkbar sind Büros, Kanzleien oder Praxen.

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Visualisierung der historischen Bürgerbräu in Friedrichshagen mit sanierten Gebäuden und direkter Wasserlage am Müggelsee.

Die denkmalgeschützten Gebäude der früheren Bürgerbräu prägen auch künftig die Ansicht des Quartiers vom Wasser aus. / © Visualisierung: PROFI PARTNER Aktiengesellschaft / Quelle: Grundstücksgesellschaft BürgerBräuQuartier am Müggelsee mbH

Historische Brauerei in Friedrichshagen bleibt als Denkmal erhalten

Die frühere Bürgerbräu-Brauerei soll dabei nicht abgerissen, sondern denkmalgerecht umgebaut werden. Die Berliner Denkmalliste führt das Ensemble als Gesamtanlage. Dazu gehören unter anderem das alte Sudhaus, Maschinen- und Lagergebäude, Kesselhaus, Kohlenbunker und Elevator-Turm.

Die erhaltenen Bauten stammen im Kern aus der Zeit um 1900. Zwischen 1925 und 1930 folgten Umbauten. Die Bierproduktion endete 2010. Nach gut neun Jahren Projektentwicklung rückt die neue Nutzung nun näher. Für das BürgerBräuQuartier in Friedrichshagen beginnt damit die nächste Phase.

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BürgerBräuQuartier Friedrichshagen
Die denkmalgeschützte Bürgerbräu-Brauerei in Friedrichshagen soll zum BürgerBräuQuartier mit Wohnungen, Atelierlofts und Gewerbeflächen umgebaut werden.

 

Quellen: Profi Partner AG, BürgerBräuQuartier, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Landesdenkmalamt Berlin

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2 Kommentare

  1. Jürgen 17. September 2026 at 08:39 - Reply

    Das soll denkmalgerecht sein? Wer hat das genehmigt? Profi Partner sind außerdem die allerschlimmsten Menschen. Aus der Hölle..

  2. Nancy 18. September 2026 at 11:05 - Reply

    Mit 13 „anfangsmietpreisgebundene“ Wohnungen! Für 6 Monate?

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