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Im Quartier Buckower Felder in Neukölln sind zwei neue Jelbi-Punkte in Betrieb gegangen. Sie sollen den Zugang zu nachhaltiger Mobilität im neuen Wohnviertel verbessern und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr stärken – denn der lässt bislang zu wünschen übrig.

Die Verkehrsanbindung des neuen Wohnquartiers „Buckower Felder“ soll durch zwei neue Jelbi-Stationen, die nun eröffnet wurden, deutlich verbessert werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Quartier Buckower Felder in Berlin-Neukölln wurden zwei weitere Jelbi-Punkte eröffnet, wie die BVG kürzlich mitteilte. Ziel ist es, die Anbindung des neuen Stadtteils an den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern und klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto bereitzustellen.

Die beiden Standorte befinden sich am Gensweg, direkt am Eingang zur Quartiersgarage, sowie südlich des Dyrekewegs auf einem der sogenannten Angerplätze. Jeder Punkt bietet Platz für rund 20 Fahrzeuge unterschiedlicher Anbieter.

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Jelbi-Stationen im Quartier Buckower Felder: Angebot ausgebaut

An den Stationen stehen E-Scooter und E-Bikes der Firmen Voi, Lime, Bolt, Nextbike und Dott zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch E-Mopeds von Emmy sowie Carsharing-Fahrzeuge von Sixt Share und Miles. Über die Jelbi-App lassen sich außerdem Taxis und der klassische Nahverkehr nutzen.

Mit den beiden Punkten soll die Idee einer autoarmen Nachbarschaft unterstützt werden. Die BVG erklärte, dass die Planung auf die Förderung multimodaler Wegeketten ausgerichtet gewesen sei. Das Angebot richte sich sowohl an Anwohnerinnen und Anwohner als auch an Pendelnde.

Verbesserte Mobilität in Neukölln: Kooperation von BVG und STADT UND LAND

Die Umsetzung der Mobilitätsstationen erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der BVG und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND. Während die BVG die Planung verantwortete, begleiteten beide Partner die Bauausführung. Es handelt sich um die erste Kooperation dieser Art im Bezirk Neukölln.

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Nach Angaben von STADT UND LAND sollen die neuen Standorte dazu beitragen, die Attraktivität des Quartiers als autoarmes Wohngebiet zu erhöhen. Gleichzeitig werde ein Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und motorisiertem Individualverkehr im Berliner Süden geleistet.

Teil eines wachsenden Netzwerks

Berlin verfügt inzwischen über mehr als 300 Jelbi-Standorte. Sie bündeln verschiedene Verkehrsmittel und ermöglichen eine flexible Nutzung über eine gemeinsame App. Die beiden neuen Punkte in den Buckower Feldern sind die ersten ihrer Art in diesem Stadtteil und setzen einen Impuls für den weiteren Ausbau geteilter Mobilität in Neukölln.

Die Anbindung des Quartiers an die städtische Infrastruktur gilt als zentrale Herausforderung, da die Buckower Felder auf ehemaligen Freiflächen im Süden Berlins entstehen. Mit den neuen Angeboten soll die Erreichbarkeit verbessert und der Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel erleichtert werden.

Quellen: BVG, Jelbi, Bezirksamt Neukölln, STADT UND LAND

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