An der Wuhlheide beginnt der Abriss der verbliebenen Brückenrampen. Über vier Monate kommt es für den Autoverkehr zu massiven Einschränkungen.

Das Bild zeigt ein Verkehrsschild mit dem Hinweis auf Brückenschäden an der Brücke An der Wuhlheide. Wegen der Schäden wurde eine Fahrspur gesperrt.

Ein Verkehrsschild weist an der Brücke An der Wuhlheide auf Brückenschäden und die Sperrung einer Fahrspur hin. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Von der früheren Brücke An der Wuhlheide stehen nur noch die beiden Rampen. Ab dem 27. Juli 2026 lässt das Land Berlin auch diese letzten Bauwerksteile entfernen. Der Abriss verändert nicht nur das Bild der Kreuzung in Oberschöneweide. Über mehrere Monate müssen Verkehrsteilnehmer mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Adresse: Kreuzung Rummelsburger Straße, Treskowallee, Edisonstraße und An der Wuhlheide
  • Baubeginn: Juli 2026
  • Voraussichtliche Bauzeit: Vier Monate
  • Verkehrsführung: Maximal ein Fahrstreifen je Richtung auf der Rummelsburger Straße und der Straße An der Wuhlheide

Die Arbeiten markieren den letzten Abschnitt eines Abrisses, der bereits im Frühjahr 2025 begonnen hatte. Damals entfernten Baufirmen den Überbau und die Pfeiler der früheren Brücke innerhalb kurzer Zeit. Wegen irreparabler Schäden hatte die Verkehrsverwaltung das Bauwerk zunächst gesperrt und anschließend im Rahmen einer Notmaßnahme zurückbauen lassen.

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Die beiden Rampen blieben dagegen stehen. Nach Angaben der Senatsverwaltung bestand bei ihnen keine Einsturzgefahr. Zudem greifen die Bauwerke in die umliegenden Verkehrsflächen und den Untergrund ein. Ihr Abriss ließ sich deshalb nicht ohne weitere Arbeiten an Straßen, Mittelstreifen und Kreuzungsbereichen umsetzen.

Auf dem Bild sind Bagger beim Abriss der ehemaligen Brücke An der Wuhlheide in Berlin-Oberschöneweide zu sehen. Die letzten Brückenteile werden entfernt, während der Bereich für die Bauarbeiten abgesperrt ist.

Die ehemalige Brücke An der Wuhlheide wurde 2025 zurückgebaut. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Wuhlheide-Brücke: Abriss der Rampen beginnt am 27. Juli 2026

Nun steht der Termin fest: Am 27. Juli 2026 startet der Abriss der verbliebenen Rampen der Wuhlheide-Brücke. Die Senatsverwaltung rechnet mit einer Bauzeit von etwa vier Monaten. Ein konkretes Datum für den Abschluss der Arbeiten nennt sie bislang nicht.

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Die Rampen bestehen aus Stahlbeton. Nach den veröffentlichten Projektdaten sind die beiden Bauwerksteile jeweils 90 Meter lang und 9,50 Meter breit. Zusammen umfassen sie eine Fläche von 1.710 Quadratmetern. Die Konstruktion besteht aus Widerlagern und Stützwänden.

Zu sehen ist eine der verbliebenen Rampen der ehemaligen Brücke An der Wuhlheide in Berlin. Die mit Graffiti versehene Betonrampe steht kurz vor ihrem Abriss.

Die östliche Rampe der Brücke An der Wuhlheide kurz vor ihrem Abriss. Auch diese letzten Bauwerksteile werden nun zurückgebaut. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Während Rampen-Abriss: Nur ein Fahrstreifen je Richtung An der Wuhlheide

Der Rampen-Abriss wirkt sich nun unmittelbar auf den Straßenverkehr aus. In der Rummelsburger Straße und in der Straße An der Wuhlheide steht während der Arbeiten höchstens ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Damit sinkt die Kapazität an einem stark genutzten Verkehrsknoten im Südosten Berlins deutlich.

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Die Senatsverwaltung richtet keine großräumige Umleitung ein. Der Autoverkehr bleibt grundsätzlich auf den bestehenden Straßen. Wegen der reduzierten Fahrstreifen können sich jedoch vor allem zu stark frequentierten Zeiten längere Wartezeiten und Rückstaus bilden. Wie groß die Verzögerungen tatsächlich ausfallen, hängt vom Verkehrsaufkommen und vom jeweiligen Bauabschnitt ab.

Auf dem Bild ist die ehemalige Brücke An der Wuhlheide mit ihrer langen Rampe zu sehen. Die Betonkonstruktion bleibt vor dem geplanten Abriss noch vollständig erhalten.

Die Brücke An der Wuhlheide vor dem Abriss der verbliebenen Rampen. Die letzten Bauwerksteile prägen noch das Straßenbild. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Ehemalige Wuhlheide-Brücke: Fuß- und Radverkehr bleibt möglich

Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende sollen die Kreuzung während des Abrisses weiterhin passieren können. Die zuständige Senatsverwaltung kündigt an, die bestehenden Wegeverbindungen weitgehend aufrechtzuerhalten. Zeitlich begrenzte Änderungen einzelner Wege lassen sich während der Bauarbeiten dennoch nicht ausschließen.

Nach dem Abriss sollen keine ungenutzten Flächen an der Stelle der Rampen zurückbleiben. Die Verkehrsverwaltung will in den frei werdenden Bereichen einen durchgängigen Mittelstreifen anlegen. Damit ordnet sie die Fahrbahnen neu und passt die Kreuzung an die Situation ohne Brücke an. Zudem entsteht eine Zufahrt zum Parkplatz von DM, Rewe und Aldi aus der stadteinwärts führenden Richtungsfahrbahn.

Das Bild zeigt die verbliebene Rampe der ehemaligen Brücke An der Wuhlheide in Berlin. Die Betonrampe wird im Zuge der laufenden Abrissarbeiten entfernt.

Blick auf die Rampe der Brücke An der Wuhlheide. Der Rückbau der letzten Brückenteile schließt den Abriss des Bauwerks ab. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neue Verkehrsführung statt neuer Wuhlheide-Brücke

Eine weitere Änderung betrifft die Rummelsburger Straße. Die vorhandene Linksabbiegespur in Richtung Treskowallee soll länger werden. Dadurch steht mehr Fläche für abbiegende Fahrzeuge zur Verfügung. Die Maßnahme soll verhindern, dass wartende Autos den geradeaus fahrenden Verkehr frühzeitig blockieren.

Mit dem Start am 27. Juli 2026 beginnt der letzte Abschnitt des Rückbaus. Die Rampen verschwinden, während die umliegenden Verkehrsflächen eine neue Ordnung erhalten. Für Autofahrer bedeutet dies über mehrere Monate eine deutliche Verengung der Fahrbahn.

ehem. Wuhlheide-Brücke

 

Quellen: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, rbb

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One Comment

  1. at 24. Juli 2026 at 13:47 - Reply

    Bin die neue (alte) Kreuzung wieder einmal nach langer Zeit erst gerade letzten Freitag gefahren. Ging super.
    Die Brücke wird nicht vermißt. Diese Zurück-in-die-Zukunft-Maßnahme paßt. Wer weiß, wo es so etwas noch überall in Berlin gibt.
    Wie auch immer…spart schon mal einiges an Unterhalt inkl. der nicht mehr benötigten turnusmäßigen Brückenprüfungen später…

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