In Potsdam ist ein weiterer Abschnitt der Brandenburger Straße fertiggestellt worden. Die Stadt hat den Bereich zwischen der Straße „Am Bassin“ und der „Friedrich-Ebert-Straße“ zur Fußgängerzone umgebaut. Neben der Oberfläche wurde auch die Infrastruktur umfassend erneuert.

Brandenburger Straße in Potsdam-Mitte

Der erste Bauabschnitt der Brandenburger Straße in Potsdam ist nach rund 14 Monaten abgeschlossen und für die Öffentlichkeit freigegeben. / © Foto: Landeshauptstadt Potsdam / Christine Homann

© Fotos: Landeshauptstadt Potsdam / Christine Homann

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Die Brandenburger Straße bildet eine der wichtigsten Achsen der Potsdamer Innenstadt. Sie verläuft zwischen Bassinplatz, Luisenplatz und dem Park Sanssouci und verbindet damit zentrale Orte. Gleichzeitig prägt sie die Innenstadt und zieht täglich viele Besucher an.

Allerdings zeigte sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Sanierungsbedarf. Vor allem das Granitpflaster wies Schäden auf. Deshalb musste der städtische Bauhof regelmäßig eingreifen. Die Stadt reagierte darauf und begann, die Fußgängerzone abschnittsweise grundhaft zu erneuern.

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Bauverlauf an der  Brandenburger Straße in der Potsdamer Innenstadt: 14 Monate Bauzeit mit Unterbrechungen

Der Abschnitt zwischen der Straße „Am Bassin“ und „Friedrich-Ebert-Straße“ wurde nach rund 14 Monaten Bauzeit freigegeben. Während der Winter 2024 und 2025 pausierten die Arbeiten jeweils etwa zwei Monate. Insgesamt umfasst der Bereich rund 70 Meter Länge und etwa 15 Meter Breite.

Die Landeshauptstadt Potsdam setzte das Projekt gemeinsam mit der Energie und Wasser Potsdam GmbH sowie der Netzgesellschaft Potsdam GmbH um. Dabei lag der Fokus nicht nur auf der Oberfläche. Vielmehr griffen die Bauarbeiten tief in die technische Infrastruktur ein. Die Stadt erklärte, dass die Maßnahme die Aufenthaltsqualität verbessere und zugleich eine moderne Infrastruktur sichere.

Notwendiger Ausbau der  technischen Infrastruktur in Potsdam: Erneuerung von Leitungen und Netzen

Im Untergrund wurden zentrale Leitungen der städtischen Infrastruktur erneuert. Dazu zählen der Mischwasserkanal sowie Hausanschlüsse für Regen- und Schmutzwasser. Außerdem tauschten sie Straßenabläufe und Zulaufleitungen aus und modernisierten Teile der Trinkwasserversorgung.

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Zudem verlegten die Bauunternehmen neue Elektroleitungen und entfernten alte Kabel. Eine 10-Kilovolt-Hauptzuleitung wurde verlegt und neu angebunden. Ergänzend erneuerten die Projektpartner die Straßenbeleuchtung und stellten acht neue Lichtmasten auf. Gleichzeitig verlegten sie Leerrohre, um zukünftige Telekommunikation zu ermöglichen.

Oberflächengestaltung zwischen „Am Bassin“ und der „Friedrich-Ebert-Straße“: Barrierefreiheit und neue Aufenthaltsqualität

Auch oberirdisch veränderte sich der Straßenraum deutlich. Die Bauarbeiten ersetzten den Asphalt durch Granitgroßsteinpflaster und passten den Bereich an bereits ausgebaute Abschnitte an. Zusätzlich integrierten sie ein Blindenleitsystem und verbesserten so die Barrierefreiheit.

Darüber hinaus schafft der neue Abschnitt Platz für Außengastronomie. Erste Anträge liegen bereits vor, sodass sich der Bereich künftig stärker beleben dürfte. Parallel dazu erweiterten die Verantwortlichen den „Boulevard des Films“ um sechs neue Platten. Die laufende Sanierung der gesamten Straße soll die zentrale Fußgängerzone langfristig sichern und weiterentwickeln.

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Quellen: Landeshauptstadt Potsdam

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