Der Projektentwickler evoreal hat in Hamburg-Bramfeld den Grundstein für das Bramquartier gelegt. Auf dem Gelände am Moosrosenweg entstehen fünf Punkthäuser mit insgesamt 103 Wohnungen. Fertig sein soll das neue Quartier bereits Anfang 2028.
© Visualisierung: bloomimages für evoreal
In Hamburg-Bramfeld wächst ein neues Wohnquartier: Am Moosrosenweg ist jetzt offiziell der Grundstein für das Bramquartier gelegt worden. Auf dem rund 5.660 Quadratmeter großen Grundstück entstehen fünf Punkthäuser mit insgesamt 103 Wohnungen. Die Bauarbeiten laufen bereits seit November 2025, bis Anfang 2028 soll das Quartier fertiggestellt sein.
Das Projekt ist Teil einer größeren Entwicklung auf dem Areal rund um die frühere Otto-Zentrale. Unmittelbar nördlich entsteht parallel das Moosrosenquartier der SAGA Unternehmensgruppe. Zusammen sollen beide Vorhaben mehr als 1.100 neue Wohnungen schaffen und das bislang stark versiegelte Gelände in ein neues Wohngebiet verwandeln. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff bezeichnete die Entwicklung als wichtigen Schritt für Bramfeld.
Wohnungsbau am Moosrosenweg: Zahlen und Preise im Bramquartier
Von den 103 Wohnungen entfallen 81 auf Eigentumswohnungen in vier der fünf Gebäude, während ein weiteres Haus 22 öffentlich geförderte Mietwohnungen umfasst. Die Eigentumswohnungen sind zwischen 48 und 110 Quadratmeter groß und verfügen über zwei bis vier Zimmer. Die Kaufpreise beginnen laut evoreal bei 380.000 Euro beziehungsweise 6.900 Euro pro Quadratmeter.
Geschäftsführerin Susanne Gräff erklärte, rund die Hälfte der Wohnungen sei bereits verkauft oder reserviert. Insgesamt habe das Gesamtprojekt ein Volumen von etwa 55 Millionen Euro. Angesichts der schwierigen Lage in der Baubranche sei ein solcher Baustart derzeit keineswegs selbstverständlich, fügte sie hinzu.
Architektur des Quartiers in Bramfeld: Gestaltung der geplanten Punkthäuser
Dabei entwarf das Hamburger Büro KPW Papay Warncke Vagt Architekten die sechs- bis siebengeschossigen Gebäude. Jedes der fünf Punkthäuser erhält eine eigene Klinkerfassade in einem unterschiedlichen Farbton, dazu kommen versetzt angeordnete Balkone sowie Dachterrassen und private Gärten. Zwischen den Häusern entstehen begrünte Höfe und ein öffentlicher Quartierspark mit Aufenthalts- und Spielflächen. Architekt Finn Warncke betonte, die unterschiedlichen Fassaden und die Staffelung der Baukörper gäben den Häusern jeweils eine eigene Identität. Die gemeinsamen Grünflächen verbänden sie dennoch zu einem zusammenhängenden Ensemble.
Evoreal errichtet die Gebäude im energieeffizienten EH-40-Standard und schließt sie an die Fernwärme an. Eine gemeinsame Tiefgarage bietet 78 Pkw-Stellplätze inklusive Lademöglichkeiten für Elektroautos, hinzu kommen 244 Fahrradstellplätze, darunter auch für Lastenräder. Das Verhältnis von Rad- zu Autostellplätzen sei zeitgemäß und passe zur zentralen Lage im Stadtteil, sagte Staatsrätin Charlier.
Quellen: evoreal, Hamburger Abendblatt
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