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In der Bleibtreustraße in Berlin-Charlottenburg entsteht bis 2027 das neue Vereinshaus des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). Das siebengeschossige Gebäude soll nicht nur neue Büroräume bieten, sondern auch ein Ort für Austausch und Engagement sein, klimafreundlich, städtebaulich eingebettet und funktional vielseitig.
Grundsteinlegung mit vielen Gästen die den zukünftigen Vereinssitz des VBKI feierten.

Am 10. Juli verfolgten rund 250 Gäste, Mitgliederinnen und Mitglieder sowie Freunde des VBKI, die feierliche Grundsteinlegung für den zukünftigen Vereinssitz. / © Foto: Businessfotografie Inga Haar – Markus Stegner

© Foto: Businessfotografie Inga Haar – Markus Stegner
© Visualisierung Titelbild: Axthelm Rolvien Architekten

 

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Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) baut in der Bleibtreustraße 48a ein neues Vereinshaus. Der Neubau im Ortsteil Charlottenburg soll bis Anfang 2027 fertiggestellt werden. Am 10. Juli 2025 wurde im Rahmen eines Straßenfestes die feierliche Grundsteinlegung vollzogen.

Geplant ist ein siebengeschossiges Büro- und Veranstaltungshaus mit rund 2.100 Quadratmetern Nutzfläche. Neben der Geschäftsstelle des VBKI sind Konferenzräume, ein öffentlicher Veranstaltungsbereich im Erdgeschoss sowie rund 1.500 Quadratmeter Bürofläche zur freien Vermietung vorgesehen.

Photovoltaik, Wärmepumpe, CO₂-reduzierter Beton: Neue Standards beim VBKI-Geschäftshaus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt laut Projektverantwortlichen auf der ökologischen Bauweise. Das Gebäude wurde bereits mit der DGNB-Platin-Vorzertifizierung ausgezeichnet, dem höchsten Nachhaltigkeitsstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Zum Einsatz kommen CO₂-reduzierter Beton, eine strombasiert betriebene Wärmepumpe sowie eine Dach-Photovoltaikanlage.

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Die Bauherrenvertretung bdp real estate betont, dass ein modernes und ressourcenschonendes Gebäude mit hoher architektonischer Qualität entstehe. Das Projekt sei funktional und zugleich zukunftsfähig, erklärte Geschäftsführerin Sylvia Becker-Daiber.

Nutzungskonzept des neuen VBKI-Hauses: Ein Neubau für Dialog und Vernetzung im Herzen von Charlottenburg

Das Architekturbüro Axthelm Rolvien entwarf den Neubau für das 530 Quadratmeter große Grundstück nahe dem S-Bahnhof Savignyplatz. Generalübernehmer ist die Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH. Neben dem internen Bedarf des VBKI wird ein Großteil der Flächen für weitere Büronutzungen freigegeben.

Das Erdgeschoss soll öffentlich zugänglich sein und ein Forum für Veranstaltungen und Netzwerkarbeit bieten. Damit will der VBKI, wie Präsident Markus Voigt erklärte, einen Ort der Offenheit, Begegnung und des Engagements schaffen, mitten im urbanen Gefüge Berlins.

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Grundsteinlegung mit Perspektive: Erinnerungen für kommende Generationen

Zum Abschluss der Grundsteinlegung wurde eine Zeitkapsel im Fundament versenkt. Darin enthalten sind unter anderem Wünsche von Mitgliedern, aktuelle Münzen und eine Ausgabe des Tagesspiegels. Der Verein versteht den Neubau damit auch als Beitrag zur Zukunftsgestaltung.

Die feierliche Zeremonie sei laut Verein nicht nur ein Meilenstein des Bauvorhabens, sondern auch Ausdruck der inhaltlichen Ausrichtung: Wirtschaftliche Kompetenz, gesellschaftliche Verantwortung und ein starkes lokales Netzwerk sollen im neuen Haus miteinander verbunden werden.

Quellen: VBKI, Axthelm Rolvien, LeMatin, Immobilien Zeitung

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