Auf dem Gelände nahe dem Unternehmenssitz der Otto Group in Hamburg Bramfeld nimmt der Bildungscampus „LIFE Hamburg“ Gestalt an. Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten, Fassaden und Kubatur sind klar erkennbar, während aktuell die Fenster montiert werden.

Baustelle "LIFE Hamburg", Hamburg-Bramfeld

Der Bildungscampus von LIFE Hamburg in Hamburg-Bramfeld wurde als Ensemble mehrerer Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise geplant. Die Konstruktion verbindet tragende Holzbauteile mit mineralischen Elementen und soll eine warme, lernfreundliche Atmosphäre schaffen, während gleichzeitig hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllt werden./ © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Visualisierung Titelbild: Behnisch Architekten

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In Hamburg-Bramfeld entsteht mit dem „LIFE Campus“ ein neuer Campus, der Bildung, Betreuung und Gemeinschaft an einem Ort vereint. Die Holistic Foundation von Janina Lin und Benjamin Otto initiiert das Projekt als gemeinnütziges Vorhaben. Der Campus liegt in unmittelbarer Nähe zum Unternehmensgelände der Otto Group auf einem Grundstück des Konzerns, das für die Nutzung verpachtet wurde. Der Schulstart ist für das Schuljahr 2026/27 vorgesehen.

Im Mittelpunkt steht eine Schule in freier Trägerschaft für Kinder und Jugendliche vom ersten bis zum zehnten Jahrgang. Perspektivisch sollen dort bis zu 450 Schülerinnen und Schüler lernen. Das pädagogische Konzept setzt auf altersgemischte Lerngruppen und projektorientierte Formate. Die Initiatorinnen und Initiatoren erklären, dass sie bewusst ein eigenes Modell entwickelt hätten, da sie bestehende Schulkonzepte nicht als ausreichend empfunden hätten.

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Baufortschritt am zukünftigen „LIFE Bildungscampus“ in Hamburg-Bramfeld deutlich erkennbar

Die Bauarbeiten auf dem Gelände haben Ende 2024 begonnen und sind inzwischen weit vorangeschritten. Die Kubatur der einzelnen Gebäude ist klar erkennbar, während auch die Fassaden zunehmend Gestalt annehmen. Aktuell setzen die Bauunternehmen die Fenster ein, sodass die Gebäude Schritt für Schritt geschlossen werden. Gleichzeitig laufen vorbereitende Arbeiten für den weiteren Innenausbau.

Begleitend zur baulichen Entwicklung öffnet LIFE Hamburg den Campus für die Öffentlichkeit. Baustellenführungen geben Einblicke in den Planungsansatz sowie in die architektonische und pädagogische Idee. Ergänzend dazu vermitteln virtuelle Präsentationen die langfristige Vision des Projekts. Zudem bietet das Team Raum für Austausch und Fragen.

Angebote und Nutzungen auf dem Campus in Bramfeld: Schule, Kita und öffentliche Räume

Der Bildungscampus soll künftig weit über den klassischen Schulbetrieb hinausgehen. Neben der Schule sind eine Kindertagesstätte, Veranstaltungsflächen und ein öffentlich zugängliches Café geplant. Darüber hinaus umfasst das Konzept ein Food-Labor sowie Flächen für Urban-Gardening, die Lerninhalte mit praktischen Erfahrungen verbinden sollen. Der Campus richtet sich damit auch an die Nachbarschaft.

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Eine zentrale Rolle nimmt künftig die sogenannte Agora als gemeinschaftliche Mitte des Campus ein. Sie verbindet die einzelnen Gebäude und schafft Raum für Begegnung und Veranstaltungen. Hier sollen Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende, Familien und Anwohnende zusammenkommen.

LIFE Hamburg versteht sich damit als offener Bildungs- und Begegnungsort für Hamburg-Bramfeld. Der architektonische Entwurf stammt von Behnisch Architekten aus Stuttgart.

Baustelle "LIFE Hamburg", Hamburg-Bramfeld

Im Zentrum des Campus ist eine offene Agora geplant, die als verbindendes Element zwischen den einzelnen Gebäuden dient. Rund um diese gemeinschaftliche Mitte sollen Unterricht, Begegnung, Gastronomieangebote wie ein öffentliches Café sowie Urban-Gardening-Flächen zusammenkommen, um den Campus als offenen Bildungs- und Begegnungsort in Hamburg-Bramfeld zu etablieren. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Baustelle "LIFE Hamburg", Hamburg-Bramfeld

Vorgesehen sind flexible Lern- und Gemeinschaftsflächen, die sich über mehrere Baukörper verteilen. Neben der Schule entstehen Räume für frühkindliche Bildung, kulturelle Nutzungen sowie für Sport und Bewegung, darunter eine Sporthalle mit integrierter Bühne, die auch für Veranstaltungen im Stadtteil genutzt werden soll. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Hamburger Abendblatt, Behnisch Architekten, Holistic Foundation, Otto Group, Deutscher Schulpreis, Wikipedia, Munzinger Archiv, LIFE Hamburg

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