Lange Zeit prägten Baustellen und Kräne das Bild am Nordhafen in Berlin-Moabit. Mit dem nahezu fertiggestellten Hochhaus „Upbeat“ erhält die Europacity nun erstmals einen markanten städtebaulichen Hochpunkt. Weitere Projekte wie „Port One“ und „Nordhafen Living“ werden die neue Silhouette in den kommenden Jahren ergänzen.

Blick über den Nordhafen auf die neue Silhouette der Europacity: Das Bürohochhaus „Upbeat“ setzt einen markanten Hochpunkt am nördlichen Quartiersrand.

Mit dem Bürohochhaus „Upbeat“ ist am Nordhafen ein neuer städtebaulicher Hochpunkt entstanden. Gemeinsam mit „Port One“ und „Nordhafen Living“ formt sich eine neue Skyline am nördlichen Rand der Europacity. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Wer heute vom Nordhafen auf die Europacity blickt, erkennt deutlich, wie stark sich die Silhouette des Quartiers in den vergangenen Jahren verändert hat. Mit der nahezu fertiggestellten Büroimmobilie „Upbeat“ ist an der nördlichen Spitze der Europacity ein neuer Hochpunkt entstanden, der den Stadtraum künftig weithin sichtbar prägen wird.

Gemeinsam mit weiteren Projekten markiert das Gebäude den Abschluss eines Entwicklungsprozesses, der das ehemalige Bahn- und Hafenareal schrittweise in ein urbanes Stadtquartier verwandelt hat.

Mit „Upbeat“ entsteht ein neues architektonisches Wahrzeichen am Nordhafen

Das von CA Immo entwickelte Gebäude „Upbeat“ wurde vom Büro Kleihes+Kleihues bewusst als nördliches Eingangstor der Europacity konzipiert. Der gestaffelte Baukörper mit seinen markanten Höhenentwicklungen und der nahezu vollständig verglasten Fassade setzt einen deutlich sichtbaren Akzent entlang der Heidestraße und am Ufer des Nordhafens. Künftig wird das Gebäude als neuer Hauptsitz der DKB genutzt und mehrere bisher über die Stadt verteilte Standorte bündeln.

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Besonders aus der Perspektive über den Nordhafen hinweg wird sichtbar, wie stark das Hochhaus die bislang eher horizontale Silhouette der Europacity verändert. Wo lange Zeit vor allem Blockrandbebauungen das Bild bestimmten, entsteht nun ein klar erkennbarer städtebaulicher Hochpunkt.

Weitere Großprojekte werden die Entwicklung der Europacity fortsetzen

Doch die Entwicklung am Nordhafen ist noch nicht abgeschlossen. Direkt neben „Upbeat“ wächst derzeit das raumgreifende Büroensemble „Port One“ in die Höhe. Das Projekt soll mit mehreren Baukörpern, begrünten Dachflächen und modernen Arbeitswelten das nördliche Entrée der Europacity zusätzlich stärken und die neue Skyline weiter verdichten.

Hinzu kommt das Vorhaben „Nordhafen Living“ des Entwicklers JTRE. Das gemischt genutzte Quartier wird Wohnen, Büroflächen, Gastronomie und Einzelhandel direkt am Wasser miteinander verbinden. Auf rund 33.000 Quadratmetern entstehen neue Wohn- und Arbeitsräume, die den Übergang zwischen Europacity und Nordhafen weiter beleben sollen.

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Nördliche Europacity erhält erstmals ein eigenständiges Stadtbild

Mit „Upbeat“, „Port One“ und „Nordhafen Living“ formiert sich am Nordhafen ein neues Ensemble, das der Europacity einen deutlich erkennbaren Abschluss verleiht. Während der südliche Bereich des Quartiers seit Jahren vom Hauptbahnhof und den dortigen Hochhäusern geprägt wird, entsteht nun auch im Norden eine eigenständige städtebauliche Identität für ein Quartier, das architektonisch häufig in der Kritik steht ob seiner nüchternen, wenig inspirierenden Gebäude.

Die neue Silhouette am Nordhafen macht sichtbar, dass die Europacity zunehmend ihre finale Gestalt erreicht, und zugleich neue architektonische Akzente erhält, die weit über das Quartier hinaus wahrnehmbar sein werden. Die Europacity hat das auch durchaus nötig.

Auch auf der anderen Uferseite wird im Übrigen gebaut: Mit dem Projekt „Riverside Labs“ entsteht im benachbarten Wedding eines der bedeutendsten Life-Science-Projekte Deutschlands. Der Name „Riverside Labs“ verweist dabei nicht nur auf die Lage am Wasser, sondern auch auf den Anspruch, einen neuen Anziehungspunkt für Wissenschaft, Innovation und Gesundheitswirtschaft im Herzen Berlins zu schaffen.

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Quellen: CA Immo, Architektur Urbanistik Berlin, Nöfer Architekten, JTRE Germany, Kleihues+Kleihues

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One Comment

  1. Philipp 6. Juli 2026 at 18:39 - Reply

    Bei 60-80 Meter hohen Hochhäusern von einer „Skyline“ zu sprechen ist ein bisschen gewagt findet ihr nicht?

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