Die Bauarbeiten an der Berlinertordammbrücke kommen schneller voran als geplant. Weniger Sperrungen und eine frühere Entlastung für den Verkehr auf der Bürgerweide sind die Folge.

Im Dezember 2027 soll die Berlinertordammbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Die Fertigstellung der Randbepflanzung ist bis Ende 2028 vorgesehen. / © Anymotion GmbH
© Foto Titelbild: IMAGO / BREUEL-BILD
Der Abriss der Berlinertordammbrücke verläuft zügiger als erwartet; mit spürbaren Auswirkungen für den Verkehr. Bereits Ende März konnte die Bürgerweide früher freigegeben werden als geplant. Statt bis Dienstagmorgen blieb die Sperrung nur bis Montagabend bestehen.
Damit verbunden ist eine Entlastung für Pendlerinnen und Pendler: Auf der Bürgerweide stehen nun wieder je drei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Auch mehrere ursprünglich angekündigte Sperrungen im April entfallen.
Abriss der Berlinertordammbrücke: Weniger Sperrungen im April
Grundlage für diese Entwicklung ist der schnelle Fortschritt beim Abbruch des nördlichen Brückenteils. An zwei Wochenenden im März wurden die Arbeiten mit schwerem Gerät – darunter ein 1.200-Tonnen-Kran sowie Hydraulikscheren – effizient umgesetzt. Brückenelemente konnten dabei zügig zurückgebaut und ausgehoben werden.
Die verbleibenden Arbeiten an Pfeilern und Fundamenten konzentrieren sich nun auf ein einziges Wochenende. Die dafür notwendige Vollsperrung der Bürgerweide ist vom 24. April, 22 Uhr, bis zum 27. April, 5 Uhr, vorgesehen.
Umleitungen und Verkehrsführung: Südlicher Teil der Brücke bleibt nutzbar
Während dieser Zeit wird der gesamte Verkehr, einschließlich Fuß- und Radverkehr, umgeleitet. Als Ausweichrouten sind unter anderem die Eiffestraße sowie die Verbindung über Sechslingspforte und An der Alster vorgesehen. Ergänzend sollen frühzeitig eingerichtete Hinweissysteme, etwa LED-Anzeigen, auf die Sperrung aufmerksam machen.
Der südliche Teil der Berlinertordammbrücke bleibt unterdessen durchgängig nutzbar. Für den laufenden Verkehr bedeutet das trotz Bauarbeiten eine insgesamt stabilere Situation als ursprünglich erwartet.
Quellen: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
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