Mehr als 14 Stunden Zeitgewinn pro Woche: Ein Berliner Malerbetrieb zeigt, wie künstliche Intelligenz und moderne Handwerkersoftware den Arbeitsalltag spürbar verändern. Ein Praxisbeispiel für die digitale Zukunft des Handwerks.
© Foto Titelbild: Nicolai Heußer
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Berlin, Juni 2026 – Was passiert, wenn modernste KI-Technologie auf jahrelange Handwerkserfahrung trifft? Die Handwerkersoftware das Programm der synatos GmbH und der Malerbetrieb Heußer beweisen gemeinsam, wie tiefgreifend künstliche Intelligenz die Abläufe im Handwerk verändern kann – mit messbaren Werten.
Wo die Reise in Zukunft hingehen wird, zeigt das neue KI-Angebot, mit dem Handwerker mit wenigen Sätzen ganze Angebote über die bekannte Chat-Eingabe direkt in der Handwerkersoftware erstellen lassen können.
Zwei Berliner, eine Vision
Malermeister Nicolai Heußer kennt das Programm wie kaum ein anderer. Der Berliner Unternehmer war von Anfang an Ideengeber und hat die Software aktiv mitgestaltet. Auf der anderen Seite steht das Programm selbst – ebenfalls aus Berlin, und seit sieben Jahren darauf ausgerichtet, traditionsreiches Handwerk mit zukunftsorientierter Technologie zu verbinden. Was als enge Zusammenarbeit begann, ist heute ein Referenzprojekt für die gesamte Branche.
Das Ergebnis dieser Partnerschaft ist ein vollständig papierloser, mobil verfügbarer Betrieb ohne Medienbrüche – vom ersten Kundenkontakt bis zur Zahlung inklusive Bankanbindung und vorbereitender Buchhaltung. Doch mit der Einführung der neuen MCP-Schnittstelle wurde die Effizienz noch einmal auf ein neues Level gehoben.
MCP: Die Entwicklung von der KI zum virtuellen Mitarbeiter
MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, den Anthropic – das Unternehmen hinter Claude – Ende 2024 veröffentlicht hat. Er löst ein grundlegendes Problem: Bislang wusste eine KI viel über die Welt, aber nichts über einen spezifischen Betrieb. MCP schließt diese Lücke – wie ein universeller Stecker zwischen Sprachmodell und Fachsoftware. Statt aufwendiger Einzelintegrationen sprechen KI und Software über eine gemeinsame, standardisierte Schnittstelle miteinander.
Das Ergebnis: Die KI kann nicht mehr nur reden, sondern handeln. Sie liest Geschäftsdaten, wertet sie aus und löst auf Wunsch konkrete Vorgänge aus – selbstverständlich kontrolliert vom Anwender. Aus der KI wird ein Agent; ein zusätzlicher, virtueller Mitarbeiter, der das Handwerk kennt, VOB beherrscht und mit Rat und Tat unterstützt.
Über 14 Stunden pro Woche zurückgewonnen
Die Zahlen sprechen für sich: Allein durch die reibungslosen digitalen Abläufe zwischen Büro und Baustelle spart Heußer gut 6 Stunden pro Woche. Doch der wahre Effizienzbooster wurde in Heußers Betrieb mit der neuen MCP-Schnittstelle gezündet: Angebote lässt der Malermeister mittlerweile in der Pause beim Bäcker von der KI vorschreiben. Ein kurzer Blick über die Preise und das fertige Angebot geht direkt via Mail an die Kundschaft. Die wöchentliche Projektanalyse und die Nachkalkulation auf Auftragsebene erledigt er ebenfalls mithilfe von Claude. Hier liefert der virtuelle Mitarbeiter nicht nur wertvolle Zahlen, sondern stellt Aufträge gegenüber und gibt komplexe Prognosen aus, für die Heußer sonst stundenlang Zahlen wälzen müsste. Insgesamt spart er so zusätzlich mindestens 8 Stunden pro Woche.
„Claude ist mein virtueller Sparringspartner“, so Heußer. „Dank der KI sind jetzt Dinge möglich, die ich vorher schlicht nicht für möglich gehalten hätte.“ Die insgesamt 14 Stunden – mehr als ein ganzer Arbeitstag –, die er pro Woche mehr hat, investiert Heußer in sein Kerngeschäft.
Handwerk und Hightech – Made in Berlin
Das Programm steht für einen Ansatz, der in der Branche selten ist: Die Software wurde nicht am grünen Tisch entwickelt, sondern über sieben Jahre hinweg in enger Zusammenarbeit mit tausenden Handwerksbetrieben erprobt und weiterentwickelt. Neben der MCP-Schnittstelle umfasst das KI-Portfolio des Programms einen KI-Arbeitsbericht, eine KI-gestützte Eingangsrechnungserkennung sowie einen KI-Datenimport-Assistenten.
Das Berliner Unternehmen liefert damit den Beweis, dass Deutschland im internationalen Technologiewettbewerb ganz vorn mitspielen kann – und dass das Handwerk dabei nicht zurückgelassen wird, sondern die Nase vorn hat.
Über das Programm: Das Programm ist eine cloud-basierte All-in-One-ERP-Lösung für das europäische Handwerk mit Sitz in Berlin. Die Software begleitet Handwerksbetriebe von der Angebotserstellung bis zur vorbereitenden Buchhaltung – mobil, papierlos und zunehmend KI-gestützt.
Quelle: Synatos GmbH
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