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Mit einem bewusst gesetzten Motto und einem vielschichtigen Konzept hat das DDR-Museum auf der Grünen Woche einen Messestand präsentiert, der weit über klassische Messekommunikation hinausging. Geschichte, Identität und Berliner Selbstverständnis standen dabei im Mittelpunkt.

Der Messestand des DDR-Museums machte Geschichte erlebbar, mit einem Originalsegment der Berliner Mauer, historischen Bezügen und starken Symbolen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Der auf der diesjährigen Grünen Woche vom DDR-Museum und seinen Kooperationspartnern aufwendig, aber kreativ gestaltete Messestand stand unter dem Motto „Berlin is not Germany“. Dies macht deutlich, dass Geschichte transparent gemacht und daraus Rückschlüsse für zukünftige Aktivitäten gezogen werden können. Es kann aber auch als deutlicher Fingerzeig für den Charakter und die Eigenständigkeit Berlins verstanden werden.

Der Messestand ist ein beredtes Beispiel für das historische Berlin, das seine Vergangenheit und seine Identität lebendig macht. Gemeinsam mit Berliner Traditionsunternehmen entstand so ein eigenständiges Konzept, dem man durchaus entnehmen konnte, dass diese Firmen nichts dem Zufall oder der Beliebigkeit überlassen und an sich glauben, auch wenn es ihnen in vergangenen Zeiten des Öfteren nicht immer so gut ging.

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DDR-Museum auf der Grüne Woche: Original der Berliner Mauer

Fixpunkt vor Ort ist ein Originalsegment der Berliner Mauer, an dem sich die Besucherinnen und Besucher selbst mit Hammer und Meißel als „Mauerspecht“ austoben können. Das Team des Berliner Fernsehturms, das seit Kurzem im Drehrestaurant ‚Sphere‘ unter der Regie von Sternekoch Tim Raue die Kulinarik in Berlins luftiger Höhe verantwortet, bot die neueste von Raue selbst kreierte ‚Currywurst mit Sauce‘ an. Man kann diese Kreation aufgrund des besonders delikaten Geschmackes nur empfehlen!

Nach dem Auftakt mit Tim Raue konnte man den kompletten Messestand besichtigen. Mit dabei waren unter anderem solch klassische Berliner Brauereien wie die Nordberliner Brauerei und die Brauerei Lemke. Auch das bekannte Traditionsunternehmen Mampe aus Kreuzberg offerierte seine neueste Produktvielfalt.

Sieben Meter hoher Fernsehturm auf der Grünen Woche zu bestaunen

Des Weiteren war die Firma Barletta Eis GmbH am Messestand vertreten, die mit handwerklich hergestelltem Eis aufwartete. Als Highlight ist wohl auch die angeblich größte Berliner Kaffeemaschine zu bewundern. Ergänzend zu Tim Raues Fernsehturm-Crew konnte man unmittelbar vor dem Messestand eine Miniaturausgabe des Fernsehturms bestaunen, hergestellt aus Klemmbausteinen der Firma BRYX.

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Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Internationalen Grünen Woche hat das DDR-Museum mit seinem Messestand ein historisch orientiertes Ausrufezeichen gesetzt, und wer sich als Besucher hineinbegibt, erlebt eine lebendige und interessante Begegnungsstätte; gerade für diejenigen, die Lust haben, sich mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft Berlins auseinanderzusetzen, auch auf einer Messe wie der Grünen Woche.

 

Quellen: DDR-Museum, Grüne Woche, Mampe Berlin

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