Berlin stellt elf Grundstücke für gemeinwohlorientierte Wohnprojekte bereit. Ab sofort können gemeinnützige Träger ihre Interessenbekundung einreichen, um auf ungenutzten Flächen neue Wohnformen zu realisieren. Besonders gefördert werden betreute Wohnprojekte und soziale Angebote.

Berlin stellt elf ungenutzte Grundstücke per Erbbaurecht gemeinnützigen Trägern zur Verfügung, um dort soziale und betreute Wohnprojekte zu realisieren. / © BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
© Titelbild: depositphotos.com / ENTWICKLUNGSSTADT
Berlin gibt gemeinnützigen Trägern die Möglichkeit, auf bislang ungenutzten Grundstücken neue Wohnprojekte zu realisieren. Insgesamt elf Einfamilienhausgrundstücke stehen nun über ein Interessenbekundungsverfahren zur Verfügung. Sieben Grundstücke liegen in Treptow-Köpenick, zwei in Marzahn-Hellersdorf, je eines in Spandau und Lichtenberg.
Die Vergabe erfolgt im Erbbaurecht, in der Regel über 40 Jahre. In begründeten Einzelfällen kann die Laufzeit bis zu 65 Jahre betragen. Ziel ist es, gemeinwohlorientierte Projekte zu fördern, insbesondere besondere betreute Wohnformen.
Koordination durch die BIM: Interessenbekundung bis September möglich
Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH übernimmt die Koordination des Verfahrens. „Mit der Vergabe landeseigener Grundstücke im Erbbaurecht schaffen wir neue Perspektiven für gemeinnützige soziale Träger und fördern besondere Wohnformen in Berlin“, erklärt Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM. Gleichzeitig sei sichergestellt, dass öffentliche Flächen langfristig dem Gemeinwohl dienen.
Interessierte Träger können ihre Interessenbekundung bis zum 4. September 2026 um 12:00 Uhr einreichen. Alle Informationen zum Verfahren, Exposés der Grundstücke und Hinweise zur Teilnahme sind online abrufbar.
Quellen: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
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