Am 18. September 2025 feierte die DIBAG Industriebau AG im „Wehrmathen Quartier“ in Schönefeld den Vermietungsstart der ersten Wohnungen. Insgesamt sollen 483 neue Mietwohnungen entstehen, rund 200 davon werden bereits deutlich früher fertiggestellt.
Das Foto zeigt fünf Personen in formeller Kleidung vor einem Neubau. Der Neubau ist fast fertiggestellt.

Die Geschäftsleitung von Glöckle, DIBAG und Christian Hentschel (Bürgermeister Schönefeld) beim Baustellenfest im „Wehrmathen Quartier“. Dort entstehen insgesamt 483 neue Mietwohnungen. / © Foto: DIBAG

© Visualisierung: DIBAG, Beneplan

 

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Am 18. September 2025 lud die DIBAG Industriebau AG zum Baustellenfest nach Schönefeld ein, um den Vermietungsstart im „Wehrmathen Quartier“ zu feiern. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, dem Generalunternehmer Glöckle sowie weiteren am Bau Beteiligten wurde der Fortschritt des Projekts hervorgehoben. Besonders im Fokus stand die Nachricht, dass die ersten Wohnungen bereits im Februar 2026 bezugsfertig sein werden.

Sebastian Kuhlen, Vorstand der DIBAG Industriebau AG, erklärte in seiner Begrüßung, dass das Fest auch ein Anlass sei, allen Mitwirkenden für ihren Beitrag zu danken. Bürgermeister Christian Hentschel betonte, dass das Projekt zeige, wie schnell Wohnungsbau nach einer Aktualisierung der Bebauungspläne umgesetzt werden könne, wenn Wille und Kompetenz zusammentreffen. Auch Bernd Supthut, Geschäftsführer des Generalunternehmers Glöckle, lobte die eingespielte Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Bauunternehmen, die zu einer vorzeitigen Fertigstellung führe.

Entwicklung des Wohnquartiers in Schönefeld: 483 neue Mietwohnungen entstehen bis 2026

Mit dem „Wehrmathen Quartier“ wird ein Bebauungskonzept vollendet, das bereits in den 1990er Jahren von der Doblinger Unternehmensgruppe begonnen wurde. Damals entstanden erste Mehrfamilienhäuser, ergänzt durch Nahversorgung und eine Kita. Die DIBAG knüpft mit dem neuen Bauvorhaben daran an und schafft zusätzlichen Wohnraum in einem sternförmig angelegten Quartier.

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Geplant sind 483 Wohnungen mit einer Geschossfläche von rund 42.200 Quadratmetern. Ergänzend entstehen mehrere Tiefgaragen. Die neuen Gebäude sollen ein modernes, urbanes Wohnumfeld bieten, das sich harmonisch in die vorhandene Bebauung einfügt. Dabei stehen nicht nur architektonische Aspekte im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung eines nachhaltigen Quartiers mit Freiflächen und Aufenthaltsbereichen.

Bauabschnitte und Zeitplan fürs „Wehrmathen Quartier“: Erste Fertigstellung bereits Anfang 2026

Das Quartier wird in vier Bauabschnitten umgesetzt. Besonders weit fortgeschritten ist das Ensemble „Cassiopeia“. Dort werden die ersten Wohnungen im Februar 2026 fertig, die Vermietung hat bereits begonnen. Außerdem soll das Ensemble „Bellatrix“ voraussichtlich bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Diese beiden Ensembles umfassen 198 Wohnungen. Die verbleibenden Baufelder „Atlas“ und „Diadem“ mit insgesamt 285 Wohneinheiten folgen im Anschluss.

Die vorzeitige Fertigstellung verdeutlicht die effiziente Zusammenarbeit der Beteiligten. Für die Gemeinde Schönefeld bedeutet dies eine Entlastung des Wohnungsmarktes, da benötigte Mietwohnungen früher als geplant zur Verfügung stehen.

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Infrastruktur und Nachhaltigkeit im Neubau: Moderne Konzepte für Mobilität und Lebensqualität

Das „Wehrmathen Quartier“ soll nicht nur Wohnraum bieten, sondern auch ein nachhaltiges Umfeld schaffen. Die Architektur ist schlicht gehalten das Gesamtbild des Quartiers ist durch weiße Putzfasaden geprägt. Geplant sind großzügige Grünflächen, Spielplätze und Aufenthaltsbereiche, die das Viertel aufwerten und Familien wie auch Alleinstehenden ein lebenswertes Umfeld bieten. Zusätzlich sorgen Schallschutzmaßnahmen dafür, dass die Nähe zum Flughafen BER die Wohnqualität nicht beeinträchtigt.

Ein Mobilitätskonzept ergänzt das Angebot. Carsharing-Optionen, Paketstationen und Tiefgaragen sollen den Alltag erleichtern und gleichzeitig den Individualverkehr reduzieren. Diese Maßnahmen zeigen, wie sich Neubauprojekte an den Bedürfnissen einer wachsenden Region orientieren können.

Regionale Einordnung des Wohnprojekts: Schönefeld als Wohnstandort im Berliner Umland

Die Lage direkt an der Berliner Stadtgrenze macht das Quartier für verschiedene Zielgruppen attraktiv. Sowohl Pendlerinnen und Pendler als auch Familien profitieren von der Nähe zur Hauptstadt und zum Flughafen BER. Die DIBAG betont, dass die architektonische Gestaltung so gewählt wurde, dass sie sich in das bestehende Ortsbild einfügt.

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Das Projekt verdeutlicht zugleich die zunehmende Bedeutung des Berliner Umlands für den Wohnungsmarkt. Da in der Hauptstadt selbst Bauflächen begrenzt sind, wächst das Interesse an Nachbarorten wie Schönefeld. Mit dem „Wehrmathen Quartier“ trägt die Gemeinde dazu bei, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum teilweise zu decken und ihre Rolle als Wohnstandort zu stärken.

Auf der Darstellung sieht man mehrere moderne Wohnhäuser, Grünflächen und Kinder auf einem Spielplatz.

Visualisierung eines Bereichs des „Wehrmathen Quartier“, das Grünflächen, Spielplätze und moderne Architektur miteinander verbindet. Die Anlage soll ein lebenswertes Umfeld für Familien schaffen. / © Visualisierung: DIBAG, Beneplan

Das Bild zeigt mehrere Wohnblöcke am Rand eines Teiches, umgeben von Wiesen und Bäumen.

Visualisierung der neuen Wohnhäuser im „Wehrmathen Quartier“, das mit Schallschutzmaßnahmen und nachhaltiger Gestaltung realisiert wird. Bis Frühjahr 2026 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. / © Visualisierung: DIBAG, Beneplan

Quellen: DIBAG, IZ Immobilien Zeitung 

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