In der Berolinastraße in Berlin-Mitte steht ein besonderes Wohnprojekt kurz vor dem Abschluss. Unweit des Alexanderplatzes entstehen 73 Mietwohnungen für lesbische und queere Frauen; ergänzt um ein soziokulturelles Zentrum für das Quartier.

Richtfest Berolinastraße 2025

Im vergangenen Frühling feierte die WBM gemeinsam mit Projektpartnern, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik sowie Anwohnenden den Baufortschritt ihres Neubauprojekts in der Berolinastraße. Seither sind die Arbeiten vor Ort weit vorangeschritten, sodass schon bald die ersten Mieterinnen einziehen können. / © Foto: WBM / Leon Kopplow

© Titelbild: GSAI

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Nur wenige Schritte vom Alexanderplatz entfernt hat die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH in der Berolinastraße 73 Mietwohnungen errichtet, die sich gezielt an lesbische und queere Frauen richten. Mit dem bevorstehenden Abschluss der Bauarbeiten beginnt nun die Vermietung.

Kooperationspartnerin ist die Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT), die seit vielen Jahren Beratungs- und Unterstützungsangebote für lesbische und queere Frauen organisiert. Gemeinsam wurde ein Wohnkonzept entwickelt, das auf Gemeinschaft, Selbstbestimmung und langfristige Perspektiven setzt.

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Neubau in der Berolinastraße: Mischung aus gefördertem und freifinanziertem Wohnraum

Der Neubau bietet einen breiten Wohnungsmix von Ein- bis Vierzimmerwohnungen. 41 der Ein- und Zweizimmerwohnungen sind öffentlich gefördert. Sie werden mit Einstiegsmieten ab sieben Euro pro Quadratmeter (WBS 100/140) beziehungsweise ab 9,50 Euro pro Quadratmeter (WBS 180) angeboten. Die freifinanzierten Wohnungen kosten einkommensabhängig 11 oder 15,45 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Viele der Wohnungen sind barrierefrei erreichbar, fünf Einheiten sind rollstuhlgerecht ausgestattet. Zudem ist eine Pflege-Wohngemeinschaft mit acht Plätzen für ältere oder pflegebedürftige Frauen Teil des Projekts. Ein Großteil der Wohnungen verfügt über einen Balkon.

Mehr als Wohnen: Ein Zentrum für Begegnung in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz

Im Erdgeschoss entsteht ein soziokulturelles Zentrum mit Beratungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem Kiez-Café. Das Angebot soll nicht nur den Bewohnerinnen offenstehen, sondern auch Impulse für das umliegende Quartier geben. Ziel ist es, Austausch und Teilhabe im dicht bebauten Innenstadtbereich zu fördern.

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Die Bewerbung für die Wohnungen läuft ausschließlich online über RuT. Die abschließende Prüfung der Unterlagen sowie der Mietvertragsabschluss erfolgen durch die WBM.

Quellen: WBM

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