Am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin laufen umfangreiche Bauwerksprüfungen. Viele Geschäfte bleiben deshalb geschlossen.

Reisende bewegen sich durch den Bahnhof Friedrichstraße Berlin trotz Baustelle und laufender Bauarbeiten

Pendler passieren die Baustelle im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin ohne Einschränkungen im Zugverkehr. / © Foto: Wikimedia Commons, Bahnfrend, CC BY-SA 4.0

© Titelbild: Wikimedia Commons, DXR, CC BY-SA 3.0

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Der Bahnhof Friedrichstraße in Berlin bleibt auch im Frühjahr 2026 eine Baustelle. Viele Geschäfte sind geschlossen, Gerüste prägen das Bild. Grund dafür sind umfangreiche Bauwerksprüfungen, die laut Deutscher Bahn seit Mai 2025 laufen. Die Arbeiten betreffen den gesamten Bahnhof und sollen nach aktuellem Stand bis Ende April 2026 andauern.

Der Bahnhof zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten in Berlin. Täglich nutzen tausende Menschen die Station im Zentrum der Stadt. Dennoch zeigt sich der Ort derzeit vor allem als funktionaler Raum im Dauerbetrieb. Viele Reisende nehmen die Veränderungen nur beiläufig wahr, da sie den Bahnhof vor allem als Durchgangsstation nutzen.

Eine abgesperrte Rolltreppe im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin zeigt Einschränkungen durch laufende Bauwerksprüfungen.

Teilbereich sind gesperrt: Eine Rolltreppe im Bahnhof Friedrichstraße ist im Zuge der Bauwerksprüfung außer Betrieb. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Bauwerksprüfungen am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin

Die Deutsche Bahn führt die Maßnahmen als planmäßige Überprüfung der Bausubstanz durch. Eine Sprecherin erklärt, dass solche Prüfungen regelmäßig vorgeschrieben seien und als Bestandteil des internen Qualitätsmanagements gelten. Dabei kontrollieren Fachleute sämtliche Bereiche des Gebäudes – von Bahnsteigen über Hallen bis hin zu vermieteten Ladenflächen.

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise. Dadurch entstehen unterschiedliche Einschränkungen innerhalb des Bahnhofs. Während einzelne Bereiche zugänglich bleiben, müssen andere temporär gesperrt werden. Diese Vorgehensweise erklärt, warum Geschäfte zu unterschiedlichen Zeiten schließen und später wieder öffnen.

Eine geschlossene Burger-King-Filiale im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin ist wegen Bauarbeiten abgesperrt und teilweise entkernt.

Eine geschlossene Burger-King-Filiale im Bahnhof Friedrichstraße: Bauarbeiten führen zur temporären Schließung mehrerer Geschäfte. / © Foto. ENTWICKLUNGSSTADT

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Geschlossene Geschäfte durch Baustelle am Bahnhof Friedrichstraße

Die Baustelle hat direkte Auswirkungen auf den Einzelhandel im Bahnhof Friedrichstraße. Mehr als ein Dutzend Geschäfte musste zeitweise schließen. Auch stark frequentierte Läden, darunter ein Supermarkt, sind betroffen. Für Gewerbetreibende bedeutet das deutliche Umsatzeinbußen.

Für den Bahnverkehr selbst entstehen keine Einschränkungen. Züge des Nah- und Fernverkehrs sowie die S-Bahn verkehren planmäßig. Hier und da gibt es kleinere Absperrungen, aber Zugänge und Wege innerhalb des Bahnhofs bleiben größtenteils unverändert nutzbar.

Im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin liegen gestapelte Holzbalken hinter Absperrungen, während Bauwerksprüfungen im Innenbereich durchgeführt werden.

Die Baustelle im Bahnhof Friedrichstraße in Berlin: Baumaterialien lagern im Innenbereich während laufender Bauwerksprüfungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Bahnhof Friedrichstraße (Berlin-Mitte)

Quellen: Berliner KURIER, Berliner Zeitung

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2 Kommentare

  1. Mitte-Mitte-Anwohnerin 16. April 2026 at 10:56 - Reply

    Vor allem Außen zu den Fahrbahnen hin ein Schandfleck.
    Die Gehsteige sind eng und dreckig. Auf Höhe Tränenpalast keine Querungsmöglichkeit für Fußgänger. Der ganze Bereich müsste dringend umgestaltet werden.
    Barrierefreiheit ist innen und außen ein Problem.

  2. Böhme 17. April 2026 at 19:49 - Reply

    Sorry, aber das ist nicht plausibel. Der Bahnhof Zoo ist seit Jahren eine Dauerbaustelle. Da stellt sich erstens die Frage, weshalb die Bauarbeiten seit Jahren andauern und zweitens, weshalb man solche – unzweifelhaft – erforderlichen Bauwerksprüfungen nicht an den Anfang der Bauarbeiten gestellt hat. Wenn sich bei der Bauwerksprüfung Baubedarf ergibt, fangen dann also schon wieder – nie beendete – Bauarbeiten statt.

    Dasselbe gilt doch auch für den Bahnhof Friedrichstraße. Der ist vor Jahren mal umfassend saniert worden. Dann hatte sich ja vor Jahren irgendwann mal nach meiner Erinnerung in der Haupthalle ein Deckenpanel gelöst und ist herabgestürzt, seitdem wird an diesem Bahnhof herumgewurschtelt.

    Das Ganze fügt sich in die Bauvorhaben der Bahn. Stuttgart 21 muss man gar nicht erst erwähnen, ein Beispiel mag die Strecke Hamburg – Berlin sein, die jetzt das dritte Mal total gesperrt wurde (das dritte Mal!!!), um für Milliarden zu sanieren! Bei den vorherigen Sanierungen muss dann ja eine Menge Murks produziert worden sein.

    Es ist wie mit den ganzen neuen Zügen seit mehr als zwei Jahrzehnten, bei denen alles Mögliche und Unmögliche bei völlig normalen Witterungsverhältnissen nicht funktioniert.

    Man kann nur hoffen, dass die neue „Bahnchefin“ den Laden endlich in den Griff bekommt. Immerhin hat sie schon mal rasch wichtige und richtige Personalentscheidungen getroffen, indem sie die größten Loser im Konzern rausgeschmissen hat, teilweise auch Posten wegen des Verwaltungswasserkopfs der Bahn nicht mehr neu besetzen will. Man kann nur hoffen, dass sie sich jetzt auch um die Baustellen und deren Beschleunigung kümmert und wegen der Verzögerungen gegebenenfalls weitere personelle Konsequenzen zieht!

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