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„Die Macherei“ in Berlin-Kreuzberg entwickelt sich weiter. Das Quartier am Halleschen Ufer verbindet Wohnungen, Büros und Gastronomie in einem nachhaltigen städtischen Umfeld. Nun stehen die ersten neuen Mieter fest, die das Areal künftig beleben werden.
Außenansicht des neuen Bürogebäudes "M40" / "Die Macherei" in Berlin-Kreuzberg

„M40“ ist das größere der Holzhybridgebäude im Quartier, mit rund 26.000  Quadratmetern Gesamtfläche und nachhaltiger Bauweise. Anfang 2026 zieht hier unter anderem der US-amerikanische Finanzdienstleister „Stripe“ ein. / © Foto: Art-Invest Real Estate

© Fotos: Art-Invest Real Estate

 

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In Berlin-Kreuzberg entsteht auf einem rund 36.000 Quadratmeter großen Areal die „Macherei“ am Halleschen Ufer. Das gemischt genutzte Quartier kombiniert Wohnungen, Büroflächen, Gastronomie und soziale Infrastruktur. Herzstück ist das ehemalige Postscheckamtsgebäude, das umfassend saniert und modernisiert wurde. Auf dem Gelände befinden sich zudem Neubauten wie die Holzhybridgebäude „M40“ und „M60“ sowie Freiflächen, die Aufenthaltsqualität für die Nachbarschaft schaffen.

Die „Macherei“ schließt die Baulücke zwischen Kreuzberg und Mitte und soll ein nachhaltiges, urbanes Umfeld bieten. Neben Wohnungen der landeseigenen DEGEWO und privat finanzierten Einheiten gibt es Nahversorgung, Freiräume und Angebote für eine umweltfreundliche Mobilität.

„Die Macherei“ Berlin-Kreuzberg: Art-Invest vermietet 3.000 Quadratmeter an Stripe ab 2026

Bereits 2023 war Accenture als erster Großmieter im „M40“ bekanntgegeben worden. Nun steht ein weiterer größerer Mieter fest, welcher die Büroflächen im Quartier beziehen wird: Der US-amerikanische Finanzdienstleister Stripe wird rund 3.000 Quadratmeter des Holzhybridgebäudes anmieten. Die Flächen sollen Anfang 2026 übergeben werden. Das Unternehmen bietet programmierbare Finanzdienstleistungen an, mit denen Unternehmen Online-Zahlungen abwickeln und ihre Geschäftsprozesse digital steuern können.

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Mit dem neuen Standort will Stripe laut eigenen Angaben seine deutschen Nutzer besser betreuen und gleichzeitig eine moderne Arbeitsumgebung für mehr als 100 Mitarbeiter schaffen. Darüber hinaus haben zwei etablierte Berliner Gastronomiekonzepte Flächen im Quartier angemietet. Das Restaurant EDEN wird im „M60“ vietnamesische Spezialitäten anbieten, während bereits im Mai die Eisdiele Agiori im „M40“ eröffnet hat. Diese Angebote sollen das Quartier auch über die Arbeitszeiten hinaus beleben.

„M40“, „M50“ und „M60“ am Halleschen Ufer: Quartier und Gebäude im Detail

Das „M40“ ist mit 26.000 Quadratmetern das derzeit größte Holzhybridgebäude Deutschlands. Durch die klimagerechte Bauweise konnten 45 Prozent CO2 im Vergleich zu einem Referenzgebäude eingespart werden. Das verwendete Brettschichtholz stammt aus zertifiziertem europäischen Waldbau. Für Mobilität stehen eine Smart-Parking-Tiefgarage und eine Fahrradgarage mit 485 Stellplätzen, Duschen und Umkleiden zur Verfügung.

Neben „M40“ wurde das Bürogebäude „M60“ fertiggestellt, das dank Photovoltaikanlagen klimaneutral betrieben werden soll. Das „M50“, das ehemalige Postscheckamtsgebäude, bildet weiterhin das architektonische Herzstück des Quartiers. Auf dem Gelände entstanden außerdem 337 Mietwohnungen, darunter geförderte Einheiten der DEGEWO.

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 Zwischen Berlin-Kreuzberg und Mitte: Ein urbaner Raum für Arbeiten und Wohnen

Die „Macherei“ verbindet unterschiedliche Nutzungen auf engem Raum und bietet einen neuen urbanen Treffpunkt zwischen Kreuzberg und Mitte. Smart-Technologien, nachhaltige Bauweise und Mobilitätsangebote sollen das Konzept ergänzen. Nach jahrelangen Verzögerungen und Diskussionen zwischen Land, Investoren und Bürgerinitiativen ist das Quartier nun weitgehend fertiggestellt.

Die Ansiedlung des internationalen Finanzdienstleisters sowie der Gastronomie-Angebote markiert einen wichtigen Schritt für die Belebung des Areals. Das Quartier will zeigen, wie Wohnraum, Arbeitsplätze und öffentliche Flächen kombiniert werden können, ohne die Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität zu vernachlässigen.

Quellen: Art Invest Real Estate, Airport Region, IT Finanzmagazin, Berlin Bauboom, KEC Architekten, Pandion AG

 

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