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Im Rahmen einer Konferenz in der IHK Berlin wurden neue städtebauliche Visionen für das Tempelhofer Feld diskutiert. Architekt Christoph Langhof präsentierte ein Konzept, das das ehemalige Flughafengebäude und das Vorfeld für eine mögliche EXPO 2035 neu denken soll.

Architekt Christoph Langhof wirbt mit einem neuen Entwurf für eine EXPO 2035 auf dem Tempelhofer Feld. Vorgesehen ist eine Transformation des Flughafengebäudes und des Vorfelds, ohne Eingriff in die zentralen Grünflächen. / © LANGHOF GmbH

© Titelbild: LANGHOF GmbH

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Im Rahmen der am 28. Januar 2026 in der IHK Berlin stattgefundenen Konferenz zu Internationalen Perspektiven für Stadtentwicklung und Mobilität stand auch die zukünftige Gestaltung des Tempelhofer Feldes im Fokus der Diskussionen.

Wie die Zukunft des Tempelhofer Feldes aussehen könnte, präsentierte Architekt Christoph Langhof, Geschäftsführer der LANGHOF GmbH in einem visionären Entwurf. Basierend auf seiner bereits am 5. September 2025 vorgestellten neuen Idee zur Bebauung eines Randbereichs am ehemaligen Flughafen Tempelhof stellte er nun ein neuerliches Konzept zur architektonischen Gestaltung vor und bezieht sich dabei auf die im Jahr 2035 stattfindende EXPO, um die sich Berlin als Ausrichter bewerben will.

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Hochhäuser und ein neu bebautes Vorfeld: So stellt sich Christoph Langhof die EXPO am Rande des Tempelhofer Felds vor. / © LANGHOF GmbH

Langhof: Auf dem Vorfeld des Flughafens Tempelhof soll eine große EXPO-Fläche entstehen

Warum die EXPO 35 gerade am Tempelhofer Feld stattfinden sollte, beantwortete Christoph Langhof eindeutig mit dem Hinweis darauf, dass „Berlin große Themen brauche“ und die EXPO am Standort des Tempelhofer Feldes gut angesiedelt sei.

Dabei beruht sein Konzept nicht auf der Bebauung der Grünflächen und Erholungsbereiche, sondern auf der Neugestaltung des Flughafengebäudes, des versiegelten Vorfeldes sowie der am äußeren Ring des Geländes neu zu errichtenden zwölf Wohntürme.

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Beispiele früherer Weltausstellungen als Vorbilder für Berlin?

Bei den von Langhof angeführten Beispielen zu spektakulären Architekturbauten nahm der österreichische Architekt unter anderem Bezug auf Bauten zur EXPO 1967 in Montreal und 2025 in Osaka und spannte seinen Bogen sogar zurück bis in die Mitte und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Außerordentliche Bauten wie der Crystal Palace, anlässlich der 1851 in London stattgefundenen Great Exhibition errichtet, oder die Weltausstellung 1900 mit dem im Vorfeld seiner Erbauung in Paris heftig umstrittenen Eiffelturm seien demnach gute Beispiele dafür, was architektonisch möglich ist.

Diese Fläche – das historische Flughafengebäude sowie das bislang vollständig versiegelte Vorfeld – möchte Architekt Christoph Langhof zur Schaffung der EXPO-Flächen verwenden und neu entwickeln. / © LANGHOF GmbH

Kein Geld für Tempelhof: Ein „Weiter so“ darf es laut Langhof nicht geben

Berlin habe demzufolge mit dem seit 2008 brach liegenden innerstädtischen Tempelhofer Feld alle Voraussetzungen für die Ausrichtung der EXPO 2035. Der stillgelegte Flughafen Tempelhof inklusive seiner Außenflächen kostet die Stadt Berlin jährlich 30 Millionen Euro, und die Stadt sollte sich bei der derzeitigen desolaten Finanzlage überlegen, ob man sich dieses „Weiter so“ zukünftig leisten kann, so Langhof.

Als zweiten Entwurf zur zukünftigen Bebauung des Tempelhofer Feldes präsentierte Johannes Langer vom Architektenbüro De Zwarte Hond einen Vorschlag, der als Sieger aus einem Ideenwettbewerb hervorging.

Ein weiterer Entwurf für das Tempelhofer Feld sieht die Schaffung von 2.500 Wohnungen am Rand vor

Auch dieser Entwurf beschäftigt sich nur mit der Bebauung der Ränder – allerdings mit dem Ziel, dort rund 2.500 Wohneinheiten zu schaffen. Den Namen des Objektes will man „Urban Crafts Republic“ nennen, in Anlehnung an die geplante „Urban Tech Republic“ in Berlin-Tegel.

Das „Wiesenmeer“ im Zentrum des Flughafengeländes will man aus strategisch-visionären Gründen nicht anfassen. Bei seiner Präsentation wies Johannes Langer darauf hin, dass er leider keine Gebäudefotos und grundsätzlich nur ein Bild seines Entwurfes zeigen durfte.

© LANGHOF GmbH

Christoph Langhof: „Berlin kann das, Berlin sollte das wollen.“

Christoph Langhof hingegen sieht im ehemaligen Flughafengebäude deutlich mehr Potenzial und formuliert dies in einer offiziellen Pressemitteilung wie folgt: „Tempelhof steht wie kaum ein anderer Ort in Europa für den Freiheitswillen der Menschen. Hier verdichtet sich Geschichte: von der Diktatur über die Luftbrücke bis hin zur offenen Stadtgesellschaft. Genau hier gehört eine Expo hin, die Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit geben will. Wie es Franziska Giffey formulierte, geht es um ‚einen europäischen Vorschlag der freien Welt für die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen – wie wir lebenswerte Städte und Länder, internationale Zusammenarbeit, den Zugang zu Innovation und Technologie und Wohlstand für alle erreichen können.'“

Langhof versucht also, wieder einmal, die Hauptstadt mit einem neuerlichen Vorschlag zur städtebaulichen Weiterentwicklung eines vieldiskutierten Areals wachzukitzeln, um ihr großes Potenzial ganz plakativ aufzuzeigen, und auch ihre Herausforderungen: “ Die Hauptstadt wächst. Sie steht vor enormen Herausforderungen. Umso mehr braucht sie den Mut, schöpferisch mit ihrer eigenen Geschichte umzugehen – nicht defensiv, nicht ängstlich, sondern offen und selbstbewusst.“

Und so schließt Langhof in seiner ausführlichen Erklärung mit einem kurzen, aber prägnanten Satz: „Berlin kann das, Berlin sollte das wollen.“ Ob Berlin jedoch möchte, was Langhof mit dem Flughafengebäude vorhat, das steht in den Sternen. Die Rückendeckung der Regierungskoalition für eine EXPO-Bewerbung immerhin, die scheint mittlerweile gegeben zu sein.

© LANGHOF GmbH

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Quellen: LANGHOF GmbH, IHK Berlin

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19 Kommentare

  1. a.t. 30. Januar 2026 at 14:32 - Reply

    Genau so und damit folgerichtig, diesen Schönefeld-Unfug außen vor zu lassen… Langsam werde ich Fan von Langhof…Damit wäre das Samenkorn ausgebracht und nach der EXPO geht es an die die Feldränder jenseits des Service- und Sicherheitsrundwegs ran. Dann bliebe immer noch eine abartig große Innenfläche übrig. Berlin würde damit ein einzigartiges Stadtquartier sein eigen nennen können, das seinesgleichen suchen würde bzw. etwas und klitzekleines bisschen von Central Park, NY hätte.

    Aber ich ahne es ähnlich, wie es hier zuvor schon angedeutet wurde: „Ob Berlin jedoch möchte, was Langhof mit dem Flughafengebäude vorhat, das steht in den Sternen“…So, wird es kommen, man möchte unendlich quatschen und zerquatschen bis ans Ende der Tage und am liebsten bis ans Ende der Welt. (Und dann hintenrum und parallel heulen, dass der sinnlose Unterhalt dieses Klopses so teuer ist). Ja, das können sich eben nur Städte und Kommunen leisten, die anderen genüsslich auf der Tasche liegen (Länderfinanzausgleich).

    • a.t. 30. Januar 2026 at 14:41 - Reply

      Es braucht genau solche Visionen, um so etwas endlich auf die Platte zu heben. Aber das berichtet ja der Artikel auch bereits.

  2. Max 30. Januar 2026 at 14:48 - Reply

    Ein schmaler Riegel entlang der autobahn wäre als Lärmschutz auch noch vorstellbar. würde die Freifläche auch nicht angreifen.

    Diese müsste aber auch gestaltet werden, um von dem öden Trockenrasen wegzukommen. Gegen Bepflanzung sollten auch die Bebaungsaversen nichts haben.

    • Leon 2. Februar 2026 at 02:44 - Reply

      Nur so zur info: Bepflanzung ist nicht gleich Gut, im Falle des „öden“ Trockenrasens bietet dieser ein Habitat für etliche, spezialisierte Arten und kühlt die umliegenden Gebiete um ein ungleiches mehr, da mehr Luftbewegung als zB in einer bewaldeten Fläche stattfindet. Ausserdem entweicht die warme Luft nachts, anders als unter einem Dach aus Bäumen, vollkommen. Es gibt gute Daten hierzu im direkten Vergleich mit dem eher landschaftlich angelegten Tiergarten.

      • HennDek 4. Februar 2026 at 01:19 - Reply

        Die Steppe und der Asphalt sind also gut fürs Stadtklima? Besser als der Wald im Tiergarten? Wie soll das Feld die Umgebung kühlen, wenn es selber warm ist? Ein relativer Temperatursturz in der Nacht (wie in der Wüste) sagt da nicht viel aus.
        Also irgendwie ist der Tiergarten mit Bäumen und Schatten immer noch besser als Tempelhof:
        https://www.berlin.de/umweltatlas/klima/klimawandel/2008/kartenbeschreibung/

  3. Volker Perplies 30. Januar 2026 at 17:36 - Reply

    Ich finde es immer wieder bezeichnend, wie Menschen von außerhalb Berlins kommen und uns Berlinern sagen, was wir Berliner zu tun haben.

    Das Thema Tempelhofer Feld haben wir längst demokratisch entschieden: Im Volksentscheid 100% Tempelhofer Feld vom 25.Mai 2014.

    Dieses Gelände des Flughafens Tempelhof ist ein historischer Schatz, ein Wahrzeichen von Berlin, und im übrigen noch immer ein 1A Kandidat für eine UNESCO Welterbestätte.

    Es ist absolut inakzeptabel wenn sich unser politisches Spitzenpersonal schon wieder gegen den Bürgerwillen stellt und ganz nebenbei zur Selbstbeweihräucherung die nächste Schuldenlawine lostritt. Wie war das doch mit BER, Oper, ICC, Messe, etc?

    Berlin braucht weder EXPO, noch Olympia. Berlin braucht eine funktionierende Infrastruktur, eine funktionierende Verwaltung und Politik mit Bodenhaftung.

    Und im übrigen Herr Langhof, stellen Sie doch Ihre häßlichen Betonsilos doch lieber in Hongkong oder Singapur auf. So wie dort möchte ich in Berlin nicht leben.

    • Max 30. Januar 2026 at 20:15 - Reply

      Eine trockene Wiese als Weltkulturerbe? Not bloody likely …

      Die Ablehnung damals kam weil die Vorschläge Mist waren, wenn vernünftige Ideen kommen ist die Mehrheit dafür

      https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/berlin-spd-politiker-fuer-wohnungsbau-am-tempelhofer-feld_84342_494218.html

      • Leon 2. Februar 2026 at 02:56 - Reply

        Ich habe schon in einem anderen Kommentar hier kurz angerissen, dass die „trockene Wiese“ wesentlich mehr kann, als auf den ersten Blick offensichtlich scheint. Aber auch nochmal der Hinweis: solch ein Volksentscheid hat, ausser es gibt einen neuen, der diesen annulliert, Gültigkeit. Ich bin mir auch recht sicher, dass die Vorschläge einer Bebauung generell als Mist wahrgenommen werden, da in Berlin viele Menschen mitgekriegt haben, wie viel sie von ähnlichen Prestige-Bebauungen zb im Rahmen des Media-Spree-Projekts oder jüngst in der Europa-City haben: gar nichts. In Berlin herrscht nach wie vor sehr viel Leerstand (in Büro- und Wohnhäusern) und es werden Wohnungen teilweise zum 2 bis 3fachen der Vergleichsmiete ohne zulässige Begründung vermietet. Die zwei grossflächigen Bauprojekte, die ich erwähnte zeigen gut, dass Neubau alleine daran nichts ändert. Dann sind die Wohnungen halt reine Investitionsobjekte oder schlicht leer. Ich belasse es mal dabei, ist hier ja keine Plattform zum Austausch über den Mietennotstand, sondern eher zum bestaunen „schöner“ (teurer) neuer Architektur. Dass da manchmal etwas Verständnis für soziale Bedürfnisse und Ökologie fehlt ist wohl vorprogrammiert.

        • HennDek 4. Februar 2026 at 01:12 - Reply

          Also weiter am besten weiter wenig bauen? Denn darauf läuft es praktisch hinaus, wenn es für die überwiegende Mehrheit immer ökologisch sozial korrekt sein soll. Schon allein aus welcher Richtung das Thema von großen Teilen der Bevölkerung betrachtet wird, nämlich das Denken von den Symptomen her (und daran herumdoktern), zeigt, dass man mental/politisch in die Falle der Mangelverwaltung gelaufen ist. Wenn wir die bösen Investoren behindern dann legt sich das Problem irgendwie?!

          Es gibt Städte wie San Francisco, die auf diese Weise spektakulär gescheitert sind. Für Normalverdiener ist S.F. unbezahlbar geworden. Die Bevölkerung und Politik dort tun aber alles um im Namen der sozialen Gerechtigkeit jedem Neubau Steine in den Weg zu legen. Selbst wenn es 100% geförderter Wohnraum ist. Auch in Berlin gehen die „besorgten“ Nachbarn selbst bei 30-50% Förderquote auf die Barrikaden. Es geht quer durch alle Schichten und das gesamte politische Spektrum.

          Die langfristig einzige Möglichkeit die soziale Katastrophe zu verhindern ist viel zu bauen. Die Mieten in Berlin waren sehr günstig als es viel Leerstand gab. Angebot und Nachfrage. Und wenn die spekulativen Bürobauten bei 8% Leerstand scheitern um so besser. Ist ja nicht mein Geld. Das besorgniserregende sind vielmehr die 1-2% Leerstand bei Wohnungen (von wegen „stehen eh nur leer“). Deshalb die sehr hohen Mieten.

          Wohnungen waren schon immer Investitionsobjekte. Das ist nichts verwerfliches. Es gibt doch keinen Schaden wenn mehr Wohnungen gebaut werden, im Gegenteil. Die Sozialwohnung bringt mehr als die Premium-Eigentumswohnung. Aber beide sind auf jeden Fall nützlich. Und wenn sich Investoren daran verheben, na und?!

    • PaulLincke 1. Februar 2026 at 20:06 - Reply

      Auch wenn dieser Vorschlag von Langhof mal wieder relativ lächerlich ist, ist eine Sache ganz klar: Es war immer parteiübergreifend Konsens – auch damals zur Volksentscheid – das die Lage am Tempelhofer Feld nach einer gewissen Zeit neu evaluiert werden würde. Selbstverständlich hat der Volksentscheid keine ewige geltende Festsetzung des Status Quo bedeutet, das wäre auch völlig hirnrissig

  4. marcio 30. Januar 2026 at 21:47 - Reply

    Berlin kann es eben nicht, Berlin kann gar nichts, nicht mal die Bürgersteige vor Glatteis schützen. Genialer Entwurf, nichtsdestotrotz.

    • Böhme 1. Februar 2026 at 17:23 - Reply

      Genau so ist es! Und Berlin braucht gegenwärtig weder Expo noch erst nicht Olympia! Bei sämtlichen olympischen Spielen der letzten Jahrzehnte ist die öffentliche Hand, also der Steuerzahler, auf Milliarden-Kosten sitzen geblieben, heißt, es bliebt immer ein Minus-Geschäft. Das kann sich eine Stadt wie Berlin, die bis unter die Oberkante Unterlippe verschuldet ist, mal überhaupt nicht leisten.

  5. olli 31. Januar 2026 at 10:38 - Reply

    Die Expo sollen sie in Schönefeld machen, östlich der Autobahn. Das kann man dann mit der U7 Verlängerung zum BER kombinieren und hat dann gleich auch noch zusätzliche Gewerbeflächen (sowie die Wohnflächen nördlich der S-Bahn) mit erschlossen. Dieser „Vorschlag“ hier ist doch nichts weiter als eine Profilierungsversuch des Architekten. Im zweiten Anlauf sieht er zumindest nicht mehr so als ob ihn der Praktikant in der Kaffeepause hingerotzt hätte.

  6. O. Knaute 31. Januar 2026 at 10:51 - Reply

    Als gebürtiger Berliner lehne ich diesen Vorschlag komplett ab. Berlin braucht für seine Bürgerinnen und Bürger sozialen Wohnungsbau und bezahlbaren Wohnraum. Wie wäre es, wenn an den Häusern, ähnlich wie im roten Wien der 1920er steht: Gefördert durch die Erbschaftssteuer! aber erst, wenn diese reformiert ist.
    Kein einziger Quadratmeter, der der Kommune gehört, darf mehr verkauft werden
    Bezogen auf das Tempelhofer Feld hat die Bevölkerung das bereits entschieden.

  7. Mitte-Mitte-Anwohnerin 31. Januar 2026 at 15:07 - Reply

    Ich würde mir einen Plan wünschen, der die Bestandsgebäude am Tempelhofer Feld respektvoll mit einbezieht und auch das „Nach der Expo“ bzw. die langfristige Nutzung. Zudem kann die Randbebauung separat von der Expo-Planung betrachtet werden. Es gibt keinen Grund für eine Vermischung.

    • Robur 2. Februar 2026 at 10:12 - Reply

      Ich bin immer für Zukunftsoptimismus zu haben und ich finde es auch gut, dass jemand wie Langhof vorangeht. Aber der Entwurf der Wohntürme ist wirklich nicht gelungen. Das hat schon beinahe was totalitäres und der Dubai-Vergleich passt auch perfekt. Wieso kann man nicht flächiger oder grüner mit einer vernünftigen Traufhöhe auf der Stadtseite bauen. Man muss bei der Architektur auch immer an den Winter denken und nicht nur an den Sommer in den Renderings. Dann sehen diese Hochhäuser ganz schnell aus wie der Turm von Sauron bei Herr der Ringe.

  8. Moabit-Anwohnerin 31. Januar 2026 at 18:51 - Reply

    Da hat doch wer den letzten Schuss nicht gehört, ich bin ganz verwirrt ob die Bilder ernst sind oder Satire.
    Würd ich nicht so drüber lachen, müsste ich weinen – denn bei der aktuellen Haushaltslage, wo jeder Cent in der Bildung umgedreht wird – an Expo35 und solche Dubai-Kratzer zu denken kommt mir einfach weltfremd vor

  9. Richard Stelzer 31. Januar 2026 at 21:25 - Reply

    Die Visualisierung der Pläne erinnern mich an die völlig überdimensionierten Entwürfe in Saudi-Arabien. Berlin bräuchte allein für die Planung und Genehmigung eines Wohn-(oder eher doch Büro-)turms mindestens 20 Jahre. Dann ist die Planung inzwischen wieder aus der Zeit gefallen und das Geld weg. Ich als gebürtiger Berliner kann mir das Urteil erlauben: das ist typische Berliner Hybris.

  10. Henner 6. Februar 2026 at 11:11 - Reply

    Visionäre Entwürfe mit denen leider Berlin nichts anfangen kann. Dafür ist das Kaff – im weltweiten Vergleich – viel zu provinziell, strukturell-dysfunktional und architektur-ideologisch verdorrt. Keinem Berliner ist aufgefallen, dass speziell bei einigen Wohnhochhäusern komplett beim Entwurf des Frankfurter Grand-Tower geklaut wurde. Mit anderen Worten liebe Berliner: Während ihr euch hier noch aufregt, STEHEN solche Hochhäuser bereits in Deutschland. Nur nicht nicht bei euch im Dorf

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