In Berlin entsteht ein neues Rechenzentrum für Forschung und KI. Das Projekt stärkt die Dateninfrastruktur, erhöht die Sicherheit sensibler Daten und schafft skalierbare Kapazitäten für die Wissenschaft.

Zuse Institute Berlin
Helmholtz-Zentrum Berlin

© Titelbild: Wikimedia Commons, euroluftbild.de, CC BY 3.0

 

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In Berlin hat der Aufbau eines neuen Rechenzentrums begonnen. Das Zuse Institute Berlin (ZIB) und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) treiben das Projekt gemeinsam voran. Ziel ist eine leistungsfähige und skalierbare Dateninfrastruktur, die den steigenden Anforderungen der Forschung gerecht wird.

  • Standorte: Takustraße 7, 14195 Berlin (ZIB)/ Albert-Einstein Straße 15, 12489 Berlin (HZB)
  • Start: 2026/2027 (erste Ausbaustufe)
  • Erweiterung: ab 2029/2030 geplant
  • Technologien: Hochleistungsrechnen (HPC), KI-Systeme
  • Fokus: Nachhaltigkeit, IT-Sicherheit, flexible Nutzung

Die Partner reagierten damit auf den wachsenden Bedarf an schneller und sicherer Verarbeitung großer Datenmengen. Besonders in der Material-, Energie- und Gesundheitsforschung entstehen zunehmend komplexe Datensätze. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit. Eine gemeinsame Infrastruktur soll diese Herausforderungen bündeln und effizient lösen.

Neues Rechenzentrum: Ausbau der Dateninfrastruktur in Berlin geplant

Das Rechenzentrum soll schrittweise aufgebaut und an den konkreten Bedarf der Wissenschaft angepasst wird. Geplant ist der Einsatz moderner Technologien für Hochleistungsrechnen (HPC) und künstliche Intelligenz. Diese Systeme sollen Datenmanagement, Simulationen und KI-Anwendungen miteinander verbinden. Gleichzeitig achten die Projektverantwortlichen darauf, dass die Infrastruktur flexibel bleibt und unterschiedliche Forschungsbereiche unterstützt.

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Zwei Standorte für das Rechenzentrum in Berlin

In der ersten Ausbaustufe ab 2026/2027 bündeln die Partner bestehende Systeme am Standort Berlin-Dahlem. Dort betreibt das ZIB zentrale Teile der Infrastruktur. Parallel entsteht eine neue Betriebsstelle am HZB in Adlershof, die zusätzliche Hardware bereitstellt.

Ab 2029/2030 planen die Beteiligten eine zweite Ausbauphase. Dann sollen weitere Rechenkapazitäten entstehen, abhängig vom Bedarf der Forschungseinrichtungen in Berlin. Damit bleibt die Dateninfrastruktur skalierbar und kann auf neue Anforderungen reagieren.

Nachhaltigkeit und Forschungssicherheit bei neuem Rechenzentrum im Fokus

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Nachhaltigkeit. Die Verantwortlichen wählen Hardwarekomponenten wie Rechner, Speicher und Kühlsysteme gezielt nach Effizienz und Betriebssicherheit aus. Zudem prüfen sie, wie sich entstehende Abwärme sinnvoll nutzen lässt.

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Die Berliner Senatorin Ina Czyborra erklärt, dass das Rechenzentrum eine effiziente Infrastruktur für Forschung schafft und gleichzeitig die digitale Souveränität stärkt. Sie betont, dass Berlin damit langfristig einen Wettbewerbsvorteil aufbaue.

Bedeutung des Rechenzentrums für Wissenschaft und Technologie in Berlin

Auch aus Sicht der beteiligten Einrichtungen hat das Projekt strategische Bedeutung. Der Präsident des ZIB, Christof Schütte, sieht darin eine Investition in die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit. Er führt aus, dass die Kombination aus KI und Hochleistungsrechnen neue Möglichkeiten für datenintensive Forschung eröffne.

Der wissenschaftliche Geschäftsführer des HZB, Bernd Rech, verweist auf konkrete Anwendungen. Die Infrastruktur unterstütze unter anderem die Forschung an der Röntgenquelle BESSY II und sei auch für die geplante Nachfolgeanlage BESSY III relevant. Damit stärkt das Rechenzentrum die technologische Basis für zukünftige Entwicklungen in Berlin.

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Quellen: HZB, ZIB

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One Comment

  1. Löwe 25. April 2026 at 23:03 - Reply

    Zitat:“Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Nachhaltigkeit.“

    KI: Geplant wird ein energieeffizientes Rechenzentrum mit Nutzung von Abwärme lokal (Anschluss an regionale Wärmenetze) und mit Fokus auf nachhaltige Stromversorgung (grüner Strom / erneuerbare Energiequellen).

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